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Eizo EV2780 im Test - Ein Kabel reicht

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Seite 1: Eizo EV2780 im Test - Ein Kabel reicht

eizo ev2780 teaserEin Anschluss strengt sich an die PC-Welt zu revolutionieren. Die Rede ist natürlich vom kleinen und verdrehsicheren Typ-C-Anschluss. Der kommt auch beim Eizo FlexScan EV2780 zum Einsatz, der damit zur universellen Docking-Station auf dem Schreibtisch werden soll. Wie gut das funktioniert, zeigt unser Test.

Auf den ersten Blick ist der Eizo FlexScan EV2780 kaum von seinem Geschwister-Modell dem EV2750 zu unterscheiden. Letzteren testeten wir Ende 2015 und waren rundum angetan von dem schlichten und qualitativ extrem hochwertigen 27-Zöller. Entsprechend hoch sind die Erwartungen an unseren Testkandidaten.

Die Eckdaten lesen sich zunächst einmal wenig überraschend. Der EV2780 besitzt eine Diagonale von 27 Zoll und eine Auflösung von 2.560 x 1.440 Bildpunkten. Das von Eizo eingesetzte Panel basiert auf der IPS-Technik, was eine gute Bildqualität und eine hohe Blickwinkelstabilität verspricht. Deutlich interessanter wird es dann aber bei einem Blick auf das Anschlusspanel, was im Grunde genommen auch das größte Update gegenüber dem EV2750 darstellt. Neben den bekannten Buchsen befindet sich dort auch eine Typ-C-Schnittstelle. Die erlaubt es nicht nur, Daten über die USB-Buchse zu übertragen, sondern ebenso Bilddaten und als i-Tüpfelchen auch noch das Notebook über diesen Weg zu laden. Es reicht dann theoretisch also ein Kabel, um das Notebook problemlos in die lokale Infrastruktur zu integrieren. Mit einer Einschränkung muss man dann allerdings auch beim EV2780 leben, wie wir später sehen werden.

Eizo-typisch ist der FlexScan EV2780 alles andere als ein Schnäppchen, denn aktuell müssen knapp 900 Euro für den 27-Zöller eingeplant werden. Dafür hat Eizo aber auch die umfangreiche Sensorik des EV2750 übernommen, die dabei hilft Strom einzusparen. Noch dazu gibt es mit einen sehr langen Garantie-Zeitraum von 60 Monaten.

Spezifikationen des Eizo EV2780 in der Übersicht
Straßenpreis: ca. 860 Euro
Garantie: 60 Monate 
Homepage: www.eizo.de
Diagonale: 27 Zoll 
Krümmung x
Gehäusefarbe: Schwarz
Format: 16:9 
Panel: IPS-Panel 
Look up Table: 10 Bit
Glare-Optik: nein 
Auflösung: 2.560 x 1.440 Pixel 
Kontrastwert: 1.000:1
Helligkeit: max. 350 cd/m² 
Reaktionszeit: 5 ms 
Wiederholfrequenz: 60 Hz
Blickwinkel: horizontal: 178°
vertikal: 178° 
Anschlüsse:

1x DisplayPort
1x HDMI
1x USB Typ C
2x USB 3.0 

HDCP: ja
Gewicht: 8,1 kg 
Abmessungen (B x H x T): 610 x 390 - 545 x 245 mm
Ergonomie: Höhenverstellung: 155 mm
Neigung: -5° - 35°
Kensington-Lock: nein
Wandmontage: 100 x 100 mm
integrierte Lautsprecher: ja
Netzteil: intern 
Sonstiges: Docking-Optionen

 

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Kommentare (14)

#5
Registriert seit: 05.12.2012

Matrose
Beiträge: 10
USB-C ist auf mindestens 10000 Steckzyklen ausgelegt. Bei 250 Arbeitstagen im Jahr und großzügig gerechneten 4 mal Ein- und Ausstecken am Tag reicht das ganze immer noch für 10 Jahre. So lange dürften es weder der Monitor, noch das Notebook machen...

