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Asustor AS6104T im Test

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Seite 4: Benchmarks: Performance

Leistungsmessung

Das AS6104T ist dank seinem Dual-Core-Prozessor Intel Celeron N3050, welcher mit Unterstützung des AES-NI-Features aufwarten kann, gut aufgestellt. Auch die 2 GB RAM sollten im normalen Anwendungsszenario mehr als ausreichend sein.

Wir haben daher die Datenübertragung über die Gigabit-Netzwerkschnittstelle für verschiedene Szenarien getestet, jeweils mit und ohne Verschlüsselung. Zum Einsatz kamen vier WD-Red-Festplatten mit 2 TB Kapazität, welche wir jeweils in den RAID-Modi JBOD, 5, 6 und 10 mit und ohne Verschlüsselung getestet haben.

Datenrate

Lesen per FTP

MB/s
Mehr ist besser

Datenrate

Schreiben per FTP

MB/s
Mehr ist besser

Datenrate

Lesen per SMB

MB/s
Mehr ist besser

Datenrate

Schreiben per SMB

MB/s
Mehr ist besser

Das AS6104T zeigt dabei eine angenehm hohe Geschwindigkeit und erreicht ohne Verschlüsselung meist vollen Gigabit-Speed, insbesondere bei Datentransfer per SMB. Bei FTP-Verbindungen zeigen JBOD und RAID 10 volle Geschwindigkeiten, bei RAID 5 und RAID sind geringe Einbußen festzustellen. Beim Lesen von Daten einer verschlüsselten Freigabe erreicht das AS6104T im RAID 5, 10 und JBOD ebenfalls volle Gigabit-Geschwindigkeit, beim RAID-6-Volume sind es noch gute 91 MB/s. Beim verschlüsselten Schreiben scheint die Verschlüsselung der Flaschenhals zu sein, denn hier erreichen alle vier getesteten Modi mit knapp über 70 MB/s praktisch den gleichen Wert.

Das AS6104T unterstützt mit seinen Gigabit-Ports auch Link Aggregation, und erreicht damit bei Zugriffen mehrerer Clients auch teilweise deutlich höhere Geschwindigkeiten als Gigabit.

Einrichtungszeit

Bei der Einrichtung der verschiedenen RAID-Level bietet das AS6104T eine gute Performance. Das Einrichten des Volumes dauert nur wenige Minuten und im Falle von Einzellaufwerken oder JBOD steht das System dann bereits voll zur Verfügung. Bei einem RAID 5 ist die Einrichtung ebenfalls recht flott abgeschlossen, allerdings erfolgt dann noch eine mehrstündige Synchronisierung des RAID-Verbunds. Während dieser Zeit kann das NAS schon voll genutzt werden, nur die Geschwindigkeit ist ggf. etwas reduziert.

Bezüglich Geschwindigkeit allgemein ist zu sagen, dass sich das AS6104T vergleichsweise schnell anfühlt. Die Bedienung über das Webinterface geht sehr flüssig und es gibt nur weniger Momente, wo einen das System einmal kurz auf eine Aktion warten lässt.

 

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Kommentare (5)

#1
Registriert seit: 20.12.2003
Karlsruhe
Fregattenkapitän
Beiträge: 2674
Ein HP ProLiant MicroServer Gen8 gibts für unter 185€, der hat dann aber schon nen Dualcore und 4GB Ram. Wenn man lustig ist, dann kann man auch noch eine 10Gbit Netzwerkkarte reinstecken und ist immer noch günstiger als dieses ASUS Teil...

Die P/L ist echt mies!
#2
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Registriert seit: 07.08.2012
Raum Stuttgart
Kapitänleutnant
Beiträge: 1611
... Zudem bietet das NAS nichtmal ECC Speicher? Welche wahnsinnige Firma sollte dort ihre Daten ablegen?
#3
customavatars/avatar4603_1.gif
Registriert seit: 16.02.2003

Vizeadmiral
Beiträge: 7175
Zitat Sir Diablo;24860576
Ein HP ProLiant MicroServer Gen8 gibts für unter 185€, der hat dann aber schon nen Dualcore und 4GB Ram. Wenn man lustig ist, dann kann man auch noch eine 10Gbit Netzwerkkarte reinstecken und ist immer noch günstiger als dieses ASUS Teil...

Die P/L ist echt mies!


Ohne Dir zu nahe treten zu wollen - das ist ein unsinniger Vergleich. Welches OS ist denn auf dem Proliant installiert? Genau, gar keins. Synology (und mit Abstrichen auch Asustor) können deshalb mehr verlangen, weil sie eine auf die Maschine angepasste, intuitive Software mitliefern, die bereits ab Werk eine Million Use Cases abdeckt und auch von einem DAU in kurzer Zeit eingerichtet werden kann.

Klar ist der Eigenbau günstiger als das Fertighaus...solange man weiß wie man ein Haus baut und die Arbeitsstunden nicht berechnet.

Wer keinen Bock hat, sich in FreeNAS und Konsorten einzulesen, fährt mit einem Fertig-NAS teurer, aber schlussendlich besser.
#4
Registriert seit: 20.12.2003
Karlsruhe
Fregattenkapitän
Beiträge: 2674
Ja die P/L ist unterirdisch, denn die Hardware ist vtl. 100€ wert, 380€ für das BS und dessen Installation? Way to much.
#5
Registriert seit: 30.08.2008
Lübeck
Bootsmann
Beiträge: 542
Den Aufschlag für BS würde ich ja noch halbwegs akzeptieren, wenns dann auch rund läuft. Hab seit einigen Monaten eine Qnap 453mini weil ich mit einem Selbstbau NAS nicht wirklich klar kam aber bei Qnap schiebt man wohl lieber immer wieder neue Modelle auf den Markt als seit Monaten bekannte Fehler zu fixen. Bin jetzt am überlegen , ein Selbstbau NAS event. nochmal in Angriff zu nehmen...
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