Seite 3: Innerer Aufbau

Das Mainboard und die Backplane sind zumindest optisch baugleich mit der Vorgängerversion, was nicht unbedingt schlecht sein muss. Ein bewährtes Layout ist allemal besser, als das Rad jedes Mal neu zu erfinden und sich dadurch mit etwaigen Kinderkrankheiten rumärgern zu müssen. 

Die 64-bit-CPU der Synology Diskstation DS420j stammt von Realtek und hört auf den Namen RTD1296PB. Dabei handelt es sich um einen Cortex ARM A53 mit 4 Kernen und einem Takt von 1,4 GHz, welcher jeweils zwei USB-3.0-, USB-2.0- und SATA-Laufwerke unterstützt. Die Anbindung der Laufwerke über die Backplane erfolgt per PCIe 2.0.

Unter der Metallplatte befindet sich der verlötete 1 GB fassende DDR4-Arbeitsspeicher, welcher nicht von dem kleinen Aluminium-Kühler mitgekühlt wird. 

Die beiden verbauten 3-Pin-Lüfter im 80-mm-Format mit der Bezeichnung FD128020HL stammen von YEN SUN Technology (Y.S.Tech) und werden über den DiskStation Manager in vier verschiedenen Modi geregelt (volle Geschwindigkeit, Kühlmodus, Stiller Modus, Niedriger Energiestatus).

ModellFD128020HL
LagerSintetico Lager
Spannung12 VDC
Spannungsbereich7 - 13,2 VDC
Drehzahl2.900 RPM
Volumenstrom52,2 m³/h
Statischer Druck2,8 mmH2O
Stromaufnahme0,13 A
Leistungsaufnahme1,56 W
Lautstärke29,1 dB(A)

 

Der Gigabit-LAN-Controller stammt von der in den USA ansässigen Firma bothhandusa und hat die Teilenummer 24HSS1041A-2. 

Der Altera 5M80Z ist ein programmierbares Logikmodul (CPLD) und beherbergt die Konfiguration der Synology Diskstation DS420j.

Der 20-Pin-Pfostenstecker auf der Platine dient zum Anschluss der vorderen Platine der Diskstation. Auf der kleinen Platine, die in der Front montiert ist, befindet sich der Ein- / Ausschaltknopf und die Status LEDs. 

Der verbaute ASMedia ASM1061 stellt zwei der vier SATA-Ports zur Verfügung. Dieser ist auf der Backplane montiert und wird direkt in den PCIe-2.0-x4-Slot des Mainboards gesteckt. Laut Datenblatt ist der Controller mit PCIe-2.0-x1 angebunden. 

Die anderen beiden SATA-Ports steuert der Realtek RTD1296 bei. Daraus ergeben sich maximal vier SATA-Ports, welche aber mit dem 1GbE-Anschluss nicht ausgelastet werden können.