Seite 2: Gehäuse und Ausstattung

Gehäuse und Verarbeitungsqualität

In der Einleitung haben wir die normalen Business-Displays als die stillen Helden der IT bezeichnet. Auf ihnen werden vielleicht nicht die großen Hollywood-Blockbuster geschnitten oder neuesten Photoshootings nachproduziert, dafür aber all die anderen Arbeiten erledigt, die für den Rahmen unseres täglichen Lebens wichtig sind. Das macht sich auch an der Optik bemerkbar. Sieht man von schicken Empfangsbereichen, Kreativ-Agenturen oder Vorstandsetagen ab, spielt die Optik nur eine untergeordnete Rolle. Zeitlos und zweckdienlich sollte sie sein.

Beides erfüllt der LG 24BK750 mit Bravour. Unauffällig und funktionell ist das schwarze Gehäuse, das einen hochwertigen Eindruck hinterlässt. Gleichzeitig zeigt sich der 24-Zöller aber zeitgemäß, denn es kommt eine Edge-to-Edge-Optik zum Einsatz. Auf drei Seiten wird das Panel von extrem schmalen Rahmen mit einer Breite von insgesamt 6,5 mm eingefasst, während nur der untere Rand deutlich breiter ausfällt. Das ist aktuell aber bei fast allen Edge-to-Edge-Monitoren der Fall. 

Während es im Consumer-Umfeld natürlich schick aussieht, wenn Monitore extrem schmale Ränder haben, ist es für den im Business-Umfeld oftmals praktizierten Multimonitor-Einsatz angenehm, wenn die Ränder sehr schmal ausfallen. Wer die vorhandene Pivot-Funktion nutzen möchte, kann die Oberseiten von zwei Monitoren einfach zueinander drehen, schwierig wird es hingegen bei drei Monitoren.

Ein Blick von der Seite zeigt, dass der 24-Zöller nicht besonders flach ausfällt, was bei seiner Ausrichtung aber nicht weiter stört. Ins Auge sticht auch der recht große Standfuß, der für das 24-Zoll-Format beinahe etwas massiv wirkt, dafür aber einen sicheren Stand garantiert. 

 

Auch die Rückseite zeigt sich auf den ersten Blick alles andere als spektakulär. Auffällig ist die Höhenverstellung. Der Standfuß kann aber auch mit einem Handgriff abgenommen werden. Darunter befindet sich dann eine klassische Vesa-Halterung in 100 x 100 mm. So kann der Monitor auch bequem an der Wand befestigt werden oder in ein Haltsystem integriert werden, wie wir es beispielsweise von Arctic im Test hatten.

Sowohl Materialgüte als auch Verarbeitungsqualität sind über jeden Zweifel erhaben und erwecken den Eindruck für die Ewigkeit gemacht zu sein.

Anschlusspanel und Ausstattung

In die Vollen geht LG bei den Anschlüssen. Es gibt neben HDMI und DVI gleich zwei DisplayPorts. Dabei handelt es sich um je einen Ein- und Ausgang. Der Clou daran: So können bis zu vier Monitore in Reihe betrieben werden. Das ist extrem praktisch und vereinfacht die Verkabelung deutlich. Die Monitore können entweder dupliziert oder erweitert werden, hier gibt es also keine Einschränkungen.

Gleichzeitig gibt es einen integrierten USB-Hub mit vier Downstream-Anschlüssen. LG setzt auf den USB 3.1 Gen-1-Standard. Für Smartphone-Junkies besonders praktisch: Es wird QuickCharge unterstützt.

In der Zwischenzeit leider eine Besonderheit: LG setzt auf ein integriertes Netzteil. Das hilft dabei, die Verkabelung weiter zu vereinfachen, denn es muss nicht zusätzlich ein Netzteil versteckt werden. Dass der Monitor dafür ein wenig tiefer ausfällt, stört uns nicht.