Seite 2: ASUSTOR AS7004T im Details

Bereits auf den ersten Blick ist das AS7004T als klassisches ASUSTOR-Gerät erkennbar – die bekannte Design- und Formensprache wird auch bei dieser NAS-Box beibehalten.

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ASUSTOR AS700T

So gibt es eine schwarze, 19 cm hohe und 17 cm breite Box, die zentral vier HDDs im Hochformat aufnehmen kann. Direkt darüber befindet sich ein Display, das von mehreren Tasten rechtsseitig flankiert wird. Abgerundet wird der erste Eindruck von einem mit einer LED bestückten Hauptschalter. Weitere Eye-Catcher gibt es nicht – da das AS7004T bei den meisten Anwendern aber ohnehin außerhalb der Sichtweite verstaut werden wird, wird das sicherlich niemanden stören.

ASUSTOR setzt auf eine Kunststoff-Front, die mit einem Metall-Korpus kombiniert wird. Die Verarbeitungsqualität kann überzeugen, es gibt keine scharfen Kanten oder ähnliches. Keine größeren Sprünge sind bei der Materialgüte zu erwarten, hier wird eine zweckdienliche Zusammenstellung geboten.

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ASUSTOR AS7400T

ASUSTOR entscheidet sich bei den HDDs für vier Schnellwechselrahmen, die mithilfe einer einzigen Taste und einem kleinen Hebel arretiert werden können. Das geht einfach von der Hand und verleiht den Laufwerken einen bombensicheren Halt. Hot-Swap ist problemlos möglich, wer beispielsweise im Falle einer RAID5-Hot-Spare-Konfiguration das Laufwerk tauschen muss, kann dies problemlos tun.

Was gerade aus Business-sicht fehlt, ist aber die Möglichkeit die Laufwerke mittels eines Mechanismus, beispielsweise dem klassischen Rundschlüssel, vor unbefugter Entnahme zu sichern. Die einzelnen Schubladen können zwar zusätzlich mittels einer Schraube arretiert werden, die wird aber im Fall der Fälle niemanden abhalten können.

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ASUSTOR AS7400T

Die Schubladen an sich machen einen robusten Eindruck und erlauben sowohl die Aufnahme von 3,5- als auch von 2,5-Zoll-Medien. Die Datenträger werden mithilfe von vier Schrauben arretiert. Was fehlt ist allerdings eine echte Entkoppelung der Festplatten. Es wird lediglich eine leicht puffernde Schicht zwischen dem eigentlichen Käfig und der HDD geboten. Ob sich das negativ auf die Lautstärke auswirkt, werden wir im weiteren Verlauf des Tests aber noch klären.

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ASUSTOR AS7400T

Als praktisch erweist sich das von ASUSTOR integrierte LCD auf der Front. Die meiste Zeit ist dies zwar ausgeschaltet, wer allerdings einmal schnell einen Blick auf den Status seines NAS werfen möchte oder ein paar grundlegende Informationen abfragen möchte, ist hier genau richtig. Prinzipiell gibt es auch die Möglichkeit die Grundkonfiguration des NAS über die vier Tasten und besagtes Display vorzunehmen, in der Praxis empfehlen wir allerdings auf die Software zurückzugreifen, denn das ist deutlich komfortabler.

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ASUSTOR AS7400T

Ein Blick auf die Rückseite lässt bereits vermuten, dass wir es mit einem Gerät der Kategorie „eierlegende Wollmilchsau“ zu tun haben. Es werden zwei Gigabit-Ports geboten, die sich bei Bedarf (und passendem Switch) im Bonding-Modus betreiben lassen. Aber auch darüber hinaus hat das AS7004T an dieser Stelle einiges zu bieten. Insgesamt gibt es vier USB-Schnittstellen, von denen zwei im 3.0-Standard daherkommen, während sich die anderen beiden noch mit USB 2.0 begnügen müssen. Da ASUSTOR die Möglichkeit bietet, auch USB-Drucker über das AS7004T mit dem Netzwerk zu teilen, werden die meisten Anwender aber auch Verwendung für die alten Schnittstellen finden. Ebenfalls mit von der Partie sind zwei eSATA-Ports sowie der besagte HDMI-Anschluss, um das NAS direkt mit dem Fernseher bzw. dem Receiver zu verbinden. Passend dazu wird die Multimedia-Ausstattung von einem optischen Digitalausgang abgerundet.

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ASUSTOR AS7400T

Wie es bei den meisten NAS-Lösungen für den Enthusiastenbereich zum guten Ton gehört, ist es auch beim AS7004T möglich, den Speicher aufzurüsten. Ab Werk kommt unser Testkandidat zwar bereits mit überzeugenden 4 GB daher, gerade wer viele Nutzer gleichzeitig auf das NAS loslässt, wird ein Upgrade aber sicherlich in Erwägung ziehen.