Seite 4: Fazit

Ein Blick auf das Preisschild deklariert die ASUS Xonar DS als waschechte Einsteiger-Soundkarte. Geht man allerdings ein wenig in die Tiefe, ändert sich dieses Empfinden. Zwar kommt die Karte nicht mit einem dedizierten Stromanschluss oder einem teuren EMI-Shield daher, gerade bei diesen Ausstattungspunkten handelt es sich aber in den meisten Fällen um Gimmicks. Vielmehr hat sich ASUS bei dieser Karte darauf beschränkt, das Wesentliche in den Mittelpunkt zu stellen.

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So kommt die Karte mit einem makellosen Aufbau daher und passt dank des schmalen PCBs sogar in besonders niedrige HTPC-Cases nach dem Low-Profile-Format. Ein kleines Highlight ist zweifellos der gesockelte OPAMP, sodass es im Nachhinein möglich ist, diesen gegen ein Modell mit einem anderen Klangcharakter auszutauschen. Klanglich kann die Karte mit einem präzisen, analytischen und dennoch feinfühligen Klangbild punkten, das man in dieser Weise nicht von einer Karte aus dem Einsteigersegment kennt. Erst im direkten Vergleich mit der wesentlich teureren großen Schwester konnten einige Abstriche im Bereich der Feinauflösung ausgemacht werden. Abgerundet wird die Xonar DS von einem ansprechenden Treiber, der übersichtlich gestaltet wurde.

Wirkliche Kritikpunkte an der Xonar DS gibt es nicht. Einzig ein paar mehr Anschlüsse könnte sie besitzen, sodass es möglich wäre, ein 8-Kanal-Boxensystem gleichzeitig mit einem digitalen Gerät zu betrieben.

Alles in allem kann die ASUS Xonar DS mit einem überragenden Klang-Leistungsverhältnis aufwarten, weshalb wirihr unseren Preis-Leistungs-Award verleihen.

Positive Aspekte der ASUS Xonar DS:

  • Sehr guter Klang
  • Gesockelter OPAMP
  • Low-Profile-Bauweise
  • Sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis

Negative Aspekte der ASUS Xonar DS:

  • Doppelbelegung der Line-in und des Digitalausgangs

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