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Test: ASUS Maximus V Extreme

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Seite 4: Bios

Schauen wir uns nun das BIOS an. Wie man es von den ROG-Mainboards gewohnt ist, wird die BIOS-Oberfläche in sattem Rot zusammen mit Grau und Schwarz präsentiert. Die Bedienung fällt mit Tastatur und Maus wie gewohnt angenehm aus. Bereits vorinstalliert war BIOS-Version 0257 als First Release und wir haben die aktuellere Version 0704 aufgespielt, welche die Kompatibilität zu Windows 8 und generell die Systemstabilität erhöht. Beim ASUS Maximus V Extreme gibt es drei Wege, das BIOS zu aktualisieren. Entweder per Instant-Flash-Funktion, unter Windows mit dem ASUS Update-Utility oder aber auf alt-traditionelle Art über DOS. Wir haben uns für die Instant-Flash-Funktion aus dem BIOS heraus entschieden, was spielend einfach von der Hand zu bewerkstelligen ist. Eine weitere wäre über ein externes System mit der ROG-Funktion - das haben wir aber nicht ausprobiert.

Gleich zu Anfang, nachdem man ins BIOS gelangt, fallen einem zuerst die ersten Overclocking-Funktionen auf, wo der Käufer sich gleich ans Übertakten heranwagen kann, falls erwünscht. Man muss an dieser Stelle nicht extra erwähnen, dass das Maximus V Extreme eine Menge Overclocking-Funktionen bietet. Auf der nächsten Seite gehen wir dann näher drauf ein. Der zweite Reiter ist "Main", auf dem man die BIOS- und CPU-Informationen sofort zu Gesicht bekommt. Die Sprache lässt sich auf Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Russisch und drei weitere, fernöstliche Sprachen abändern.

Unter dem Punkt "Advanced" kann man die tiefgründigen Einstellungen abändern. Seien es die Onboard-Komponenten oder diverse Einstellungen, die in großer Anzahl vertreten sind. Unter dem Reiter "Monitor" lassen sich die Spannungen, die Temperaturen und die Lüftergeschwindigkeiten einsehen. Letztere lassen sich über einen Extrapunkt sogar individuell konfigurieren. Selbstverständlich kann man die Einstellungen auch in Profilen ablegen, sodass man mehrere Einstellungsvarianten auf schnellem Abruf nutzen kann.

Es haben sich während des Tests keine Probleme ergeben. Die gewählten Einstellungen wurden effizient umgesetzt. Wie haben allerdings auch nichts anderes erwartet. In der folgenden Bildergalerie sind alle Funktionen zu erkennen, die das Maximus V Extreme zu bieten hat:

 

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Kommentare (17)

#8
Registriert seit: 01.01.1970


Beiträge:
Wie jetzt Auto Einstellungen, da bekommst du das nicht hin!
Testen, ist ja nicht mein erstes Mainboard.

Und nein ich meine keinen 37XX oder 35XX die haben einen besseren Speichercontroller, da sollte die 2133Mhz RAM Einstellungen keine Probleme mehr darstellen.
#9
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Registriert seit: 04.05.2001
Hannover
Chefredakteur
Beiträge: 30969
Nur zur Info, ich habe Hasler nach einer Diskussion in mehreren privaten Nachrichten gesperrt.
#10
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Beiträge: 435
Warum wird man gleich gesperrt wenn man von diesem Mainboard keineswegs überzeugt ist?
Ich bin mit meinem P8Z77-V, was ja auch erst ab 150€ losgeht, auch nicht zufrieden wegen gleich mehreren Sachen die man so einfach hätte besser machen können (mein altes P5H DH Delux konnte es besser).
325€ finde ich, trotz der Ausstattung, einfach viel zu teuer und ist wirklich nur was für Freaks. Viel wichtiger also so ein Prestigemainboard würde ich finden wenn man bei der Mittelklasse wirklich mal alles durchtestet und nicht nur paar Benches hier und paar Bilder da machen würde. Erst im Detail findet man oft Probleme und Eigenarten die ich erst zu spät entdeckt habe....
#11
Registriert seit: 01.01.1970


Beiträge:
Manche Leute lernen es nie....

Kritik sollte immer sachlich sein und sich an Fakten halten. Ein gewisses Grundwissen in dem kritisierten Fachbereich sollte zumindest ebenfalls vorhanden sein. *Kurzfassung*

Bevor ich mir aus beruflichen Gründen eine Zeit lang ein ein Gaming-Notebook für unterwegs zugelegt hatte, besaß ich ebenfalls ein Asus Maximus 4 Extreme. Die Übertaktungseigenschaften und die Stabilität waren 1A. Wahrscheinlich hätte ich das Mb. heute noch, wenn die Umstände anders gewesen wären.


