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Test: WD My Cloud EX2100

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Seite 8: Stromsparmodi, Stromverbrauch und Geräuschkulisse

Bei den Stromspar-Modi bietet WD nur HDD-Standby, Stromwiederherstellung und Energieplan. Aktiviert man den HDD-Standby, so fahren die Platten nach fest eingestellten zehn Minuten Inaktivität herunter. Es ist leider nicht möglich, dort selbst einen Zeitwert zu definieren.

Der Energieplan kann auf Tages-Basis stündlicher Granularität in Ein- bzw. Aus-Phasen festgelegt werden. Die untertägige Definition von mehreren Phasen (bspw. eingeschaltet von 06:00 - 09:00 Uhr und 12:00 - 16:00 Uhr) ist nicht möglich. Das automatische Abmelden bei Inaktivität von der Weboberfläche kann zwischen 5 und 30 Minuten festgelegt werden, jeweils in 1-Minuten-Schritten. Bei Bedarf lässt sich das EX2100 auch per Wake on LAN an die MAC-Adresse aus dem Dornröschenschlaf holen. Hierbei muss nur beachtet werden, dass die im Webmenü angezeigte MAC-Adresse zum physischen Port LAN2 gehört. Zum Herunterfahren der My Cloud EX2100 kann neben dem Kommando im Webmenü auch der Power-Taster benutzt werden. Der Shutdown-Vorgang (Taster oder Webmenü) dauert circa 1 Minute und 5 Sekunden. Befinden sich die HDDs bereits im Standby-Modus, so fährt das EX2100 sie zum Shutdown dennoch hoch um anschließend abzuschalten.

Den Stromverbrauch in den unterschiedlichen Betriebsszenarien des My Cloud EX2100 haben wir über ein externes Stromverbrauchsmessgerät ermittelt. Die darüber ermittelten Werte sind in der folgenden Grafik dargestellt:

Western Digital My Cloud EX2100

Leistungsaufnahme

W
Weniger ist besser

Der Stromverbrauch von Western Digitals My Cloud EX2100 fällt insgesamt relativ niedrig aus. Selbst bei den Lese-/Schreiboperationen bleibt der Energiebedarf unterhalb von 20 Watt. Sobald die Festplatten in den Standy-Modus herunterfahren, sind sogar nur knapp sieben Watt fällig. Hier machen sich natürlich die ab Werk verbauten WD40EFRX-Boliden bemerkbar, der ohnehin nur einen niedrigen Verbrauch von knapp fünf Watt im Betrieb benötigen.

Kommen wir nun zur Lautstärke des My Cloud EX2. Gemessen haben wir unterschiedliche Betriebszustände über ein externes Schallpegelmessgerät (Voltcraft 322 Datalogger) in 15 cm Entfernung frontal zum EX2100. Folgende Werte wurden festgestellt:

Western Digital My Cloud EX2100

Lautstärke

db/A
Weniger ist besser

Während des Anlauf-Vorgangs gibt der rückseitige Lüfter richtig Gas und macht sich entsprechend bemerkbar. Sobald das EX2100 einsatzbereit ist, flacht der Luftstrom jedoch merklich ab und es bleibt nur noch ein moderates Betriebsgeräusch. Damit lässt sich das EX2100 problemlos in Wohn- oder Arbeitszimmern betreiben, selbst bei dort insgesamt niedrigem Geräuschpegel.

 

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Kommentare (5)

#1
Registriert seit: 20.12.2003
Karlsruhe
Fregattenkapitän
Beiträge: 2674
Nettes Gerät, aber der Preis?

Ein HP ProLiant MicroServer Gen8 mit 2x4TB Platten kostet 170€ weniger, hat mehr Power und ist zudem noch erweiterbar.
#2
Registriert seit: 12.05.2015

Matrose
Beiträge: 1
Nun, leider hat der Proliant weder RAM noch Platten noch Betriebssystem für den genannten Preis. Toller Vergleich also, eine komplett nackte Büchse ohne irgendwas mit einer vollwertigen NAS zu vergleichen...
#3
Registriert seit: 20.12.2003
Karlsruhe
Fregattenkapitän
Beiträge: 2674
Zitat chewbacca0815;23473802
Nun, leider hat der Proliant weder RAM noch Platten noch Betriebssystem für den genannten Preis. Toller Vergleich also, eine komplett nackte Büchse ohne irgendwas mit einer vollwertigen NAS zu vergleichen...


Einen Account registriert um gleich mal eine Fehlinformation wiederzugeben :stupid:

HP ProLiant MicroServer Gen8, Celeron G1610T, 2GB RAM --- 228€
4TB Platten gibt es ab 116€ das Stück

FreeNAS, Openmediavault oder jedes beliebige Linux/FreeBSD 0€

Somit stehen ~460€ zu 633€.

Bitte vor dem nächsten Mal klugscheißern ordentlich recherchieren, danke.

€dit:
Selbst die Leerversion des Western Digital My Cloud EX2100 kostet 272€ und fällt mMn daher komplett aus dem Rahmen.
#4
Registriert seit: 02.06.2013

Matrose
Beiträge: 2
Ich hab die My Cloud EX2100 jetzt selbst als Testmuster bekommen. Ich nutze hier den ATTO Disk Benchmark und Crystal DiskMark.
Beim Schreiben erreiche ich auch knapp 120 MB/s aber beim Lesen nur zwischen 60-80 MB/s im RAID1. Wisst ihr woran das liegen könnte?
#5
Registriert seit: 20.12.2003
Karlsruhe
Fregattenkapitän
Beiträge: 2674
Falls du die Box per SMB/CIFS als Netzwerkspeicher hinzugefügt hast, könnte es an einer suboptimalen Implementierung liegen. Hier im HWLX Test wird ja FTP genutzt.
Um wirklich vergleichen zu können, solltest du auch wie im Test benchen, also einzelne 4,5GB Datei und dann:
SSD ---/FTP\---> NAS
NAS ---/FTP\---> SSD
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