Seite 2: Features und Layout (1)

Der Z97- und der Z87-Chipsatz unterscheiden sich nicht großartig. Es wurde lediglich ein Facelifting vorgenommen, bei dem vor allem ein Feature hinzugefügt wurde: M.2-Support. Ansonsten ist es bei maximal sechs SATA-6G-Buchsen und sechs USB-3.0-Anschlüssen geblieben. Auch bietet die Southbridge noch immer maximal acht PCIe-2.0-Lanes, die weiterhin sehr knapp werden können, überwiegend bei teureren High-End-Platinen.

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Lediglich sechs Phasen sollen für einen stabilen Betrieb sorgen.

ECS verzichtet ganz klar auf eine große Anzahl an Phasen und erspart sich somit die komplexere Integration über Phasen-Doppler. Die so genannten "Icy Chokes" sollen dafür sorgen, dass die Stabilität um das Fünffache gesteigert wird. Gleichzeitig soll die Wärmeentwicklung um 13 Prozent gegenüber Standard-Chokes reduziert worden sein. Auf dem Bild lässt sich wunderbar erkennen, dass jede Phase von zwei MOSFETs des Typs SM4377 und SM4371 befeuert wird und demnach von Sinopower stammen.

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Der ISL6376 übernimmt das Ruder für die sechs Phasen.

Passend dazu verlieren wir auch gleich ein paar Worte über den verwendeten hybriden, digitalen PWM-Controller, der von Intersil kommt und die Bezeichnung "ISL6376" trägt. Er selbst kann bis zu sechs Phasen alleine managen, womit die Rechnung beim Z97-MACHINE bestens aufgeht. Mit dem ISL6376 können inkl. Phasen-Doppler durchaus mehr Phasen auf ein Mainboard verfrachtet werden. ECS hat sich allerdings dazu entschlossen, es bei lediglich sechs Phasen zu belassen.

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Auch ein USB-3.0-Header ist dabei.

Es können höchstens 32 GB Arbeitsspeicher, verteilt auf vier DIMM-Slots, verstaut werden. Nur eine Phase kümmert sich um die nötige VDIMM. Dies soll dennoch für einen stabilen Betrieb mit einer realen Taktfrequenz von 1500 MHz (DDR3-3000) ausreichen, sollten die DIMMs solche hohen Frequenzen mitmachen. Ansonsten ist auf diesem Bild nur noch der USB-3.0-Header interessant, der zwei der flinken Schnittstellen bereitstellt.

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Maximal zwei Grafikkarten können Platz nehmen.

Für einige Zusätze, zu denen wir später noch kommen werden, wurde zumindest ein Erweiterungsslot gestrichen. So sind es noch zwei PCIe-3.0-x16- und drei PCIe-2.0-x1-Slots. Die ersten beiden Steckplätze sind demnach mit der CPU eng verknüpft, die 16 Lanes opfern kann. Wird nur eine Grafikkarte im oberen Slot installiert, wandern alle 16 Lanes zu dieser einen Karte. Bei zwei Karten von NVIDIA oder AMD verbaut, erhält jede GPU noch acht Lanes, was im praktischen Einsatz auch ausreicht. Es hat uns sehr gefallen, dass unter dem oberen PCIe-3.0-x16-Slot kein weiterer Slot untergebracht wurde. In den meisten Fällen wird nur eine einzige Dual-Slot-Grafikkarte von den Anwendern eingesetzt, sodass auf dieser Weise kein Slot überdeckt und damit unbrauchbar wird.

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Vier SATA-Schnittstellen und ein M.2-Slot gehören zum Storage-Aufgebot.

Anders als die Konkurrenz, hat ECS von einem I/O-Sharing abgesehen und stellt ausschließlich native Anschlüsse bereit. Dies führt dazu, dass auf dem Z97-MACHINE nur vier SATA-6G-Ports genutzt werden können. Die restlichen beiden Ports sind für den M.2-Slot reserviert, der dank 10 GBit/s-Anbindung auf eine theoretische Bandbreite von 1 GB/s kommt. Es können Karten eingesteckt werden, die eine Länge von 4,2 cm, 6 cm oder 8 cm haben. Rechts neben dem M.2-Slot ist zudem noch ein Jumper zu sehen, der die Möglichkeit offen hält, das BIOS auf die Standard-Parameter zurückzusetzen.

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Das I/O-Panel vom ECS Z97-MACHINE.
  • PS/2, 2x USB 2.0
  • VGA, DVI-D
  • HDMI
  • 4x USB 3.0 (Intel Z97)
  • Gigabit-LAN (Intel I218-V), 2x USB 2.0
  • und die analogen Audioanschlüsse sowie ein optischer Digitalausgang (Toslink)

Am I/O-Panel befinden sich genügend USB-Schnittstellen, jeweils vier in der Revision 2.0 und 3.0. Dazu kann auch die iGPU mithilfe eines VGA-, DVI-D- und HDMI-Grafikausgangs mit ins Spiel gebracht werden. Fehlen dürfen dagegen definitiv der Gigabit-LAN-Port und die analogen Audio-Buchsen nicht. Als Ergänzung halten sich auch ein Toslink- und PS/2-Anschluss bereit.