Insofern: Kabel > Dockingstation, da flexibler, und billiger.
#6
Registriert seit: 05.12.2010

Kapitän zur See
Beiträge: 3190
Stromversorgung gekonnt ignoriert? Ich wette ihr habt noch nie richtige Docks verwendet.

Zitat
Insofern: Kabel > Dockingstation, da flexibler, und billiger.

Blödsinn. Schon für den Eizo mit Typ-C Anschluss gibt's noch einen Aufpreis gegenüber dem vorigen Modell.
#7
customavatars/avatar168454_1.gif
Registriert seit: 18.01.2012

Vizeadmiral
Beiträge: 7063
Wenn man keine Argumente hat einfach mal die "Du hast das ja noch nie verwendet" Keule raus hauen.

Ich kann dir versichern das wir auf der Arbeit diverse Docks für Lenovo und HP im Einsatz haben.

Das in dieser Ausführung hier die Stromversorgung mit 30 Watt nicht das wahre ist ist mir schon klar aber das hat absolut nichts mit deiner Aussage "Dockingstation sind immer besser als USB" zu tun.
Die USB Type C Spezifikation besagt das der Stecker für bis zu 100 Watt konzipiert wurde was für einen Großteil der Bürorechner ausreichend ist.
#8
Registriert seit: 05.12.2010

Kapitän zur See
Beiträge: 3190
Keule hin oder her, ich bleibe bei der Meinung, dass andockbare Systeme deutlich komfortabler sind. Einfach Notebook einmal ablegen und gut. Keine zusätliche USB-Dock, die auf dem Tisch herummeiert.
#9
customavatars/avatar221695_1.gif
Registriert seit: 02.06.2015

Hauptgefreiter
Beiträge: 170
"Wer viel am normalen Monitor liest, für den könnte der Paper-Modus interessant sein, denn "

Seite 4¸ ganz unten. Da fehlt was Jungs :=)
#10
customavatars/avatar85397_1.gif
Registriert seit: 19.02.2008
Bayern und Thüringen
Oberbootsmann
Beiträge: 980
Funktioniert das Ganze auch in die andere Richtung? Sprich der Monitor bekommt Daten und Strom via USB, damit das Netzkabel vom Monitor entfallen kann?


Edit:
Wie schaut das hier mit Dual / Triple Screen aus? Gibt es da auch schon Lösungen via USB? Habt ihr mehr als einen Monitor um das zu testen? ;)
#11
customavatars/avatar42286_1.gif
Registriert seit: 29.06.2006

Fregattenkapitän
Beiträge: 2824
Ähm das Ding soll als Docking-Ersatz herhalten und hat 2 USB Anschlüsse und kein Netzwerk? Ist ein schlechter Scherz, oder?
Also an den Dockings/PC bei uns auf Arbeit brauchen wir eher 10 als 2 USB Anschlüsse und ohne Netzwerkkabel geht gar nichts...

Ne interessante Frage wäre auch was von der Bandbreite noch so übrig bleibt, wenn über einen USB Typ C 1440p bei 60 Hz und Gigabit LAN muss und man dann vielleicht noch ne USB 3.0 Platte dranhängt. Da sind klassische Notebooks mit Docking-Connector klar im Vorteil, da dort zumindest Grafikausgang, USB und Ethernet völlig unabhängig voneinander parallel angebunden sind und sich nicht gegenseitig ausbremsen.

