> > > > Test: Dell XPS 14 - hochwertiges 14-Zoll-Ultrabook

Test: Dell XPS 14 - hochwertiges 14-Zoll-Ultrabook

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

Seite 7: Das Display

 

Subjektive Bewertung + iColor Display:

Gerade bei mobilen Geräten ist das Display eines der wichtigsten Bauteile. Was bringt schon ein tolles, flaches und leichtes Gehäuse, wenn das Display schon bei mäßiger Sonneneinstrahlung nicht mehr zu erkennen ist. ASUS hat darüber hinaus bei seinen Zenbooks vorgemacht, dass IPS-Panels ihre Berechtigung in der Premium-Klasse haben. Von dieser besseren Display-Technik macht Dell beim XPS 14 zwar nicht Gebrauch und setzt auf ein TN-Panel, greift aber zumindest zu einer etwas höheren Display-Auflösung von 1600x900 Bildpunkten. Damit erreicht man zwar nicht die FullHD-Auflösung, die wir in diesem Jahr immer häufiger auch im 13-Zoll-Segment gesehen haben, gegenüber den noch immer weitverbreiteten 1366x768 Pixeln wird aber ein erheblicher Mehrwert geboten.

Dell XPS 14
Dell XPS 14

Aus Design-Gründen setzt Dell auf eine „Edge-to-Edge“-Glasplatte, hinter der das Display sitzt. Das sieht ohne Frage sehr schick aus und passt bestens zum hochwertigen Eindruck, den das XPS 14 bislang vermittelt hat. In der Praxis erweist sich diese extrem stark spiegelnde Oberfläche aber als erheblicher Nachteil. Zumindest besitzt der 14-Zoll-Monitor aber eine mehr als ordentliche Leuchtkraft, sodass Spiegelungen recht gut der Kampf angesagt werden kann. Gleichzeitig fällt aber auf, dass das von Dell eingesetzte Panel ein recht schwaches Kontrastverhältnis aufweist – Schwarz wirkt stets leicht gräulich. 

Ausleuchtung

 

Die Farbgebung fällt darüber hinaus angenehm poppig aus. Ab Werk kam unser Panel mit einem Wert von 7676 Kelvin daher, war also etwas kühler abgestimmt als die für die Bildbearbeitung idealen 6500 Kelvin. Die Darstellung wirkt dennoch recht angenehm, sodass nur Foto-Fans nachregeln müssen. Die Blickwinkelstabilität liegt auf dem normalen Niveau der TN-Klasse, könnte also besser, aber eben auch schlechter sein. Da man aber wohl meist allein vor dem XPS 14 sitzen wird, stört uns das weniger.
Zieht man den Preis des XPS 14 in Betracht, hat unser Testkandidat aber einen recht schweren Stand. Um im Premium-Bereich überzeugen zu können, muss aktuell schon etwas mehr als einzig eine hohe Helligkeit geboten werden.

Messergebnisse:

Ausleuchtung

Ausleuchtung

Maximale Helligkeit

Kontrastwert

Hier noch einmal schwarz auf weiß: Das Dell XPS 14 ist mit maximal 486 cd/m² extrem hell, weist im Gegenzug mit 231:1 ein enttäuschendes Kontrastverhältnis auf. Deutlich besser sieht es hingegen bei der Homogenität der Ausleuchtung aus, die ein hervorragendes Level von 92,59 Prozent aufweist.

 

 

Social Links

Seitenübersicht

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 5

Tags

Kommentare (7)

#1
customavatars/avatar141311_1.gif
Registriert seit: 30.09.2010
Fürth/Berlin
Bootsmann
Beiträge: 615
Schöner, runder Test! :)
Zum Gerät: An sich gefällt mir das Ultrabook echt gut. Bis auf das Display. Mit einem spiegelnden Display werde ich mich wohl nie anfreunden können. Da kann das Display noch so hell sein - hier muss man dem Ultrabook aber echt zu Gute halten, dass 450 Candela schon ein verdammt guter Wert ist. Wäre die Displayoberfläche matt, würde ichs mir überlegen - so leider nicht.
#2
Registriert seit: 20.02.2010

Oberbootsmann
Beiträge: 951
Auf Display geklickt, Kontrast von 230:1 und das bei 1300€, habe den Rest dann nicht mehr gelesen..
#3
customavatars/avatar15481_1.gif
Registriert seit: 22.11.2004
FFM
Kapitän zur See
Beiträge: 3138
Wenn LG schon 23 Zoll IPS-Monitore für 150 Euro verkaufen kann, sollte Dell das bei einem ~ 1300 Euro teurem Gerät doch wohl auch schaffen. Gerade bei mobilen Geräten wie Smartphones oder Notebooks ist eine höhere Blickwinkelstabilität durchaus nützlich.
#4
customavatars/avatar99554_1.gif
Registriert seit: 28.09.2008

Flottillenadmiral
Beiträge: 4707
Total uninteressantes Gerät... Ultrabooks sollen ja portabel usw. sein, also verstehe ich nicht, warum die meisten Firmen es nicht schaffen, ein Mattes Display entweder a) zu verbauen oder b) als (Konfigurations)Option anzubieten.

