Seite 1: AMD FX-8320e im Test

AMD FX LogoMitte August kündigte AMD zum 30-jährigen Jubiläum seiner "Graphics and Gaming"-Sparte eine Reihe neuer CPUs an. Anfang September kamen der AMD FX-8370e und der FX-8320e auf den Markt. Während wir uns Ersterem bereits pünktlich zum Launch widmeten, versorgte uns die US-amerikanische Chipschmiede in diesen Tagen auch mit dem kleineren Modell. Wir stellen den bis zu 4,0 GHz schnellen Achtkerner der "Vishera"-Familie auf den nachfolgenden Seiten ausführlich auf den Prüfstand.

Während Intel mit seiner "Haswell-E"-Plattform klar das Feld unter den schnellsten Prozessoren anführt, hielt sich AMD in den letzten Monaten doch eher bedeckt. Zwar versuchte man mit dem FX-9590 noch einmal in der High-End-Klasse durchzustarten, doch mussten die US-Amerikaner hierfür gehörig an der Taktschraube drehen und die TDP deutlich nach oben korrigieren. Je nach Anwendungsgebiet erreicht die CPU damit einen Takt von satten 5,0 GHz, stellt damit aber auch gehörige Aufgaben an das Kühlsystem, schließlich müssen die 220 Watt auch irgendwie abgeführt werden.

Neben neuen APUs mit starken Grafikkernen kümmerte sich AMD im September deswegen auch um stromsparendere Ableger und präsentierte hierfür den AMD FX-8370e und AMD FX-8320e. Änderungen an der Architektur gibt es allerdings nicht, beide Modelle bauen noch auf der "Piledriver"-Architektur auf und unterscheiden sich lediglich innerhalb ihrer Taktraten, wobei das Präfix "e" für "efficient" steht. Erkauft wird die niedrigere Leistungsaufnahme durch einen deutlich niedrigeren Basis-Takt und die Tatsache, dass die beiden Modelle ihren Turbo-Takt nicht ganz so lange halten können wie die Modelle der 125- oder gar 220-Watt-Klasse. Nachdem wir den AMD FX-8370e bereits ausführlich getestet haben, wollen wir in uns in diesem Artikel nun dem kleinen Schwestermodell widmen. Wir haben den AMD FX-8320e ausführlich getestet. 

Wie sich der AMD FX-8320e im Leistungs-Test schlägt, erfährt man auf den nachfolgenden Seiten.