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13 Zoll Apple MacBook Pro mit Retina-Display und Force Trackpad im Test

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Seite 2: Das Force-Touch-Trackpad

Auf der folgenden Seite schauen wir uns das Force-Touch-Trackpad etwas genauer an und gehen ausführlich auf die Funktionsweise ein.

MacBook Pro mit Retina-Display und Force-Touch-Trackpad
MacBook Pro mit Retina-Display und Force-Touch-Trackpad

Rein äußerlich ist das neue Force-Touch-Trackpad kaum vom bisher verwendeten Modell zu unterscheiden. Apple verwendet weiterhin eine Einfassung, sodass dem Nutzer die Grenzen für die Erkennung des Touches bekannt sind. Auf diesem Bild aber nicht zu erkennen ist das Fehlen einer Mechanik, welche bei festerem Druck die Eingaben entgegennimmt. Es ist allerdings auch weiterhin möglich nur einen Tab als Klick zu verwenden. Hier unterscheiden sich die Vorlieben der Nutzer. Einige haben auch beim vorherigen Trackpad auf den "Klick" verzichtet und kamen mit dem sanften Tab aus.

Das Force-Touch-Trackpad im Detail
Das Force-Touch-Trackpad im Detail

Auf der Produktseite von Apple wird etwas auf die Details des Force-Touch-Trackpads eingegangen. Apple begründet die Entwicklung dieses neuen Trackpads mit der Tatsache, dass ein Trackpad normalerweise Raum für die Abwärtsbewegung des Mechanismus benötigt. Dieser Platz ist beim neuen MacBook nicht vorhanden und war auch schon der Grund für die Entwicklung neuer Tasten. Beim Force-Touch-Trackpad erkennen Drucksensoren Klicks überall auf der Oberfläche.

Über die Taptic Engine wird dem Nutzer eine Rückmeldung gegeben. Dabei wird die Glasoberfläche leicht in Richtung des Nutzers bewegt, was sich wie die Rückmeldung eines Drucksensors anfühlt. Auch wenn der Nutzer das neue Trackpad nicht wirklich nach unten drückt, gibt die Taptic Engine das Gefühl, als habe man tatsächlich eine Taste gedrückt. Der Unterschied ist kaum auszumachen - wenn man es nicht weiß, hat man weiterhin das bekannte Empfinden.

Außerdem liefert die Taptic Engine in einigen Fällen auch ein haptisches Feedback. Derzeit beschränken sich diese Funktionen noch auf einen einfachen Druck, denkbar wäre aber auch ein weitergehendes Force-Feedback. Der Force-Touch ist die zweite Ebene des Klicks. In einem Support-Dokument gibt Apple Informationen über die bisher verwendeten Funktionen bekannt, von denen wir einige noch vorstellen werden. In der neuesten Version der Entwicklungsumgebung Xcode gibt Apple auch eine API dazu frei, sodass zukünftig auch Entwickler von Drittanbieter-Software das Force-Touch-Trackpad vollständig unterstützen können.

MacBook Pro mit Retina-Display und Force-Touch-Trackpad
MacBook Pro mit Retina-Display und Force-Touch-Trackpad

In einem direkten Vergleich sind das "normale" Trackpad (links) und das Force-Touch-Trackpad (rechts) nicht zu unterscheiden. Wie gesagt, selbst bei direktem Vergleich ist in der Nutzung kein Unterschied auszumachen. Blind sind der echte Klick in der Mechanik des Trackpads und der simulierte im Force-Touch-Trackpad nicht zu unterscheiden.

Einstellungen zum Force-Touch-Trackpad
Einstellungen zum Force-Touch-Trackpad

In den Einstellungen unter OS X Yosemite für das Trackpad können noch weitere Einstellungen zum "Klick-Touch" vorgenommen werden. So kann die Intensität, mit der gedrückt werden muss, festgelegt werden. Zusätzlich bietet Apple auch noch den Force-Touch, also das feste Drücken auf das Trackpad. Dieser ermöglicht weitere Optionen, auf die wir nun eingehen werden.