Mfg Bimbo385
#12
Registriert seit: 14.08.2007

Kapitänleutnant
Beiträge: 1917
Der Titel irritiert mich irgendwie :D
#13
customavatars/avatar66419_1.gif
Registriert seit: 19.06.2007

Fregattenkapitän
Beiträge: 2832
Zitat Averomoe;25370858
"Wer viel am normalen Monitor liest, für den könnte der Paper-Modus interessant sein, denn "

Seite 4¸ ganz unten. Da fehlt was Jungs :=)


Infos von Eizo zu diesem Modus:

Allgemein

Den EV2750 betreffend
Zitat
Less Blue Light Reduces Eye Fatigue

In the visible light spectrum, blue light has wave lengths adjacent to ultraviolet light. Compared to the factory preset setting of 6,500 K of typical LCD monitors, Paper Mode is closer to the spectral distribution with long reddish wavelengths so it reduces the amount of blue light, a cause of eye fatigue, and helps prevent eyestrain when reading documents.
#14
customavatars/avatar212213_1.gif
Registriert seit: 12.11.2014
Dickes B
Oberbootsmann
Beiträge: 825
Wie jetzt?
Der Moni versorgt einen Laptop mit Strom?
Ich dachte, der Witz von USB-Type-C ist es, dass der Moni!? mit Strom versorgt wird?
Also brauche ich doch 2 Kabel an den Monitor: 1x Daten und 1xStrom.
Dassa dann! ein eventuell!! angeschlossenes Notebook mit Strom versorgen kann…
haut mich ehrlich gesagt nur wenig vom Hocker.
Was lese ich?
Bis zu 30Watt Output, und dann geht die Helligkeit runter?
Ich habe ein W540 von lenovo. Dessen Netzteil hat 20Volt mit 8,5 Ampere.
Das sind 170Watt! Ich hatte zufällig mal ein schwächeres lenovo-Netzteil zur Hand.
Der W540 verweigerte damit komplett den Start.
Was soll so ein potenter Monitor mir solch einer schwachbrüstigen Laptop-Strom-Anbindung?
Wer so einen Moni wirklich braucht, na, der hat auch eine potente (Laptop-)Hardware.

Und auch: Die Werbeaussage ist: ‚Schaut her: nur noch ein Kabel schaufelt alle Daten und den Strom zum Monitor‘
Ja, damit ich dann mit meinem kabelgebundenen Zeuch den Monitor dekoriere wie einen Weihnachtsbaum.
Toll!
Der ganze Hype, nur dafür, dass ich mein Laptop+Moni-Gespann künftig nicht mehr mit 2, sondern nur noch mit einem Stromkabel verknüppern muss.
Dafür der Aufwand?

Also: Gerne solch einen Monitor mit USB-Type-C, damit mir künftig nur noch ein Kabel den optischen Eindruck auf der Rückseite meines PC-Arbeitsplatzes versaut.
Der Rest?
Spielerei.

Achso: Ja, ich bin seit 2002 Büronomade, immer mit meinem Laptop unterm Arm.
Ich bin für jeden neuen Verbindungsstandard zu haben, egal ob Kabel oder Funk oder oder oder. Ich kaufe wirklich jeden Scheiß.
(Ich habe z.B. ‚ne ganze Kiste voll mit altem Bluetooth-Schrott…)
Meist lege ich mir die Kabellage nochmal zu, um entweder taugliche Längen zu haben oder als doppelte Ausführung, um zu Hause weniger herum stöpseln zu müssen.
Zu Hause hat das Notebook seine DockingStation, aber unterwegs wird halt angestöpselt was ich gerade mit habe oder beim Kunden so vorhanden ist.
Und das stecke ich doch lieber an den Laptop, als dafür hintern Monitor herum zu stochern.
So habe ich meistens in einer Minute den Kram zusammengestöpselt: LAN, Moni, Strom, Maus, Tastatur (gut, die hat Bluetooth).
Ein Freund von mir ist Tischler.
Der kramt in der gleichen Zeit noch am Werkstattwagen die diversen Anbauteile für seine (wirklich hochwertige Profi-) Kreissäge zusammen, bevor er sie zum Kunden schleppt, dort aufbaut und einrichtet…
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