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Test: MSI Z77 MPower - Big Bang High-End-Mainboard

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Seite 4: Bios

Das verwendete UEFI-BIOS, welches MSI auf dem Z77 MPower einsetzt, ist mit dem UEFI-BIOS, was auf dem Z77A-GD80 zu finden war, nahezu identisch. Auf den ersten Blick haben wir keinen Unterschied feststellen können. Ausgeliefert wurde uns das Z77 MPower mit der BIOS-Version V17.0, was das First Release ist. Zum Zeitpunkt des Tests gab es bereits eine neuere Version V17.1, die wir auch eingespielt haben. Das BIOS lässt sich auf drei Wegen hin aktualisieren. Einmal direkt aus dem BIOS hinaus - Instant Flash, alternativ über die Windows-Oberfläche und auf dem alten Wege über DOS. Instant-Flashing geht unserer Meinung nach am schnellsten und ist sicherer.

Aufgeteilt ist das BIOS in drei verschiedene Modi: ECO-Mode, Standard-Mode und OC Genie-Mode. Das ergibt verschiedene Nutzungsmöglichkeiten. Wenn man so wenig wie möglich Strom verbrauchen möchte, aktiviert man z.B. eben den ECO-Mode. Steuern lässt das BIOS mit Hilfe der Maus und Tastatur. Die Bedienung verläuft angenehm flüssig. An der BIOS-Struktur gibt es wenig zu beanstanden. Ist man zum ersten Mal im Besitz einer aktuellen MSI-Platine, mag die BIOS-Oberfläche zunächst unübersichtlich erscheinen. Daran gewöhnt man sich aber recht schnell.

Direkt beim Starten gelangt man mit einem Tastendruck auf "entf" ins BIOS. Auf der ersten Seite werden oben erste nützliche Informationen offenbart, wie eben das installierte Prozessormodell inkl. Frequenz, die Arbeitsspeicher-Kapazität inkl. aktuell anliegender Frequenz und die CPU- und Mainboard-Temperatur. Zusätzlich ist die aktuelle Uhrzeit mit Datum und die installierte BIOS-Version zu sehen. Übrigens, das Datum und die Uhrzeit war auf den Punkt bereits eingestellt. Auch bereits bekannt - die Boot-Reihenfolge lässt sich zu jeder Zeit im BIOS einstellen, indem man die Icons an die beliebige Stelle verschiebt.

Erste Rubriken kann man erreichen, wenn man zuerst auf "MSI Settings" und dann weiter auf "Advanced" klickt. Dort lassen sich viele Einstellungen auswählen und die Onboardkomponenten bei Bedarf deaktivieren. Der nächste Punkt unten sind die "Overclocking Settings". Dort lassen sich viele Overclocking-Funktionen finden. Darüber lässt sich auch der OC Genie-Modus aktivieren. Etwas Spielerei wird einem auch geboten. Über das BIOS lässt sich ein Browser starten, mit dem über das BIOS im Internet surfen kann. Obendrein lassen sich Email und sonstige Messages lesen.

Auch beim MSI Z77 MPower gibt es als kleine Besonderheit das "Click-BIOS II" mit auf den Weg. Mit diesem Programm lassen sich nahezu alle BIOS-Einstellungen über die Windows-Oberfläche fixieren, ohne dass man den Rechner neu starten muss, um dann ins BIOS zu gelangen.

img_4.jpg

Uns sind keine Fehler während des Tests aufgefallen. Wurde etwas im BIOS konfiguriert, wurde es auch genauso umgesetzt, wie es zu erwarten war. In der folgenden Bildergalerie sind alle BIOS-Funktionen einsehbar.

 

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Kommentare (16)

#7
Registriert seit: 01.01.1970


Beiträge:
Hallo

Es gibt hier einen Sammelthread von Adrian zum dem Mainboard, wo Fragen und Kommentare dazu hinterlassen werden können.

http://www.hardwareluxx.de/community/f12/msi-bigbang-mpower-z77-914694.html


Gruß

Heinrich
#8
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Registriert seit: 29.12.2010
...hier...
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Beiträge: 16467
uhi...wusste ich noch gar nicht, das es ohne Offset ist...schitte, das wäre difinitiv mein nächstes Board gewesen, aber ohne die Energiesparoption ist es nicht der burner..
#9
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Schlimmer ist das bei OC dass man nicht unter VID bleiben - bei den guten 3770K ist das selbst bei 4.5 GHz sehr oft möglich - hier eben nur mit manueller also fixer VCore.

Schade dass MSI den Usern diese Möglichkeit vorenthält und offensichtlich keine Intentionen hat was daran zu ändern

Das wurde ja schon bei den Sockel 1155 Boards der ersten Generation kritisiert.
#10
Registriert seit: 11.03.2007

Moderator/Redakteur
Beiträge: 14316
Wieso sollte eine Spannung unter VID per fixer VCore ein Nachteil gegenüber einer Spannung unter VID via Offset sein, wenn am Ende die gleiche VCore (unter Last) bei rauskommst?

Versteh ich nicht
#11
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Beiträge: 24193
Weil Du im Idle dann die selbe VCore hast ?! Oder anders ausgedrückt es gibt gibt keinen DVID Offset wie z.B. bei Gigabyte.

Was MSI VDroop Offset nennt entspricht den LLC Levels bei anderen Boards - wie soll man damit unter VID kommen ohne die VCore manuell zu fixen.
#12
Registriert seit: 11.03.2007

Moderator/Redakteur
Beiträge: 14316
Wieso sollte einen die Idle VCore stören, wenn man dadurch mit Stromsparmodi nur 1W mehr Verbrauch hat?

0,6V <-> 1,1V im Idle mit Phasenabschaltung + C1E, C3, C6 = <=1 W Differenz

Habs mit 2 Mainboards getestet und konnte es selber kaum glauben.

Das MSI GD65 hat, ohne Offset, im Idle bis zu 10W weniger verbraucht als alle andern Boards die ich hier im Test hatte (ASrock Z77 E4, Gigabyte UD5h usw.)

(Mal abgesehen von der neuen VDroop Offset Funktion)
#13
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Admiral
Beiträge: 24193
Da ist nix neu - nur der Name - das ist nix anderes als LLC. Das MSI GD65 ist bei mir schnell wieder geflogen - dank des unsäglichen Spulenfiepens bei dem Board.
#14
Registriert seit: 11.03.2007

Moderator/Redakteur
Beiträge: 14316
Mit gewöhnlichem LLC ist es aber doch nicht möglich auf 0,9V oder weniger im Idle zu kommen, oder?

Habe LLC selbst nur im mittleren Bereich getestet, kann mich hier also auch irren.
#15
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Schweiz
Obergefreiter
Beiträge: 122
FM4E: Wurden beim Idle Leistungsaufnahme Test, mit deaktivierten Onboardkomponenten, jeweils die WiFi und BT Dongles entfernt?
#16
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Redakteur
Serial-Killer
Beiträge: 13168
Habe beides im BIOS deaktiviert gehabt.
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