Seite 4: BIOS und BMC/IPMI

Werfen wir einen Blick in das BIOS. Während des Post-Vorgangs kann dieses einfach aufgerufen werden und zeigt sich ohne das inzwischen im Endkundenbereich übliche Schnick-Schnack. Im Falle des ASRock Rack E3C256D4ID-2T ist das BIOS aber auch über den BMC zugänglich.

Über das Intelligent Platform Management Interface (IPMI) ist die Steuerung der wichtigsten Komponenten auch ohne physischen Zugriff auf das System oder, dass ein Monitor angeschlossen ist, möglich. Neben der Überwachung der verschiedenen Sensoren ist es darüber auch möglich, die verbaute Hardware zu identifizieren und ein Firmware/BIOS-Update durchzuführen.

Zudem können die Netzwerk-Komponenten und Dienste angesteuert und Einstellungen gemacht werden. Das Protokoll liefert Einträge, falls es zu Fehlern gekommen ist. Somit lassen sich Gründe für Neustarts und Abstürze eventuell identifizieren.

Aber auch das BIOS ist über diese Schnittstelle zugänglich. Wer die American-Megatrend-Optik lieber mag, kommt nach dem POST-Vorgang natürlich ebenfalls in das BIOS und bekommt hier den gleichen Funktionsumgang geboten. Vielmehr noch: Direkt im BIOS werden auch einige Systeminformationen ausgelesen, die über die Netzwerkschnittstelle nicht vorhanden sind. Über die Reiter auf der linken Seite sind die Untermenüs zu erreichen. Auf der ersten Seite bekommen wir zunächst einmal einen Überblick über die installierten Komponenten. In der CPU- und DRAM-Konfiguration können die einzelnen Funktionen des Prozessors ausgewählt werden. Im Falle des Arbeitsspeichers kann hier die Taktgeschwindigkeit festgelegt werden.

Auch die verschiedenen Funktionen des Chipsatzes können über das BIOS angesteuert werden. Dazu gehört unter anderem die Anbindung des PCI-Express-Chipsatzes oder aber die Steuerung der diversen Storage-Komponenten.

Das IPMI und der Zugriff auf das BIOS ermöglichen also ein Management des ASRock Rack E3C256D4ID-2T auch ohne, dass man dazu direkten physischen Zugriff auf das System haben muss. Befindet sich das E3C256D4ID-2T also in einem entfernten Rack, steht einer Administration also nichts im Wege.