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Test: ASUS Maximus V Gene

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Seite 8: Fazit und Empfehlungen

Die Gene-Serie von ASUS hat sich eine Fangemeinde erarbeitet. Anfangs waren es hauptsächlich Gamer, die auf die Plattform gesetzt haben, um einen kompakten LAN-PC zu bauen. Heute kann das Maximus V Gene in allen Bereichen eingesetzt werden: Für Overclocker bietet es eine solide Grundlage mit tollen Features, aber auch in einem Multimedia-PC oder einem normalgroßen Gaming-PC kann man es einsetzen - Kompromisse muss man dabei bei der Größe nicht machen. Trotzdem zahlt man natürlich etwas mehr als bei einer Standard-Z77-Platine - aber für die 170 Euro bekommt man letztendlich auch eine Menge geboten. 

Für den Gamer bietet das Board neben seiner guten Performance die Möglichkeit, SLI oder CrossFireX zu realisieren. Zudem hat es einen guten Onboard-Sound. Der Storage-Ausbau ist bei diversen ATX-Boards natürlich üppiger, aber vier SATA-6G-Ports sollten bei den meisten Systemen ausreichen. Die Möglichkeit, einen mSATA- und einen eSATA-Port zu integrieren, ist da sicherlich sinnvoller. Der mPCIe-Adapter schafft zudem die Möglichkeit, eine entsprechende SSD oder eine WiFi-Karte einzusetzen und somit die Nachteile durch die kompakte Bauweise auszugleichen. Mit zusätzlichen USB3.0-Ports stehen auch ausreichend Erweiterungsmöglichkeiten mit der neuen, schnellen Schnittstelle zur Verfügung.

Was fehlt dem Gene? Es fehlt natürlich ein Firewire-Controller, wenn man ihn denn noch benötigt, weiterhin ist beim Einsatz von zwei Grafikkarten mit doppelter Bauhöhe kein PCIe-x1-Slot mehr frei. Auch Monster-Features anderer großer ATX-Boards wie Dual-LAN sind auf dem kleinen Zwerg nicht vorhanden. Doch damit kann man sicherlich leben - die gebotenen Features sind ausgewogen und angemessen. Auch dass ASUS HDMI- und Display-Port an der I/O-Blende bietet, ist positiv hervorzuheben - auf VGA und DVI verzichtet man hingegen.

ASUS Maximus V Gene
Das ASUS Maximus V Gene in voller Pracht

Das Mainboard-Layout ist übersichtlich und klar strukturiert. Man kommt an ziemlich alle wichtigen Stellen heran, ohne viel Zeit zu verlieren. Einzig die BIOS-Batterie ist zwischen den PCIe-Slots verbaut, was deren Zugänglichkeit einschränkt, da hierfür erst die Grafikkarte ausgebaut werden muss. Insofern muss man trotz des kompakten Designs kaum Kompromisse eingehen.

Als Steuerungszentrale verwendet ASUS auf dem Maximus V Gene ein UEFI-BIOS, das sich entweder mit der Maus oder der Tastatur bedienen lässt. In unserem Test haben sich keine klar erkennbaren Fehler ergeben. Das Mainboard eignet sich hervorragend für Overclocking und bietet hierfür alle wichtigen und notwendigen Funktionen. Die XMP-Unterstützung für den Arbeitsspeicher ist dabei natürlich inbegriffen. Den Freunden des Übertaktens stellt das Board umfangreiche Einstellmöglichkeiten bereit und kann per voreingestelltem OC Gamers Profile aus dem Stand auf hohe Taktraten gebracht werden. Der Stromverbrauch ist insgesamt in Ordnung - auch wenn sich das Board nicht durch einen besonders niedrigen Verbrauch abheben kann. 

Positive Punkte des ASUS Maximus V Gene:

  • großer Lieferumfang, gute Komponentenauswahl
  • ausreichend schnelle Schnittstellen
  • gute Übertaktungsmöglichkeiten und sehr gutes Bios
  • geringer Platzbedarf

Negative Punkte des ASUS Maximus V Gene:

  • große Kühler verdecken zum Teil die RAM-Slots
 

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Kommentare (7)

#1
Registriert seit: 01.01.1970


Beiträge:
Super Board.....

Ich selber betreibe die Gene seit 3 Wochen und bin wirklich glücklich bis jetzt ich habe keine mängel gefunden. Mein i5 3570K rennt mit 4700Mhz dazu 16Gb Ram und ich betreibe zwei AMD 7950.

Der Preis ist bisschen zu hoch aber die roten Leds am Board sind einfach geil. Leider hat HWL keine Bilder gemacht davon.

Habe bis jetzt drei 1155 Sockel betrieben.

Asus Sabertooth P67
Asrcok Extrme4
ASUS Maximus V Gene

Aber die Gene ist die beste bis jetzt.
#2
customavatars/avatar108198_1.gif
Registriert seit: 08.02.2009
München
Flottillenadmiral
Beiträge: 4436
Mich würde interessieren wie die anderen Kandidaten, die im Verbrauch mit abgebildet haben, abgeschnitten haben im OC mit der identischen CPU.

Board sieht natürlich Klasse aus und scheint gut zu gehen.
#3
customavatars/avatar123969_1.gif
Registriert seit: 25.11.2009
Karlsruhe
Korvettenkapitän
Beiträge: 2374
Ich bin sehr zufrieden mit dem mvg.
Schade finde ich das leider kein Bluetooth/W-lan beiliegt wie bei dem Formula oder Extreme.
#4
customavatars/avatar172370_1.gif
Registriert seit: 01.04.2012
Flensburg
Oberstabsgefreiter
Beiträge: 402
Ein kleines Meisterwerk dieses Board, welches nicht nur in Window-Towern eine gute Figur abliefert, sonder auch in Sachen Ausstattung und Performance punktet.
#5
customavatars/avatar173724_1.gif
Registriert seit: 28.04.2012

Obergefreiter
Beiträge: 125
Ich hab das V Gene in nem roten Lian-Li V354.
Im Moment noch mit nem 2600K und ner 560Ti.
Wird aber bald durch ne 7970DC2T ersetzt.
Es ist aber jetzt schon ein echter Minimonster-Rechner. :)
Der 2600K läuft deutlich Kühler als auf einem Z68MX-UD2H das davor drin war. Das per Klick auf 4,8 GHz übertakten funktioniert bei mir auch problemlos. Er wird dabei unter Prime nicht mal wesentlich heißer. Dabei hab ich aus platzgründen in dem V354 natürlich keinen riesen Kühler drauf sondern einen Noctua NH-U9B SE2.
Also ich finde den Preis für das gebotene wirklich nicht übertrieben. Wenn ichs mit dem gar nicht schlechten Z68MX-UD2H vergleiche eigentlich fasst billig. Dabei hab ichs eigentlich nur dswegen gekauft, weils farblich so gut zum ganzen Rechner passt. ^^
#6
Registriert seit: 25.06.2012

Hauptgefreiter
Beiträge: 223
Cooles Board.
#7
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Registriert seit: 11.08.2012

Flottillenadmiral
Beiträge: 4592
Icb verstehe eins nicht:

Sehr oft wird sich über Platzprobleme mit CPU-Kühler und den Heatspreadern von RAM-Modulen aufgeregt.

JEDES RAM-Modul läuft in der Herstellerkonfiguration (z.b. 2133 bei CL 11-12-11) auch ohne HS absolut stabil und zuverlässig.
Und wer jetzt sagt "Man(n) will aber übertakten":
Man übertaktet aber die CPU und nicht den RAM...
Und wer den Übertakten will, hat eh schon ne WaKü auf der CPU.
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