Themawechsel:
Zitat
Für diesen Preis erhält man aber auch einiges, was man bei dem hohen Preis nicht außer Acht lassen sollte. High-End geht eben ins Geld und wird niemals günstig zu haben sein.


Dem möchte ich mal teilweise widersprechen. Nach einem ausführlichen Test kann ich sagen, das es zumindest meiner Meinung nach ein Mainboard gibt, was zwar nicht ganz an die Eigenschaften des Asus M5E heran reicht, aber fast. Und das auch noch für ca. 100 € weniger. Und dies ist das ASRock Z77 OC Formula. :)

Ansonsten, ein guter und ausführlicher Testbericht, danke!


Gruß

Heinrich
#12
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Beiträge: 19222
Das Formula OC kann auch eher als Konkurrenz zum M5F gesehen werden. Das Extrem hat doch einige Unterschiede, welche den Preis treiben ( die Zusatzchips für die PCI-E Lanes ) usw. Da würde der Vergleich etwas hinken.
Das Extrem ist halt auf massives OC in Verbindung mit Multi-GPU ausgelegt. Das M5F/Formula OC halt auch für massiv OC, aber maximal 2 GPUs.
#13
Registriert seit: 01.01.1970


Beiträge:
Ist nur meine persönliche Meinung dazu.

Natürlich hinkt mein Vergleich etwas. Die zusätzlichen Features des M5E haben aber wirklich nur im Extremfall ;) ihren Sinn. Als Beispiel: Mehr wie zwei Grafikarten in SLI/Crossfire ist von der daraus resultierenden zusätzlichen Leistung her etwas unsinnig. Die Anbindung der Grafikkarten über 2x 8 PCI-E Lanes ist auch nicht wesentlich langsamer als über 2x 16 PCI-E Lanes, wobei durch den Zusatzchip des M5E die Lantenzzeiten auch etwas erhöht sein sollten, zumindest war das beim MIVE so.

Aber darüber kann man Endlos diskutieren, es kann sich ja jeder das Mainboard aussuchen, was ihm mehr zusagt und der Geldbeutel zulässt. Die Auswahlmöglichkeit ist ja vorhanden.


Gruß

Heinrich
#14
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Wie ich sagte, bei 2 GPUs seh ich vom Sinn her auch eher die "kleinen" Bretter im Vorteil. Das Extreme richtet sich halt wirklich an die Extremübertakter die auf 4-Wege gehen wollen. Ansonsten zählt wohl eher der "Haben-wollen"-Faktor, da hast du wohl recht ;)
#15
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Hannover
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@Numrollen: Hasler ist nicht gesperrt worden, weil er das Board nicht gut fand, sondern wegen unsachgemäßer Vorwürfe.
#16
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Registriert seit: 13.04.2006
Nehr'esham
Kapitän zur See
Beiträge: 29008
Zitat Punk Sods;19473862
Die Anbindung der Grafikkarten über 2x 8 PCI-E Lanes ist auch nicht wesentlich langsamer als über 2x 16 PCI-E Lanes, wobei durch den Zusatzchip des M5E die Lantenzzeiten auch etwas erhöht sein sollten, zumindest war das beim MIVE so.

Auf dem M5E hat man die Möglichkeit sowohl zwei Karten mit nativer Anbindung, als auch ein 4-Way Setup mit je mindestens 8 Lanes zu betreiben (Win/Win). Aber wie schon geschrieben wurde, haben beides Modelle ihre ganz eigene Zielgruppe. Gerade für ASRock war ein solider Einstieg mit dem OC Formula sicherlich wichtiger, als sich vielleicht mit einem Biegen und Brechen Modell zu vergaloppieren. Das war damals schon das Problem beim Gigabyte X58A-OC, welches kein schlechtes Mainboard ist, nur eben sehr sehr speziell.
#17
Registriert seit: 01.01.1970


Beiträge:
Das sehe ich genau so.

Besser eine solide Plattform mit etwas weniger Features als viele Features mit viel Ärger und den Einstieg im gehobenen OC Segment vergeigen.. ;)

Also hat das M5E im Prinzip die gleichen Möglichkeiten bei den Grafikkarten wie das MIVE. Entweder 2x 8 Lanes nativ oder 2x 16 Lanes über den Zusatzchip. Soweit ich mich erinnere gingen 3x 8 Lanes auch noch, ich hatte mal 3 GTX 570 dabei eingebaut. Aber das ist Schnee von gestern. :p

Ich bin mal gespannt, ob das M5E genau so viel Anklang findet wie das MIVE. Eigentlich müsste das so sein.


Gruß

Heinrich
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