Bin voll zufrieden mit meinem Lenovo X1 Carbon. War der Kauf alleine schon aufgrund des matten Displays Wert... Man kann damit Reisen und es auch unterwegs/im Garten usw. auch prima nutzen!
#5
customavatars/avatar117617_1.gif
Registriert seit: 03.08.2009
Hallein im wunderschönen Salzburg
Kapitän zur See
Beiträge: 3153
Es wäre ja nichtmal zu viel verlangt, wenigstens eine "Folie" Dazuzuliefern, die man sich Raufkleben kann, damit der Effekt der Selbe ist.
#6
customavatars/avatar124571_1.gif
Registriert seit: 05.12.2009

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1486
Ihr wisst doch jetzt eh wieder was von mir kommt:

Die Grafiken bitte KENNZEICHNEN!!

"Mehr ist besser" oder "Weniger ist besser"

Warum findet das partout nicht den Weg in eure Guidelines bzw. Grafik Musterdateien?

Ich such übrigens noch ne Stelle als Qualitätssicherer! :)
#7
customavatars/avatar127622_1.gif
Registriert seit: 21.01.2010
Hamburg
Kapitänleutnant
Beiträge: 1638
Zitat
Der von Dell eingesetzte Mausersatz fällt mit 100 x 71 mm angenehm groß aus und kann ordentliche Gleiteigenschaften an den Tag legen. Wie es hinsichtlich der aktuellen Designsprache üblich ist, gibt es keine klar abgesetzten Maustasten mehr, sondern das Pad lässt sich im Ganzen klicken. Optisch passt sich das Touchpad gut in das matte Top-Case ein, auch die Gleiteigenschaften können überzeugen


Na das muss ja mächtig gleiten...

Zitat
Zur Bildausgabe integriert Dell mit HDMI und MiniDisplayPort zwei digitale Schnittstellen. Der Vorteil an Letzterem: Es können auch Signale jenseits der FullHD-Auflösung ausgegeben werden.


Was aber nicht an HDMI liegt. HDMI1.4 macht bereits 4k2k!
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

XMG P407 Pro: 14-Zöller mit Kaby Lake und GeForce GTX 1050 Ti im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/2017/XMG-P407-PRO/XMG_P407_PRO

Pünktlich zum Marktstart der neuen Kaby-Lake-Prozessoren von Intel und der NVIDIA GeForce GTX 1050 (Ti) für Notebooks, frischte Schenker Technologies seine bestehenden Notebooks auf. Eines davon ist das XMG P407 Pro, welches wir uns nun für den heutigen Test vorgenommen haben. Der 14-Zöller... [mehr]

ASUS ROG XG Station 2: Gute Idee - zu komplizierte Umsetzung

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/2017/ASUS-ROG-XG-STATION-2/ASUS_ROG_XG_STATION_2_TEST

Was vor ein paar Jahren nur mit proprietären Anschlüssen realisierbar war, geht dank der hohen Übertragungsraten von Thunderbolt 3 und dem einheitlichen Typ-C-Stecker inzwischen deutlich einfacher: externe Grafikadapter für Notebooks und weniger leistungsstarke Mini-PCs. Dass man aus einem... [mehr]

Acer Swift 7 im Test - Dünn, aber nicht perfekt

Logo von IMAGES/STORIES/REVIEW_TEASER/ACER_SWIFT_7

Ins prestigeträchtige Rennen um den Titel für das dünnste Notebook klinkte sich im Spätsommer 2016 auch Acer mit dem Swift 7 ein. Doch nicht nur das gerade einmal 9,98 mm dicke Gehäuse soll Käufer locken, auch Leistung und Laufzeit führt der Hersteller als Pluspunkte an. Ein halbes Jahr nach... [mehr]

Surface Book mit Performance Base: Modelle und Preise für Deutschland

Logo von IMAGES/STORIES/2017/MICROSOFT-SURFACE-BOOK

Neben der Ankündigung zur Verfügbarkeit des Creators Update für Windows 10 kündigt Microsoft das baldige Erscheinen des Surface Book mit Performance Base an. Offiziell vorgestellt wurde dieses bereits im Oktober des vergangenen Jahres. Eine Vorbestellung ist ab sofort möglich, die Auslieferung... [mehr]

Acer Predator Triton 700: Gaming-Notebook mit ungewöhnlichem Topcase (Update:...

Logo von IMAGES/STORIES/2017/ACER_PREDATOR_TRITON_700

Nachdem Acer vor etwas mehr als einem Jahr seine Predator-Familie auf den mobilen Sektor ausweitete und die Geräte zum Jahreswechsel bei den Grafikkarten auf die neue Pascal-Generation umstellte, macht man seine Gaming-Notebooks nun kompakter und vor allem schlichter. Auf der soeben in New York... [mehr]

Qualcomm bestätigt Windows-10-Notebooks mit Snapdragon 835 in Q4/2017

Logo von IMAGES/STORIES/2017/QUALCOMM_LOGO

Qualcomm hat einen Zeitplan für Notebooks auf Basis von Windows 10 sowie dem eigenen SoC Snapdragon 835 vorgelegt. Geht es nach dem Unternehmen, könnten erste mobile Geräte mit einem ARM-Prozessor noch im vierten Quartal 2017 erscheinen und würden somit in diesem Jahr den Handel erreichen. ... [mehr]