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Test: MSI Z77 MPower - Big Bang High-End-Mainboard

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Seite 3: Features und Layout (2)

Schauen wir uns das I/O-Panel an:

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  • PS/2-Anschluss, 2x USB 2.0
  • CMOS-Clear
  • Bluetooth-Modul, 2x USB 3.0
  • WLAN-Modul, 2x USB 3.0
  • Gigabit-LAN, 2x USB 3.0
  • optischer Digital-Ausgang, HDMI (1.4), DisplayPort
  • und die analogen Audio-Anschlüsse

MSI hat am I/O-Panel sechs schnelle USB-3.0-Ports untergebracht, die auch alle selbstverständlich abwärtskompatibel sind. Auch das WLAN- und Bluetoothmodul wurde hinten angebracht. Um das BIOS bei Bedarf komfortabel zurücksetzen zu können, ist auch ein CMOS-Clear-Button zu finden.

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Die Spannungen werden vom Fintek F71889AD überwacht.

Der Fintek F71889AD hat die Aufgabe, die Spannungen, die Temperaturen und die Lüfterdrehzahlen zu überwachen. Es handelt sich dabei um einen Super Hardware Monitor I/O.

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Sound wird über den Realtek ALC898 Audio-Codec ausgegeben.

Dieser Soundchip ist recht weit verbreitet: Der ALC898 kann mit acht Kanälen umgehen und hat auch eine Blu-ray-Verschlüssung mit an Bord. Der Realtek ALC898 ist sogar THX-zertifiziert. Nicht zu verachten sind auch folgende Werte: 110 dB Signal-to-Noise ratio (SNR) und 104 dB SNR recording (ADC). Qualitativ ist der Sound - gerade wenn man digitale Ausgänge verwendet - also vollkommen ausreichend, wenn man nicht auf besondere Gaming-Features setzen möchte.

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Eine Netzwerk-Konnektivität wird über den RTL8111E von Realtek ermöglicht.

Auch der RTL8111E von Realtek ist sehr weit verbreitet. Das mag daran liegen, dass dieser Netzwerk-Controller zuverlässig seinen Dienst verrichtet. Unterstützt wird eine Datenübertragunsgeschwindigkeit von 1 GBit/s und er bringt auch eine Abwärtskompatiblität mit. Weitere Features, wie z.B. Wake on LAN sind ebenfalls vorhanden. Angebunden wird der Gigabit-NIC über PCI-Express.

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Der verwendete Phase-Buck-Controller

16 Phasen sind allein für die CPU zuständig. Das muss ordentlich kontrolliert und überwacht werden. Diese Aufgabe übernehmen zwei uP1618A-Chips. Jeder ist in der Lage, acht Phasen zu steuern.

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Die V-Checkpoints im Detail.

Folgende Spannungen können direkt mittels Multimeter ausgelesen werden: CPU_VTT, CPU_GFX, VCC_DDR und PCH.

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Mit zwei eigenständigen BIOS-ROMs ist man auf der sicheren Seite.

Auf dem MSI Z77 MPower befindet sich ein kleiner Schalter, mit dem man zwischen BIOS A und BIOS B umschalten kann. Das kann nützlich sein, wenn man entweder zwei verschiedene Overclocking-Einstellungen auf schnellem Abruf haben möchte oder aber BIOS A nicht mehr reaktivierbar ist.

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Das MSI Z77 MPower nochmals in der Übersicht.

Natürlich dürfen auch zahlreiche FAN-Header nicht fehlen. MSI hat beim Z77 MPower fünf PWM-Header untergebracht, der CPU-FAN-Header mitgerechnet. Alle Lüfter lassen sich über das BIOS regeln, sodass man trotz nötiger Kühlung auch keine störende Geräuschkulisse ertragen muss. Mit den Standardsettings drehten die beiden Lüfter des CPU-Kühlers (be quiet! Dark Pro C1) schon mächtig auf. Für einen leisen Betrieb lässt sich ein Weg ins BIOS also nicht umgehen. Beim MSI Z77A-GD80 hat uns die Position des CPU-Fan-Headers etwas gestört. Seine Position hat sich beim Z77 MPower zwar geändert, aber immer noch nicht zu unserer Zufriedenheit. So befindet sich der CPU-FAN-Header beim Z77 MPower rechts neben den DIMM-Slots, was je nach Kühlermodell schon ein weiter Weg ist. An dieser Stelle wünschen wir uns für die Zukunft MSI-Mainboards, bei denen sich der CPU-FAN-Header auch über dem Sockel befindet, wo es aus unserer Sicht optimal ist. Die restlichen Header sind gut platziert und leicht zugänglich. Das reicht in den meisten Fällen aus. Werden es zu viele Lüfter, kann sich das ganz schnell negativ auf die Geräuschkulisse auswirken. Viele User interessieren sich zusätzlich für die Lautstärke, die ohne Eingriff in die Einstellungen zustande kommt. Die beiden Lüfter des CPU-Kühlers (bequiet! Dark Rock Pro C1) drehen auf Auto-Settings ganz schön auf. User, die sich davon stören lassen, müssen entsprechende Einstellungen im BIOS vornehmen, damit Ruhe einkehrt.

