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Test: ASUS G75VW - Silent-Gamer mit GTX 660M

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Seite 3: Die Eingabegeräte

 

MSI GT70

Der Innenraum birgt keine Neuerung. ASUS bleibt seiner mattschwarzen Optik über weite Bereiche treu: Handballenauflage und Display werden von entsprechendem Kunststoff bekleidet. Beim G74 noch angedeutet, wird die Tastatur beim G75VW in eine gebürstete Aluminium-Oberfläche integriert. Das sieht schick aus und wirkt enorm hochwertig. Als Änderung zum Vorgänger zieht ASUS die Metalloberfläche auch auf die Seitenteile herum – das sieht schick aus und unterstreicht den hochwertigen Eindruck abermals.

Mit Abmessungen von 415 x 320 x 52 mm und einem Gewicht von 4,2 kg ist das G75VW aber natürlich noch immer weit vom portablen Gedanken entfernt, sondern stellt das klassische Desktop-Replacement-System dar. Dass die Mobilität dennoch nicht völlig ad acta gelegt wird, zeigt ein Blick auf den Akku, der eine Kapazität von 74 Wh vorweisen kann.

 

asus g75

Der von ASUS verwendete Kunststoff ist ohnehin recht steif und wird im direkten Bereich der Tastatur noch einmal durch gebürstetes Aluminium weiter verstärkt. Das Ergebnis: ein extrem steifes Top-Case. Davon profitiert die Tastatur merklich, denn störendes, den Druckpunkt beeinflussendes Flexing gibt es nicht. Im Gegenteil, das G75VW verwöhnt mit einem sehr präzisen und definierten Druckpunkt. Die Tastatur lässt sich so extrem gut bedienen, sei es beim Spielen oder aber auch beim Erstellen von längeren Texten, die Tastatur kann auf der ganzen Linie gefallen. Sehr angenehm: ASUS setzt auf eine weiße Hintergrundbeleuchtung für die Tasten. Gerade in dämmerigen Umgebungen, wie sie bei LAN-Parties häufiger vorkommen, wird man die Beleuchtung schnell schätzen lernen. 

asus g75

Wie es bei 17-Zoll-Modellen üblich ist, hat ASUS einen NumBlock eingebaut. User, die ihr G75VW auch für Office-Arbeiten nutzen wollen, werden dieses Feature schon nach kurzer Zeit nicht mehr zurückgeben wollen. Trotz des großen Gehäuses gelingt es ASUS aber nicht, den NumBlock ohne Einschränkungen zu integrieren. Der Cursor-Block wird leicht abgesetzt, die Num-0 muss sich ihren angestammten Platz aber dennoch mit der rechten Pfeiltaste teilen. Hier gilt allerdings: Einmal an die neue Aufteilung gewöhnt, entstehen keinerlei Probleme mehr im täglichen Einsatz. 

asus g75

Das Touchpad des G75VW ist riesig. Noch dazu bietet es sehr gute Gleiteigenschaften und eine hohe Präzision. Da ist es schon fast schade, dass das Pad bei einem DTR-System wohl nur selten genutzt werden wird.

 

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Kommentare (7)

#1
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Registriert seit: 13.02.2007
Hessen
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1362
Das Modell ist ja bisher schon ziemlich lange auf dem Markt.
Laut der Compex und auch nach Aussage von ASUS Deutschland via Facebook wird es ab Herbst ein neues Modell mit Thunderbird und wohl dem neuen WiFi nc geben. Wird aber noch auf den Start von Windows 8 gewartet und dann wirds wohl angekündigt.

Weiß hardwareluxx evtl. noch was näheres?
#2
Registriert seit: 06.06.2009

Matrose
Beiträge: 26
Liebe Redakteure, wenn ihr schon Displays auf Weißpunkt und Farbraum testet, dann erläutert doch wenigstens eure Grafiken, die ihr so fleißig unkommentiert einbindet!

Sofern ihr die Grafiken nicht gerade ahnungslos von irgendwo anders übernehmt, habt ihr doch sicherlich Messintrumente, deren präzise Ergebnisse ihr den Lesern aus für mich unverständlichen Gründen vorenthaltet.