Force-Touch-Trackpad in iMovie
Force-Touch-Trackpad in iMovie

Der Force-Touch wird beispielsweise in iMovie unterstützt. Wenn man einen Videoclip auf die maximale Länge zieht, erhält man eine Rückmeldung darüber, dass das Ende des Clips erreicht ist. Wird ein Titel hinzugefügt, wird ebenfalls eine Rückmeldung gegeben, wenn der Titel am Anfang oder Ende eines Clips eingeblendet wird. Diskretes Feedback wird außerdem mit den Ausrichthilfen gegeben, die beim Freistellen eines Clips im Viewer angezeigt werden.

Force-Touch-Trackpad in QuickTime
Force-Touch-Trackpad in QuickTime

In QuickTime wird durch ein festes Drücken auf den Vor- oder Rücklauf dessen Geschwindigkeit variiert. Je nachdem wie fest gedrückt wird, erhöht sich die Geschwindigkeit um ein Mehrfaches bis zu einem Maximum von 60-facher Geschwindigkeit.

Force-Touch-Trackpad als Kartenvorschau
Force-Touch-Trackpad als Kartenvorschau

Auf Internetseiten oder in sonstigen Textverläufen wird durch einen Force-Touch auf die Adresse eine Karte mit einer Vorschau angezeigt. Auf Wunsch kann diese Kartenansicht dann auch vergrößert in Apple Maps dargestellt werden.

Force-Touch-Trackpad als Vorschau in Safari
Force-Touch-Trackpad als Vorschau in Safari

Im Safari-Browser können Links mit einem Force-Touch ebenfalls als Vorschau angezeigt werden. Allerdings sind die Vorschaubilder extrem klein, sodass eine echte Vorschau eigentlich kaum möglich ist.

Das bisher verbaute Trackpad von Apple ist sicherlich eines der besten Eingabeformate für Notebooks, an das bisher noch kein andere Hersteller heranreichen kann. Mit dem über die Jahre erweiterten Funktionen bietet das Trackpad bereits eine Erkennung von bis zu vier Fingern und Unterstützung von gut einem Dutzend Gesten. Mit dem Force-Touch-Trackpad geht Apple nun einen Schritt weiter. Der Force-Touch wird im neuen MacBook und von uns getesteten 13" MacBook Pro mit Retina-Display auch in der Apple Watch verwendet.

 

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Kommentare (20)

#11
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Registriert seit: 10.02.2013
Za'ha'dum
Korvettenkapitän
Beiträge: 2213
Yo, hab am Freitag im Apfelladen etwas dran rumgespielt. Force Touch funktioniert gut, das Trackpad fühlt sich echt nicht schlecht an, sicher jedenfalls nicht schlechter als das Vorgängermodell.

Ob mich das von meinem Thinkpad mit dem genialen Trackpoint wegbringt? Eher nicht. Aber das liegt mehr daran, dass die Tastatur des rMBP 13" so schlecht ist.
Leider, ich fand sie einfach nur grauenhaft - mein Thinkpad X230T ist an der Stelle viel besser. Da hoffe ich mal auf die "Butterfly"-Tasten im rMB 12"...

Zitat P!X3l;23368718
Bei Windows Geräten sind die Touch Pads meist unzuverlässig, da jede zehnte Aktion nicht als solche registriert wird.

Was aber nicht an Windows liegt.
#12
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Registriert seit: 06.02.2012
München/Schwabing
Kapitänleutnant
Beiträge: 1606
Zitat Cheesage;23368616
@MiracleMan: Funktioniert bei mir unter Win 8.1 in Bootcamp einwandfrei.

