Seite 3: Ergonomie, Anschlüsse und Bedienung

Einstellungsmöglichkeiten für ein ergonomisches Arbeiten finden sich bei Monitoren der unteren Preisklasse nur selten in ausreichendem Umfang. So verzichtet auch LG beim IPS234V auf eine Höhenverstellung sowie eine frei drehbare Bildschirmeinheit. Lediglich die Einstellung des Neigungswinkels überlässt man noch dem Nutzer. Eingestellt werden kann dieser im Bereich von -5 bis 20 Grad, sodass auch bei einer hohen Sitzposition ein senkrechter Blick auf den Bildschirminhalt gewährleistet werden kann. Bei der Erstnutzung ist das in die Rückseite des Monitors integrierte Gelenk noch auffällig schwergängig, sodass ein hoher Widerstand beim Neigen zu spüren ist. Nach mehrmaliger Betätigung lässt sich das Gelenk dann aber deutlich leichtgängiger und somit angenehmer nutzen. 

Neigung1
Neigung um 20 Grad

Neigung1
Neigung um -5 Grad

Die Anschlussvielfalt des LG IPS234V birgt keine Überraschungen. Neben einem Steckplatz für HDMI findet sich noch ein DVI-D- sowie D-Sub-Port für die Bildübertragung vom Computer zum Monitor. Zusätzlich stattet der Hersteller den Bildschirm noch mit einem Anschluss für Kopfhörer und das mitgelieferte Netzteil aus. Alle Ports befinden sich gut erreichbar an der Rückseite des Geräts. Probleme könnte diese Platzierung jedoch bereiten, wenn Gebrauch von einer sehr flachen Wandhalterung gemacht wird. Umgehen könnte man diese Problematik aber beispielsweise durch den Einsatz von Kabeln mit einem kurzen beziehungsweise abgewinkelten Stecker.

Anschlüsse
Anschlüsse

Zum Ein-/Ausschalten des Monitors und zur Steuerung durch das Einstellungsmenü befinden sich insgesamt sechs Tasten an der rechten Unterkante. Ganz rechts zeichnet sich der Power-Taster in Form eines durchsichtigen, kleinen Plastikplättchens ab. Ist der Monitor in Betrieb, so leuchtet die rundliche Unterkante des Tasters in hellem Rot auf. Direkt daneben platziert LG einen „Input"-Button, über den das zu nutzende Eingangssignal ausgewählt werden kann. Des Weiteren sind dort noch „Auto"-, „Func."-, „My Key"- und „Menü"-Buttons integriert. Um die aus einer normalen Perspektive kaum sichtbaren Taster unterscheiden zu können, lässt der Hersteller ausreichend Platz zwischen den einzelnen Bedienelementen.

Steuerlemente
Steuerelemente

Mindestens ebenso wichtig wie die Steuerelemente ist die Software, die mit ihnen bedient wird. LG gestaltet das On-Screen-Display (OSD) durch eine eindeutige Kategorisierung übersichtlich und einfach, lässt aber auch umfangreichere Einstellungsmöglichkeiten wie die 6-Achsen-Farbkontrolle nicht außen vor. Durch einen Druck auf die „Menü"-Taste gelangt man in ein auf das Wesentliche beschränktes Einstellungsmenü. Dort lassen sich die Helligkeit, der Kontrast und das Bildformat auf unkompliziertem Wege schnell einstellen. Zusätzlich lassen sich dort auch die vollzogenen Einstellungen zurücksetzen. Neben der „Menü"-Taste bietet auch die „Func."-Taste wichtige Funktionen, wie beispielsweise das Ändern des Bildmodus und das De-/Aktivieren der Stromspartechniken. Benötigt man eine Einstellung öfter, kann diese mit der individuell programmierbaren „My Key"-Taste verknüpft werden.

Für alle jene, die sich intensiver mit der Konfiguration ihres Monitors beschäftigen möchten, stellt LG ein deutlich umfangreicheres Untermenü bereit. Dort lassen sich Konfigurationen am Bild (Schärfe, Schwarzwert, Over Scan), an den Farben (Gamma, Farbtemperatur, 6-Achsen-Farbkontrolle), der Anzeige und der Kopfhörer-Lautstärke vornehmen. Auch Einstellungen wie das Deaktivieren der Power-LED oder das Ändern der OSD-Sprache finden dort ihren Platz.