Seite 1: Test: Thecus N5550

Thecus 2012Viel Platz braucht das Land! Der Trend zum Netzwerkspeicher ist mittlerweile in aller Munde. Ein zentraler Speicherort für sämtliche Dateien ist ungemein praktisch, vor allem wenn man die Daten im heimischen Netzwerk teilen möchte. Nun werden Bilder und Videos aber immer hochauflösender und auch Musik speichert so mancher lieber in großen unkomprimierten FLAC-Dateien statt in handlichen MP3s. So braucht man immer mehr Platz und Anschlüsse für viele Festplatten sind bei solchen Gerätes meistens vor allem eins: teuer. Thecus will da Ahhilfe schaffen.

Stabil, schnell, Raum für fünf Festplatten und das alles zu einem relativ günstigen Preis. So lässt sich Thecus N5550 vielleicht am besten zusammenfassen. Bei einem Preis von etwas über 400 Euro liegt Thecus gut und gerne 100 Euro unter der Konkurrenz, wenn man Geräte mit der gleichen Festplattenanzahl vergleicht. Für die neulich von uns getestete DS413 verlangt Synology etwa genau so viel Geld - bietet dafür aber einen Einschub weniger. Bei QNAP kostet das TS-569L für fünf Festplatten gut und gerne 200 Euro mehr.

Thecus N5550
Technische Daten
Hersteller Thecus
Modell N5550
Hardware Intel Atom D2550 (2 x 1,86 GHz), 2 GB DDRIII-Ram
Speicher Platz für fünf 2,5" bzw. 3,5"-Festplatten
Anschlüsse Vorne: 1 x USB 3.0, Hinten: 4 x USB 2.0, 2 x Gigabit-Ethernet, 1 x eSATA, 3 x Audio
Maße (HxBxT) 230 mm x 190 mm x 240 mm
Besonderheiten Display, HDMI-Ausgang
Preis ca. 460 Euro

Die technischen Daten lesen sich aber erstmal nicht schlecht. Dualcore-Atom, 2 GB RAM, USB 3.0 - sogar HDMI für die Ausgabe auf dem heimischen Fernseher ist vorhanden. Wie schlägt sich also Thecus neues NAS im Gegensatz zur teuren Konkurrenz? Auf den nächsten Seiten werden wir genau das untersuchen.