Hmm, das macht das MBP schon ziemlich interessant.
Ich frag mich warum die anderen Hersteller bei den SSDs nicht nachziehen, ist es so schwer n PCIe M.2 Slot ins Notebook zu packen oder gibts dafür einfach keinen Markt abseits vom 'Apple-Premium'?
Das doofe ich halt ich kann mit OSX absolut nix anfangen, ich brauch Windows und Linux :fresse:
#13
customavatars/avatar67138_1.gif
Registriert seit: 30.06.2007

Fregattenkapitän
Beiträge: 2726
Ich bin auch mal gespannt auf die neuen Tastaturswitches. Aber warum alle an Touchpads unter Windows herummeckern versteh' ich nicht. Ich habe bisher zwei "Windows"-Laptops über diverse Jahre gehabt, und davor ein MacBook Pro. Wenn man das Touchpad vernünftig einstellt, wie man das eben haben will, dann funktioniert das ganz wunderbar.
#14
Registriert seit: 12.10.2006

Matrose
Beiträge: 28
@Autor
Die Grafische Darstellung der Akkulaufzeit ist fehlerhaft. Da ihr die Zeitspannen in Stunden und minuten angebt sind die Unterschiede der Balkenlängen immer dann nicht vergleichbar wenn es über einen Stunden sprung von 59 auf 00 geht. Da wird nämlich dann der Balken um die 0,40 Einheiten Länger als dass der Fall sein dürfte.
#15
Registriert seit: 14.08.2007

Kapitänleutnant
Beiträge: 1917
Zitat MiracleMan;23375567
Hmm, das macht das MBP schon ziemlich interessant.
Ich frag mich warum die anderen Hersteller bei den SSDs nicht nachziehen, ist es so schwer n PCIe M.2 Slot ins Notebook zu packen oder gibts dafür einfach keinen Markt abseits vom 'Apple-Premium'?
Das doofe ich halt ich kann mit OSX absolut nix anfangen, ich brauch Windows und Linux :fresse:


Tun sie doch, Thinkpads haben auch schon den M2-Slot :D
Und das Beste daran ist, dass sie wirklich einen M2-Slot verbauen und keinen proprietären Schrott wie Apple, das ist nämlich kein M.2, da der Kunde gefälligst den Mondpreis bezahlen soll.
#16
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Registriert seit: 06.02.2012
München/Schwabing
Kapitänleutnant
Beiträge: 1606
Sicher?
Ich kenn das nur am X1 und das find ich insgesamt recht bescheiden, in nem T450s, X250 oder E7450 würd ich gerne PCIe storage sehen :D
#17
Registriert seit: 14.08.2007

Kapitänleutnant
Beiträge: 1917
Ganz sicher, ich hab selbst ein X240, da passen allerdings nur die 42er rein. Theoretisch passt noch eine, die ist dann allerdings mit viel Aufwand und einem Garantieverlust verbunden ist, da man dafür den SmartcardReader/NFC-Reader tauschen muss. Analog X250 und T450s, bei Dell bin ich mir nicht sicher.
#18
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Registriert seit: 06.02.2012
München/Schwabing
Kapitänleutnant
Beiträge: 1606
Laut ThinkPad Wiki sind das aber Sata angebundene M.2 Slots und nicht PCIe ;)
#19
Registriert seit: 14.08.2007

Kapitänleutnant
Beiträge: 1917
Das mag vllt. für den Dritten stimmen, aber da der Zweite ursprünglich für WWAN-Karten gedacht ist, sollte dieser auch als PCIe laufen. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass die Karten über SATA laufen. Vllt. klappt es aber trotzdem nicht, keine Ahnung was Lenovo da gebastelt hat ???
Ich hab vorher aber auch nicht darüber nachgedacht ^^

PS: Es gibt auch gar keine 42er PCIe SSDs :D
#20
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Registriert seit: 06.02.2012
München/Schwabing
Kapitänleutnant
Beiträge: 1606
M.2 ist viel zu verwirrend, tausend verschiedene Standards für eine Schnitstelle
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