Seite 4: Features und Layout (3)

Und noch mehr Controller.

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Jede Menge weiterer Controller.

Rechts neben dem Intel-Alpine-Ridge-Controller haben wir den TPS65982 von Texas Instruments, der mehrere Funktionen erfüllt. Er dient als USB(-Typ C)-Power-Delivery-Power-Switch und als High-Speed-Multiplexer. Weiter haben wir noch den MCDP2800BB von Megachips, der als TMDS-Level-Shifter für den HDMI-2.0-Grafikausgang fungiert. Am Rand des Bildes erkennt man noch den uPD720210 von Renesas. Bei ihm handelt es sich um einen 4-Port-USB-3.0-Hub, von denen es gleich zwei auf dem gesamten Board gibt und die USB-3.0-Anschlüsse auf insgesamt elf Stück erweitert.

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Zwei Killer-E2400-Netzwerkcontroller sind eine Ansage.

Beim veranschlagten Preis darf man auch gleich zwei Gigabit-LAN-Ports erwarten. Beide arbeiten über jeweils einen Killer-E2400-Netzwerkcontroller, die ihre Priorität auf die Netzwerkpakete legen, die beim Online-Gaming anfallen und versuchen, die Latenz zwischen Server und Client bestmöglich nach unten zu drücken. Wir hätten uns hier allerdings gewünscht, wenn Gigabyte einen Killer-Netzwerkchip gegen einen Intel-I219V-PHY ausgetauscht hätte.

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Was die beiden Switches wohl bewirken?

Der SATA-Power-Stromanschluss sollte vom Anwender mit einem SATA-Stecker vom Netzteil bestückt werden, wenn mehr als eine Grafikkarte auf dem Board zum Einsatz kommt, um die elektrische Stabilität zu erhöhen. Links neben dem Anschluss sind noch zwei Switches zu sehen. Mit dem rechten kann die Gain-Stufe für den 2.0-Audioausgang am I/O-Panel von 2,5-fach auf 6-fach erhöht werden. Der linke Schalter ändert die gleichen Einstellungen für den Front-Audiobereich.

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Und zwei weitere Switches befinden sich weiter rechts.

Der Anwender kann vom Main-BIOS auf das Backup-BIOs mithilfe des linken Switches umschalten. Der rechte dagegen aktiviert beziehungsweise deaktiviert das Single-BIOS-Feature.

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Noch mehr Onboard-Komfort ist oben rechts in der Ecke vorhanden.

Abgesehen von der Diagnostic-LED lassen sich ein Power-, Reset-, CMOS-Clear-, OC- und ECO-Button betätigen. Die Funktionen der ersten drei Buttons ist selbsterklärend. Durch den OC-Button sucht sich das Mainboard auf Basis der installierten Hardware eigene Overclocking-Parameter, mit denen es booten kann. Das ECO-Feature lässt sich mit der ECO-Taste einschalten, sodass das System möglichst effizient arbeiten soll.

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Auch Spannungsmesspunkte sind dabei.

Auch wenn das GA-Z170X-Gaming G1 kein reinrassiges Overclocking-Mainboard ist, so gehören Spannungsmesspunkte unserer Ansicht nach dennoch auf jeden Fall dazu - vor allem bei einem 530-Euro-Mainboard. Dabei lassen sich mit einem Multimeter folgende Spannungen detailliert ermitteln: VPP_25V, VCCIO, VAXG, VCORE, VDIMM, DDRVTT, PCHIO und VSA.

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Das Gigabyte GA-Z170X-Gaming G1 nochmal in der Übersicht.

Am Layout gibt es wenig zu beanstanden, alles ist dort zu finden, wo wir es erwartet haben. Für die nötige Belüftung stehen insgesamt acht FAN-Header zur Verfügung, sechs davon als 4-Pin-Ausführung. Neben dem Haupt- und optionalen CPU-FAN-Header können sechs weitere Lüfter gesteuert werden. Gigabyte lässt dem Anwender die Wahl zwischen folgenden Modi: Normal, Silent, Manual und Full Speed. Selbst im normalen Modus laufen die beiden Lüfter im BIOS mit knapp über 1.000 Umdrehungen pro Minute (inkl. Teillast). Stellen wir den Silent-Modus ein, wird die Drehzahl auf etwa 830 Umdrehungen reduziert. Wem die vordefinierten Profile nicht ausreichen, der kann sich dagegen auch an der manuellen Steuerung versuchen. Hier kann der Anwender sich für einen PWM-Wert von 0,75 bis 2,50 in 0,25-Schritten entscheiden.