Seite 1: Test: ASUS UX32VD - Ultrabook mit IPS und GT 620M

asus ux32 teaser kleinASUS hat mit dem Zenbook Prime UX31A aktuell sicherlich das kompletteste Ultrabook im Sortiment, aber leider auch eines der teureren. Für die breite Masse könnte daher das neue ASUS UX32A nicht minder interessant sein. Das bietet ebenfalls ein IPS-Panel am Gehäuse wurde etwas gespart. Trotz eines etwas günstigeren Preises gelingt es ASUS aber sogar eine dedizierte GPU in das flache Gehäuse zu verfrachten. Ob es ASUS schafft mit diesem Rezept ein Ultrabook anzubieten, das die viel beschworene „eierlegende Wollmilchultrabooksau“ ist, wird sich auf den kommenden Seiten zeigen müssen.

Die Zenbook-Reihe ist für ASUS seit ihrem Start im letzten Jahr ein großer Erfolg, was zu einem nicht unerheblichen Teil auch daran liegt, dass man stets versucht die ein oder andere Besonderheit in seine Ultrabooks zu integrieren. Kränkelte das erste Zenbook UX31 (zum Test) aber noch an einem schwachen Kontrast, machte man beim neuen Zenbook Prime UX31A (zum Test) alles richtig und setzte direkt auf ein hochwertiges IPS-Panel im FullHD-Format, während fast die gesamte Konkurrenz noch mit 1366 x 768 Bildpunkten arbeitet.  Genau ein solches Panel kommt nun auch beim UX32VD zum Einsatz, was hohe Erwartungen weckt.

Zusammen mit dem Ivy-Bridge-Launch hat ASUS seine Palette nun um ein zweites 13-Zoll-Modell erweitert. Wer nun denken könnte, dass es sich beim UX32 um den Nachfolger des UX31 handeln würde, der irrt sich – hier wäre eine etwas bessere Differenzierung seitens ASUS aber ohne Frage wünschenswert gewesen. Das neue Modell ASUS Zenbook UX32VD ist zwar etwas günstiger als das Zenbook Prime, stellt aber weniger das Budget-Modell der Zenbook-Reihe als vielmehr eine andere Herangehensweise an das Ultrabook-Thema dar. Das Gehäuse wurde ein klein wenig dicker gestaltet, dafür gibt es nun trotz der kleinen Ultrabook-Abmessungen aber eine dedizierte Grafik in Form einer GeForce GT 620M. Als am störendsten erachten wir auf den ersten Blick dabei noch das Fehlen einer SSD.

Preislich liegt unser Testmuster bei rund 1100 Euro, stellt aber auch die Maximal-Konfiguration der 32er-Reihe dar. Das Zenbook Prime gibt es in einer ähnlichen Preislage, dafür aber ohne eine dedizierte GPU.