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Meilenstein für neue AIO-Produkte

MSIs AIO-Prototyp ist für AMDs AM5-CPUs optimiert

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MSIs AIO-Prototyp ist für AMDs AM5-CPUs optimiert

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MSI hat sich in den letzten Jahren im Bereich der AIO-Wasserkühlungen bewiesen. Am Markt existieren bereits vielfältige Produkte für unterschiedliche Marktsegmente. Speziell für Ryzen-Prozessoren hat MSI nun auf der Grundlage seiner bereits bestehenden Technologien und der damit einhergehenden Expertise einen AMD-optimierten Prototypen entwickelt, der gerade bei hoher CPU-Auslastung noch kühlere Temperaturen ermöglicht und für künftige AIO-Produkte den Weg auf den Markt finden wird.

AIO-Wasserkühlungen von MSI bieten von Haus aus eine sehr hohe Kühlleistung und können sogar den Ryzen 9 9950X(3D) mit einer TDP von 170 W und darüber hinaus inklusive der hohen Turbo-Taktfrequenzen sehr effektiv herunterkühlen. Doch für MSI ist dies noch nicht genug. So wurde das Entwicklungsteam damit beauftragt, die bereits hohe Kühlleistung speziell mit den AM5-Prozessoren noch weiter zu verbessern und zu optimieren. 

Ein großes Problem bei aktuellen High-End-Prozessoren ist, dass die Hitze der CPU-Kerne an unterschiedlichen Punkten an den Heatspreader weitergeleitet wird. Bislang haben fast alle AIO-Wasserkühlungen dabei denselben Aufbau - und kühlen den gleichen Bereich des Heatspreaders in identischer Art und Weise. AMDs neue Ryzen-Prozessoren, wie auch der Ryzen 9 9950X3D, hitzen sich aber nicht genau in der Mitte des Heatspreaders am meisten auf, sondern - wenn man von oben auf den Prozessor schaut - etwas rechts unter der Mitte. Die Idee von MSI: Wenn die Kühlung hinsichtlich dieses Hotspots optimiert werden könnte, müsste auch die Kühlleistung der AIO-Wasserkühlung deutlich verbessert werden. 

Das Ergebnis ist eine AIO-Wasserkühlung, die in ihrem Aufbau stark an die bekannte MPG CORELIQUID P13 erinnert. Allerdings weist die Pumpeneinheit eine veränderte interne Wasserkanal-Struktur auf, sodass die Wärmeabführung speziell mit AMDs AM5-Prozessoren effizienter stattfindet. 

Benchmarks

Wir hatten die Möglichkeit, einen dieser Prototypen zu testen und die Probe aufs Exempel zu machen. Um eine hohe CPU-Last zu erzeugen, wurden der neue Cinebench 2026, AIDA64 FPU-Test, CPU-Z im Stress-Test und auch Prime95 verwendet, jeweils natürlich im Multi-Threading, sodass alle acht Zen5-Kerne und alle 16 Threads ausgelastet waren. Der Ryzen 7 9800X3D nahm auf dem ebenfalls neuen MPG X870E CARBON MAX WIFI seinen Platz ein und wurde mit BIOS-Default-Werten in Betrieb genommen. Die Zimmertemperatur lag bei 21 °C. Wir testen die MSI-Lösung gegen eine bis auf die Veränderungen am Kühlkörper baugleiche Variante. 

Cinebench 2026

Multi-Threading 10 Minuten

Grad Celsius
weniger ist besser

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Prime95

Small FFTs (mit AVX/AVX2)

Grad Celsius
weniger ist besser

AIDA64

FPU-Stress-Test 5 Min

Grad Celsius
weniger ist besser

CPU-Z

Stress-Test (AVX512) 5 Minuten

Grad Celsius
weniger ist besser

Die ermittelten Zahlen sprechen für sich. Nachdem Cinebench 2026 zehn Minuten lang für hohe CPU-Last sorgte, stieg die CPU-Temperatur mit der handelsüblichen MSI MPG CORELIQUID P13 bis auf 70,4 °C. Allein dieser Wert zeigt, dass diese AIO eine hohe Leistung zu bieten hat. Doch die von MSI modifizierte Version konnte diesen Wert noch einmal eindrucksvoll schlagen und kam auf gerade einmal 68 °C. Dies entspricht einer Differenz von 2,4°C.

Mit Prime95 wurde der Ryzen 7 9800X3D unter absolute Volllast gesetzt, und dies zeigen auch die Temperaturen auf. Die TJMax für den Ryzen 7 9800X3D liegt bei 95 °C und diese Temperatur wird selbst mit der handelsüblichen AIO nicht einmal im Ansatz erreicht und pendelte sich bei hervorragenden 84 °C ein. Die für AMD moifizierte AIO-Wasserkühlung konnte auch in diesem Fall überzeugen und die maximale CPU-Temperatur auf 82,2 °C senken. Der 1,8 °C bessere Wert zeigt, dass eine Detailoptimierung eine ganze Menge bringen kann.

Der Unterschied beim AIDA64-FPU-Stress-Test fiel mit 1,3 °C angemessen aus und ganze 2,3 °C weniger waren es während des CPU-Stress-Tests mit CPU-Z. Im Durchschnitt reden wir also von einer Verbesserung von knapp 2 °C.

Fazit

MSI zählt zu den innovativsten Unternehmen und ist immer darin bestrebt, seine Produkte weiter zu verbessern. Die Verbesserungen, die die MSI-Ingenieure für die interne Wasserkanal-Struktur realisiert haben, zeigt eine deutliche Verbesserung der Kühlung der AIO-Wasserkühlung, sodass speziell bei AM5-Prozessoren noch kühlere Temperaturen erreicht werden. 

Im Praxiseinsatz konnten wir bereits mit einer baugleichen Kühlung deutliche Verbesserungen messen. Als Ergebnis führt die bessere Wasserkanal-Struktur zu im Schnitt 2 °C kühleren CPU-Temperaturen, gerade unter Volllast. Aufgrund des herausragenden Ergebnisses wird MSI diese Modifizierung in Serie bringen, sodass die Konsumenten von dieser Ingenieurskunst profitieren können und damit die AM5-Prozessoren stets einen kühlen Kopf behalten. Erreicht werden können dadurch bessere Temperaturen, höhere Taktraten beim Übertakten - oder auch eine leisere Wasserkühlung durch langsamer laufende Lüfter. 

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