Seite 2: Das Gehäuse

 

Das Gehäuse der Zenbooks erinnert zwar bereits seit dem Start in seiner Form sehr stark an das Macbook Air von Apple, ist aber eines der überzeugendsten im Ultrabook-Segment. Beim UX32VD wurden allerdings Änderungen vorgenommen. So wird das Gehäuse nun nicht mehr aus einem Block Alu gefräst, sondern nur noch Kunststoff mit Aluminium bezogen – ob das einen Unterschied macht, werden wir nun klären.

ASUS UX32VD

Auf den ersten Blick sieht man dem UX32VD nicht an, dass es sich um ein abgespecktes Gehäuse handelt. Gut, das Gehäuse mag nun einen Millimeter dicker sein als das UX31, einen Unterschied merkt man aber nicht wirklich. Sonys Vaio T beispielsweise ist mit 18 mm auch nicht dünner als das UX32VD. Auch dass das Case nun in einem günstigeren Verfahren hergestellt wird, merkt man an dieser Stelle nicht. Charakteristisch ist die Tatsache, dass ASUS das Zenbook-Design mit seinen konzentrischen Kreisen auf dem Deckel auch beim UX32VD aufgreift – eine schöne Sache, denn man kann sich so doch vom allgegenwärtigen gebürsteten Look absetzen.

ASUS UX32VD

Genau diesen Look findet man dann vor, wenn der Deckel geöffnet wird – stören soll das aber nicht, denn das UX32VD wirkt sehr gediegen und hochwertig. Als Designelement wird 2012 nun eine schwarze Tastatur integriert – bei der ersten Ultrabook-Generation war man noch mit einem silbernen Keyboard angetreten. Welche Version einem nun aber besser gefällt, das muss jeder für sich entscheiden. Im direkten Vergleich fällt auf, dass das UX31 an der Front noch etwas spitzer zuläuft, das war es dann aber auch schon. Dass das verwendete Aluminium nun mit einer etwas anderen Oberfläche daherkommt, das fällt wirklich nur dann auf, wenn die direkte Gegenüberstellung mit dem UX31A möglich ist.

ASUS UX32VD

Wir haben es bereits mehrfach angedeutet. Die Verarbeitungsqualität unseres Zenbook UX32VD liegt auf einem enorm hohen Niveau und verdient sich das Prädikat „aus dem Vollen geschnitzt“ – auch wenn gerade das beim UX32VD nun nicht mehr stimmt. Doch auch wenn ASUS die Produktion etwas kostengünstiger gestaltet hat, das UX32VD bietet eines der überzeugendsten Ultrabook-Gehäuse auf dem Markt. Nichts knarzt, nichts wackelt und auch übergroße Spaltmaße sucht man bei unserem 13-Zöller vergebens.

Mit einer Höhe von 18 mm nutzt ASUS zwar den von Intel im 13-Zoll-Segment vorgegebenen Rahmen voll und ganz aus, der zusätzliche Millimeter gegenüber dem UX31 macht sich aber im Grunde genommen überhaupt nicht bemerkbar. Anders sieht es da schon mit den zusätzlichen 200 Gramm aus. Das UX31A ist noch einmal einen Tick mobiler, auch wenn das UX32A nicht schwerer ist als viele andere Ultrabooks im 13-Zoll-Segment. Das Sony Vaio T (zum Test) wartet beispielsweise mit ähnlichen Dimensionen auf.