Das Layout wurde, bis auf den CPU-FAN-Header, gut getroffen. Man kommt an alle nötigen Stellen heran. Selbst bei überlangen Grafikkarten werden die SATA-Schnittstellen vom obersten PCIe-3.0-x16-Slot aus gesehen nicht überdeckt. Und trotz der großen Passiv-Kühlhörper um den Sockel herum, hat sich die CPU-Kühler-Montage als durchaus einfach gestaltet.

 

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Kommentare (16)

#7
Registriert seit: 01.01.1970


Beiträge:
Hallo

Es gibt hier einen Sammelthread von Adrian zum dem Mainboard, wo Fragen und Kommentare dazu hinterlassen werden können.

http://www.hardwareluxx.de/community/f12/msi-bigbang-mpower-z77-914694.html


Gruß

Heinrich
#8
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Registriert seit: 29.12.2010
...hier...
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Beiträge: 16467
uhi...wusste ich noch gar nicht, das es ohne Offset ist...schitte, das wäre difinitiv mein nächstes Board gewesen, aber ohne die Energiesparoption ist es nicht der burner..
#9
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Schlimmer ist das bei OC dass man nicht unter VID bleiben - bei den guten 3770K ist das selbst bei 4.5 GHz sehr oft möglich - hier eben nur mit manueller also fixer VCore.

Schade dass MSI den Usern diese Möglichkeit vorenthält und offensichtlich keine Intentionen hat was daran zu ändern

Das wurde ja schon bei den Sockel 1155 Boards der ersten Generation kritisiert.
#10
Registriert seit: 11.03.2007

Moderator/Redakteur
Beiträge: 14880
Wieso sollte eine Spannung unter VID per fixer VCore ein Nachteil gegenüber einer Spannung unter VID via Offset sein, wenn am Ende die gleiche VCore (unter Last) bei rauskommst?

Versteh ich nicht
#11
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^^ Blägg Forrescht ^^
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Weil Du im Idle dann die selbe VCore hast ?! Oder anders ausgedrückt es gibt gibt keinen DVID Offset wie z.B. bei Gigabyte.

Was MSI VDroop Offset nennt entspricht den LLC Levels bei anderen Boards - wie soll man damit unter VID kommen ohne die VCore manuell zu fixen.
#12
Registriert seit: 11.03.2007

Moderator/Redakteur
Beiträge: 14880
Wieso sollte einen die Idle VCore stören, wenn man dadurch mit Stromsparmodi nur 1W mehr Verbrauch hat?

0,6V <-> 1,1V im Idle mit Phasenabschaltung + C1E, C3, C6 = <=1 W Differenz

Habs mit 2 Mainboards getestet und konnte es selber kaum glauben.

Das MSI GD65 hat, ohne Offset, im Idle bis zu 10W weniger verbraucht als alle andern Boards die ich hier im Test hatte (ASrock Z77 E4, Gigabyte UD5h usw.)

(Mal abgesehen von der neuen VDroop Offset Funktion)
#13
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Admiral
Beiträge: 24432
Da ist nix neu - nur der Name - das ist nix anderes als LLC. Das MSI GD65 ist bei mir schnell wieder geflogen - dank des unsäglichen Spulenfiepens bei dem Board.
#14
Registriert seit: 11.03.2007

Moderator/Redakteur
Beiträge: 14880
Mit gewöhnlichem LLC ist es aber doch nicht möglich auf 0,9V oder weniger im Idle zu kommen, oder?

Habe LLC selbst nur im mittleren Bereich getestet, kann mich hier also auch irren.
#15
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Schweiz
Obergefreiter
Beiträge: 122
FM4E: Wurden beim Idle Leistungsaufnahme Test, mit deaktivierten Onboardkomponenten, jeweils die WiFi und BT Dongles entfernt?
#16
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Niedersachsen
Redakteur
Serial-Killer
Beiträge: 13198
Habe beides im BIOS deaktiviert gehabt.
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