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Der Z97- und der Z87-Chipsatz unterscheiden sich nicht großartig. Es wurde lediglich ein Facelifting vorgenommen, bei dem vor allem ein Feature hinzugefügt wurde: Der M.2-Support. Ansonsten ist es bei maximal sechs SATA-6G-Buchsen und sechs USB-3.0-Anschlüssen geblieben. Auch bietet die Southbridge noch immer maximal acht PCIe-2.0-Lanes, die weiterhin sehr knapp werden können, vorwiegend bei teureren High-End-Platinen.

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Die Sockel LGA1150-CPU wird von sechs Spulen angetrieben.

MSI hat das Z97S SLI Krait Edition nicht mit Unmengen an Spulen ausgestattet. So müssen sechs Stück ausreichen, die allesamt die Grundspannung von 1,8 Volt liefern. Dennoch wird jede Spule von zwei MOSFETs angetrieben, die aus dem Hause NIKOS stammen. Sie tragen die Typenbezeichnungen "PK616BA" und "PK632BA". Dennoch ist zu erwarten, dass eine gute Portion Overclocking drin ist. Den Strom-Input für die CPU liefert ein 8-poliger-ATX-+12V-Anschluss, der zusätzliche 336 Watt bereitstellen kann.

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Der PWM-Controller stammt von UPI.

Der uP1649Q von UPI wird auf vielen MSI-Mainboards verbaut. Er kommt mit acht Phasen oder Spulen ohne Phasen-Doubler-Unterstützung zurecht. Da er sich beim Z97S SLI Krait Edition um sechs Stück kümmern muss, hat er demnach leichtes Spiel.

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Bis zu 32 GB DDR3-Speicher lassen sich unterbringen.

Alle vier DDR3-DIMM-Speicherbänke werden von einer Phase angetrieben, die selbst für DIMMs mit einer effektiven Taktfrequenz von 3.200 MHz ausreichen soll. Links neben dem 24-poligen-ATX-Stromanschluss ist auch ein USB-3.0-Header präsent, mit dessen Hilfe sich zwei schnelle USB-Anschlüsse an die Gehäusefront verlegen lassen.

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Ein Multi-GPU-Gespann mit zwei Grafikkarten ist kein Problem.

MSI hat sich einmal für zwei mechanische PCIe-3.0-x16-Steckplätze entschieden, die eng mit den 16 PCIe-3.0-Lanes der eingesetzten Haswell-CPU im Kontaktstehen. Sollte sich der Anwender für ein 2-Way-Multi-GPU-Gespann entscheiden, werden die 16 Lanes zu je acht Lanes aufgeteilt. Bei einer dedizierten Grafikkarte werden ihr alle 16 Lanes zur Verfügung gestellt, sollte sie sich im oberen weißen Slot befinden. Doch zusätzlich bieten sich drei PCIe-2.0-x1- und zwei PCI-Steckplätze zur Erweiterung des Systems an. Über dem oberen weißen PCIe-3.0-x16-Anschluss hat MSI den M.2-Slot untergebracht, der mit zwei PCIe-2.0-Lanes an den Chipsatz angebunden ist und demnach auf eine theoretische Bandbreite von 10 GBit/s kommt. Es lassen sich Solid-State-Module mit einer Länge von 4,2 cm, 6 cm und 8 cm einsetzen.

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Selbst eine SATA-Express-Schnittstelle ist mit an Bord.

Der Z97-Chipsatz kann bekanntlich maximal sechs SATA-6GBit/s-Ports managen. Die sind auch alle sechs beim Z97S SLI Krait Edition vorhanden, auch wenn zwei Stück für die SATA-Express-Schnittstelle herhalten müssen. Doch lassen sich die beiden SATA-Anschlüsse alternativ auch als solche verwenden.

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Das I/O-Panel vom MSI Z97S SLI Krait Edition.
  • PS/2, 2x USB 2.0
  • HDMI 1.4a
  • Gigabit-LAN (Realtek RTL8111G), 2x USB 3.0 (Intel Z97)
  • VGA, DVI-D
  • 2x USB 3.0 (Intel Z97)
  • und die analogen Audiobuchsen

Bis auf einen optischen Digitalausgang erhält der Anwender ein solides I/O-Panel, bestehend aus zwei USB-2.0-, vier USB-3.0-Anschlüssen, jeweils einem HDMI-1.4a-, DVI-D- und VGA-Grafikausgang, sechs analogen Audiobuchsen, einem Gigabit-LAN-Port und einer PS/2-Schnittstelle.