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Test: Schenker Notebooks P511 - Performer mit tollem Display

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Seite 2: Komponenten + Leistung

Dass Schenker Notebooks frei nach dem Motto „nicht Kleckern, sondern Klotzen“ vorgeht, darauf sind wir schon grob eingegangen. Jetzt wollen wir es aber genau wissen und stellen die verbaute Hardware genauer auf die Probe.

Schenker Notebooks XMG P511 CPUz

Seit dem Start der Sandy-Brige-Plattform können wir uns über fehlende Leistung im Notebook-Segment nicht mehr beklagen. Auch wenn mit Ivy-Bridge der Nachfolger bereits für April erwartet wird, Sorgen machen muss man sich sicherlich nicht, denn unsere Benchmarks haben in der Vergangenheit immer wieder gezeigt, dass auch Intels kleinster Quad-Core-Prozessor bzw. auch die 2-Kerner so viel Leistung bieten, dass stets zuerst die GPU limitiert. Der in unserem Testmuster eingesetzte Core i7-2670QM ist der aktuell kleinste 4-Kerner der aktuellen Baureihe (vom ausgelaufenen i7-2630QM mal abgesehen). Gegenüber dem Vorgänger bietet er 200 zusätzliche MHz, taktet also mit einem Grundtakt von 2,2 GHz. Folglich liegt der maximale Turbotakt, wenn kurzfristig nur ein Kern genutzt wird, bei 3,1 GHz. Der L3-Cache bietet ein Volumen von 6 MB, gefertigt wird die CPU natürlich im 32-nm-Verfahren. Dank der 4-Kern-CPU bietet das P511 aber nicht nur für Games mehr als genügend Leistung, auch Anwender, die das P511 für komplexe berufliche Anwendungen nutzen wollen, werden nur selten in Schwierigkeiten kommen.

Schenker Notebooks XMG P511 GPUz

Noch wichtiger als die CPU ist bei einem Gaming-Notebook aber die GPU – und die hat es in sich. Auch wenn das P511 einen vergleichsweise niedrigen Einstiegspreis besitzt, das aktuell zweitschnellste mobile NVIDIA-Modell, die GeForce GTX 570M ist immer mit von der Partie. Die GF104-GPU besitzt 336 Shadereinheiten. Der Kern-Takt der DX11-fähigen Grafikeinheit beläuft sich auf 575 MHz, während es die Shader auf 1070 MHz bringen. Der über ein 192 Bit breites Interface angebundene Speicher besitzt ein Volumen von 1,5 GB und wird mit 1150 MHz getaktet. Alles in allem bietet die GPU damit mehr als genügend Leistung, um  aktuelle Titel flüssig darzustellen.

Der Arbeitsspeicher besitzt ein Volumen von 8 GB, was in der aktuellen Oberklasse zum Standard gehört und für alle normalen Anwendungen mehr als ausreichend ist. Deutlich interessanter gestaltet Schenker Notebooks da schon das Storage-System. Trotz des 15-Zoll-Gehäuses können neben einem optischen Laufwerk auch zwei HDDs verbaut werden. Diese Plätze nutzt Schenker aus, um zwei Seagate Momentus.XT in der aktuell größten Ausbaustufe von 750 GB zu verbauen – was den Preis unseres Testgeräts teilweise erklärt. Der Clou der Platten besteht darin, dass eben nicht nur eine normale Magnet-Festplatte genutzt wird, sondern dieser zusätzlich 16 GB an Flash-Speicher für besonders häufig genutzte Dateien zur Seite gestellt werden. Leider hat man aber aktiv keinen Zugriff darauf, welche Daten im Flash-Speicher landen. Bisher konnte die Momentus.XT stets mit einem etwas flotteren Ansprechverhalten als normale HDDs überzeugen, ohne dabei aber wirklich an eine SSD heranzureichen. Gespannt darf man dieses Mal aufgrund der Tatsache sein, dass Schenker die beiden HDDs in einem RAID0 koppelt.

