Seite 3: Treiber und Klangcheck

Treiber:

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ASUS setzt natürlich auf seinen gewohnten Treiber der Xonar-Modelle. Auch wenn es sich beim verbauten Chip genaugenommen lediglich um einen umgelabelten C-Media-Chip handelt, liegt hier einer der großen Vorteile gegenüber reinen C-Media-Karten. Der ASUS-Treiber ist trotz zahlreicher Einstellungen sehr übersichtlich gestaltet und kann auf der ganzen Linie überzeugen.

Klangcheck:

Zunächst möchten wir darauf hinweisen, dass es sich bei unseren Klangtests um eine rein subjektive Einschätzung handelt. Jeder Hörer nimmt Töne anders wahr und kann daher andere Klangeindrücke als „besser“ bzw. „schlechter“ einstufen. Wichtig ist ebenso, unsere Klangtests in Relation zu den verwendeten Boxensystemen zu setzen. Getestet werden alle Soundkarten zwar mit mehreren Boxensystemen, die unterschiedliche Klang-Eigenschaften besitzen, in den eigenen vier Wänden kann eine Kombination aber noch einmal gänzlich anders klingen.

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Auch die ASUS Xonar DS kann mit der für Xonar-Karten typischen analytischen Spielweise auftrumpfen. Die Karte schafft es das vorgesetzte Audio-Material feinfühlig und mit einer hohen Dynamik wiederzugeben. Dabei gelingt es der Xonar auch feinste Details klar aus dem Klanggeschehen herauszulösen, sodass ein differenziertes Klangbild entsteht. Somit kann insbesondere die Auflösung der Karte gemessen an ihrem Preis ein ums andere Mal begeistern. Genau wie ihre Xonar-Geschwister besitzt auch das bislang günstigste Modell der Serie eine sehr audiophile Abstimmung. So wartet unser Testmuster mit einer recht schlanken Performance im Bassbereich auf – tiefe Töne werden knackig und präzise wiedergegeben. Wer es lieber etwas voluminöser mag, der sollte einen Blick auf das Produktportfolio von Auzentech werfen.

Zum Vergleich haben wir ASUS Referenz-Modell Xonar D2X herangezogen, dass von uns mit einem Excellent-Hardware-Award ausgezeichnet wurde. Allein auf weiter Flur kann die Xonar DS mit einer hervorragenden Auflösung und einer guten Feindynamik punkten. In genau diesen Punkten ist sie der großen Schwester im direkten Vergleich aber doch unterlegen.  Egal welches Material wir den Karten vorsetzten, die D2X klang stets noch etwas losgelöster und weniger bemüht als unser Einsteigermodell.  Allerdings fallen diese Unterschiede nicht bei jedem Boxenset ins Gewicht. Werden die Xonar-Karten mit einem günstigen Einsteiger-Set kombiniert fallen die Unterschiede wesentlich weniger deutlich aus, als bei dem von uns genutzt Teufel Motiv 5. Ob einem dieser Klangunterschied allerdings ein Aufpreis von rund 90 Euro wert ist, muss jeder selbst entscheiden.

Messergebnisse:

Natürlich haben wir unsere Xonar DS ebenfalls mit dem bekannten Rightmark Audio Analyzer durchgemessen. Das beeindruckende subjektive Ergebnis wird hier noch einmal bestätigt. Obwohl die Karte gerade einmal 40 Euro kostet erreichte sie in allen unseren Tests das Ergebnis „Excellent“.

44 kHz / 16 bit:

Frequency response (from 40 Hz to 15 kHz), dB
+0.04, -0.05
Excellent
Noise level, dB (A)
-94.1
Very good
Dynamic range, dB (A)
93.9
Very good
THD, %
0.0017
Excellent
THD + Noise, dB (A)
-86.8
Good
IMD + Noise, %
0.0058
Excellent
Stereo crosstalk, dB
-89.9
Excellent
IMD at 10 kHz, %
0.0060
Excellent
General performance
Excellent

Zu den ausführlichen Messergebnissen

96 kHz / 24 bit:

Frequency response (from 40 Hz to 15 kHz), dB
+0.01, -0.15
Very good
Noise level, dB (A)
-98.8
Excellent
Dynamic range, dB (A)
98.8
Excellent
THD, %
0.0022
Excellent
THD + Noise, dB (A)
-88.8
Good
IMD + Noise, %
0.0042
Excellent
Stereo crosstalk, dB
-88.4
Excellent
IMD at 10 kHz, %
0.0039
Excellent
General performance
Excellent

Zu den ausführlichen Messergebnissen

192 kHz / 24 bit:

Frequency response (from 40 Hz to 15 kHz), dB
+0.01, -0.14
Very good
Noise level, dB (A)
-99.0
Excellent
Dynamic range, dB (A)
99.0
Excellent
THD, %
0.0021
Excellent
THD + Noise, dB (A)
-88.9
Good
IMD + Noise, %
0.0041
Excellent
Stereo crosstalk, dB
-86.9
Excellent
IMD at 10 kHz, %
0.0038
Excellent
General performance
Excellent

Zu den ausführlichen Messergebnissen

Leistung:

Bei der ASUS Xonar DS handelt es sich nicht um eine Karte für Gamer, denn hier ist Creatives X-Fi noch immer die erste Wahl. Natürlich entstehen durch den Einsatz der Xonar DS keine Probleme bei der Wiedergabe von Audiomaterial. Der Ziff Davis Audio Winbench bestätigte uns eine Prozessor-Auslastung von 1,49 Prozent bei der Wiedergabe von Direct-Sound-Material. Stand hingegen Musik nach dem Direct-Sound-3D-Standard auf dem Programm stieg der Wert auf 2,27 Prozent. Natürlich handelt es sich bei beiden Werten um vollends unauffällige Leistungsdaten, da aktuelle Prozessoren ohnehin mehr als genügend Leistung besitzen.