Welcher Farbraum wurde als Referenz gewählt und wie schneidet das Display in dieser Hinsicht ab? Was sagen uns die ungleich verlaufenden bunten Kurven?
Immer wiederkehrende Floskeln wie "angenehm und keineswegs übertrieben poppig" oder "der Farbraum fällt [...] angenehm umfangreich aus" sind leider vollkommen nichtssagend und entsprechen eher dem Niveau eines Amateurtests.

Dies gilt übrigens für all eure bisherigen Rezensionen für Geräte, die über ein Display verfügen.
#3
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Registriert seit: 14.05.2008

Bootsmann
Beiträge: 705
Man sollte wohl besser auf das G75VX warten. Das wird bald kommen, mit 3630QM und GTX670MX.
Preis ist natürlich ne andere Sache.
#4
Registriert seit: 06.02.2006

Admiral
Beiträge: 9539
G75VW oder genauer gesagt, das G75VW

?
#5
Registriert seit: 06.10.2012

Matrose
Beiträge: 7
Vielen Dank für den Test.

Leider vermisse ich bei den technischen Daten (wieder einmal) die Angaben, ob das Gerät
a) Optimus
b) Wireless Display
unterstützt. Beide sind für mich ein Kaufkriterium.

Könnte das noch nachgeholt werden?
#6
Registriert seit: 31.05.2004

Hauptgefreiter
Beiträge: 217
@Hardwareluxx:

Irgendwie geht ihr mir zu wenig auf die geänderte Hardware zum Presample ein. Ich meine, da bekommen die Redaktionen/Tester ein Gerät und bei der Retailversion gibt es dann einige Unterschiede.

Niedrigerer Prozessortakt
Weniger Ram
Andere Grafikkarte
Keine SSD mehr

Die Retailversion hat in meinen Augen nichts mehr mit dem Presample zu tun. Trotzdem bekommt das Notebook den gleichen Namen von Asus.

Das heißt: Wer jetzt den Test der Retailversion nicht liest (solche Leute gibt es) und sich das G75VW bestellt, wundert sich über die schlechtere Leistung im Vergleich zum ursprünglichen Test des Presamples.

Hier versucht Asus in meinen Augen, die Käufer zu täuschen. Ob bewußt oder unbewußt, lasse ich mal außen vor.

Etwas ähnliches ist mir auch schon bei den Tests zu einem der ZenBooks aufgefallen. Die Redaktionen/Tester erhalten Modelle mit einer schnellen SSD von AData, in der Retailversion ist dann eine SSD von SanDisk. Gleiche Kapazität, aber viel langsamer. Lt. Asus ein Versehen.



tobife
#7
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Registriert seit: 07.10.2003
Franken
[online]-Redakteur
Beiträge: 9232
Wireless Display ist meines Wissens nicht mit dabei, Optimus hingegen schon.

Zum Presamplevorwurf:

Wir sind immer dankbar, wenn uns eine Firma schon Wochen vor dem eigentlich Launch der neuen Generation mit einem Muster versorgen kann - nur so können wir zeitnah über aktuelle Entwicklungen berichten.

Der Test bezieht sich auf eine Retail-Version, es gibt sehr wohl auch G75-Versionen mit SSD (ASUS G75VW-T1040V (90N2VC152N32E2VL151Y) Preisvergleich | Deutschland - Hardwareluxx - Preisvergleich). Was wir als Sample erhalten hängt aber immer davon ab, was uns ASUS als Retail-Modell zur Verfügung stellt. Ich gehe mal davon aus, dass ASUS hier das getestete Modell als interessanter für die breite Masse einstuft, da es eben doch etwas günstiger ist. Gleiches gilt auch für GPU.

Zur CPU: Hier greift das Presample-Argument am stärksten: alle unsere ersten Testmuster waren mit einem 3720QM ausgestattet, auch wenn klar war, dass der 3610QM recht bald das Mainstream-Modell werden wird. Hier konnte Intel vermutlich zunächst keine anderen CPUs weit vor dem Launch liefern.
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