Seite 1: Creative X-Fi Go

Seit der Einführung der ersten X-Fi-Karte von Creative haben die Gründerväter des Ur-Sound-Blasters kaum ein Produkt auf den Markt gebracht, das kein X-Fi-Logo trägt. Wie der Kurztest in unserer aktuellen Hardwareluxx [printed] zeigt, sind nicht einmal mehr MP3-Player sicher vor Creatives Lieblingstechnik. Neu ist die X-Fi-Technik auch in Creatives Soundkarten-USB-Stick X-Fi Go, den wir uns heute einmal etwas genauer anschauen wollen.

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Als Creative die X-Fi im Jahre 2005 ankündigte, hätte wohl niemand gedacht, dass Creatives Consumer-Chip, der mit einer ungeheuren Rechenleistung den Soundkartenmarkt aufmischen sollte, eine so prominente Rolle im Creative Geschäft einnehmen wird. Neben zahlreichen Soundkarten, besagtem MP3-Player ZEN X-Fi und Wireless-Transmittern ist die USB-Version X-Fi Go der jüngste Vertreter im X-Fi-Clan und mit dem Sound Blaster X-Fi Surround 5.1, und der X-Fi Xmod die dritte USB-Version von Creatives Chip. Anders als die bereits länger eingeführten Lösungen stellt der X-Fi Go – wie es der Name bereits vermuten lässt – die bislang portabelste X-Fi-Lösung dar. Mit einem Preis von rund 38 Euro fällt die X-Fi Go angenehm preiswert aus für ein Produkt mit Creatives Edel-Label.
Hier nun aber zunächst die Eckdaten des Players in tabellarischer Form:

 

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Der Lieferumfang des X-Fi Go fällt recht überschaubar aus – dennoch ist aber alles dabei, was dringend benötigt wird. Neben dem eigentlichen Stick spendiert Creative Käufern eine In-Ear-Headset-Kombi sowie eine USB-Verlängerung. Eine Treiber-CD ist nicht mit von der Partie – muss sie aber auch nicht, denn der Stick bringt alle relevanten Daten direkt auf seinem integrierten, 1 GB großen Speicher mit. Da dieses Volumen natürlich nicht vom Treiber allein belegt wird, kann man Creatives Soundkarte zusätzlich als USB-Stick missbrauchen.