Seite 7: Das Fazit

Nachdem wir nun all der drei Probanden im Detail inklusive deren Leistungswerten betrachtet haben, kann die Frage nach der Leistungsfähigkeit von 802.11ac in der Praxis wie folgt beantwortet werden: Wer sowohl bei der Router- bzw. Access Point-Auswahl als auch bei den Sticks/Mobilgeräten auf Hardware mit hohen Brutto-Datenraten und Stream-Anzahl im 802.11ac-Betrieb achtet, der wird in so ziemlich allen Betriebsszenarien belohnt werden. Durch die parallele Nutzung von derzeit drei Streams kann ein wesentlich stabilerer, weiterreichender und besserer Empfang sichergestellt werden. Von den drei getesteten Probanden leistete sich in unseren Testszenarien keiner irgendwelche Fehltritte oder Verbindungsabbrüche, was ebenfalls für die Qualität des aktuellen Standards spricht.

Unter keinen Umständen sollte man sich allein auf die beworbene ACXXXX-Kennung auf den Verpackungen/Datenblättern verlassen, denn hier werden die maximalen Brutto-Werte von 2,4- und 5-GHz-Band einfach summiert. In jedem Fall also über das Kleingedruckte informieren, auf welchem Frequenzband welche Brutto-Rate möglich ist. Auch die Bezeichnung "Dualband" bedeutet nur, dass die Adapter eben in beiden Bereichen Verbindungen aufbauen können, aber eben nicht im Parallelbetrieb so wie dies bei den Dualband-Routern der Fall ist. Hat man sich einmal für Router und Adapter entschieden und passen die Umgebungsbedingungen, darf man dann einen satten Performance-Schub erwarten: Vergleicht man Sende- und Empfangs-Werte der drei Probanden, so bietet die ASUS-Karte PCE-AC68 am gleichen Aufstellort einen bis zu 5x höheren Durchsatz. Natürlich lässt sich ASUS diese Mehrleistung auch etwas kosten, unseren Excellent-Hardware-Award hat sich die Platine aber dennoch redlich verdient. Nicht nur aufgrund der Performance, sondern auch durch den praktischen Standfuß und die Flexibilität, die der Kunde damit erhält.

eh asus pce68