ASUS_G60J_Uni1280_DX10

ASUS_G60J_Uni1280_DX10

ASUS_G60J_Uni1280_DX10

Bei den CPU-lastigen Benchmarks gibt es keine Überraschungen: Das Schenker Notebooks P511 liefert eine erstklassige Performance ab, die für alle Anwendungen mehr als ausreichend sein sollte. Gegenüber Geräten mit einem i7-2630QM hält sich der Vorsprung aber in Grenzen – macht auch nix, schnell sind beide Versionen.

ASUS_G60J_Uni1280_DX10

ASUS_G60J_Uni1280_DX10

 

ASUS_G60J_Uni1280_DX10

Die beiden HDDs liefern im RAID0 eine mehr als nur überzeugende Leistung ab und bieten einen sehr hohen Durchsatz, gepaart mit viel Speicherplatz. Noch schöner fänden wir allerdings eine SSD als System-Platte und zusätzlich ein großes „Datengrab“. Zudem sollte bei unserer Konfiguration stets bedacht werden, dass die Ausfallswahrscheinlichkeit im RAID0 natürlich drastisch ansteigt.

ASUS_G60J_Uni1280_DX10

ASUS_G60J_Uni1280_DX10

 

ASUS_G60J_Uni1280_DX10

Die unterschiedlichen 3D-Mark-Versionen deuten schon darauf hin, was uns auf der nächsten Seite erwartet: eine überzeugende Gaming-Leistung in allen Belangen!

 

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Kommentare (6)

#1
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Registriert seit: 08.12.2007
gera
Bootsmann
Beiträge: 551
Das mit den 3GB VRam bei der Graka stimmt nicht sind nur 1,5GB wie es bei den Techn. Daten steht
#2
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Registriert seit: 07.10.2003
Franken
[online]-Redakteur
Beiträge: 9228
Danke für den Hinweis! Ich besser es gleich aus!
#3
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Registriert seit: 13.04.2003

Trekker
Beiträge: 3774
Bei Devil Tech kann man beim konfigurieren wählen ob 1,5 oder 3.
Soll nämlich ein Gamer Notebook mit 17" besorgen. Mhm bei DT fehlt USB 3.0 und die Schenkers sind laut. Jmd Ideen oder Erfahrungswerte? Ich tendiere zum Schenker mit Nvidia 555.

Danke für den Test!
#4
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Registriert seit: 31.10.2006

Bootsmann
Beiträge: 700
"Da unser Testmuster aber auf einen RAID-Verbund setzt, leidet die Datensicherheit deutlich. Hier würden wir eine etwas besonnenere Kombination beim Kauf empfehlen."

Das ist ein Gaming Laptop , sicherheit in allen Ehern , aber dieser Satz hat doch hier nichts zu suchen..

Ich habe seit 3 Jahren ein Raid 0 Verbund und noch nie mit Datenverlust Probleme gehabt, und wie gesagt hier geht es eher um Leistung als um Sicherheit !

Mfg
#5
Registriert seit: 24.03.2006
Gelsenkirchen
Bootsmann
Beiträge: 587
Hallo,
irgendwie kommt bei jedem Test eines Barebones von Schenker,Deviltech usw. am Ende immer das gleiche heraus: sehr leistungsfähig aber unerträglich laut. Wer tut sich sowas freiwillig an? Warum kann nur Asus mit der G73/74-Reihe halbwegs leise Gamingbooks bauen?
MfG
#6
Registriert seit: 02.09.2004
Wasteland
Gefreiter
Beiträge: 40
was ist mit den aktuellen Medion-Modellen? liest sich baugleich, bei deutlich günstigeren preis. ich finde das 501 modell von schenker, immer noch attraktiver. es hat das schönere gehäuse und eine firewire-schnittstelle, die ich äusserst vermisse bei neueren gamer-laptops. dieses MSI-gehäuse ist doch bestimmt schon 2 jahre alt, wann kommt den endlich mal ein neues? eins ohne klavierlackoptik? finde die dinger hässlich, klobig und mit allerlei nutzlosem blinki-blinki zeugs, ist aber nur meine meinung.
man hätte zur weihnachtszeit zuschlagen sollen, aktuell wird alles wieder teurer, liegt wahrscheinlich auch an der Thailand-überschwemmung.
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