Seite 2: Detailbetrachtung

Schon das Montagematerial erinnert sehr an die Fractal Design-Celsius-Kühlungen und ist typisch für die aktuelle Asetek-Generation. Eine Kunststoff-Backplate wird mit Abstandshaltern (mit beidseitigen Gewinden) kombiniert. Direkt darauf kann dann schon der Kühler mit Rändelmuttern fixiert werden. Die Montage ist einfach und für die verschiedensten aktuellen CPU-Sockel ausgelegt. Unseren Samples lag allerdings noch nicht das Monatagematerial für AMDs neuen AM4-Sockel bei. EVGA bietet es als kostenloses Umrüstkit an. Ungewöhnlich ist das beiliegende USB-Kabel. Wir werden noch klären, welchen Nutzen es haben kann. 

Auch wenn die beiden EVGA AiO-Kühlungen sich praktisch nur bei Radiatorengröße und Lüfterbestückung unterscheiden, sind sie doch für völlig unterschiedliche Nutzungszwecke ausgelegt. Die CLC 120 bietet sich vor allem für SFF-Systeme (SFF - Small Form Factor) an. Also für Systeme, die möglichst kompakt ausfallen und bei denen man schon über einen Montageplatz für einen 120-mm-Radiator froh sein kann. Die CLC 280 verspricht mit der viel größeren Wärmetauscherfläche hingegen eine wesentlich höhere Kühlleistung. 

Das Design der CLC-Kühlungen ist zwar nicht gerade extravagant, aber schon deutlich verspielter als bei den Fractal Design-Kühlungen. Das gilt sowohl mit Blick auf die Gestaltung der Kühler-Pumpen-Einheit mit ihrer RGB-Beleuchtung als auch mit Blick auf das Lüfterdesign. 

Die Kühler-Pumpen-Einheit wird mit silberfarbenem Kunststoff eingefasst  und zeigt einen tranparenten, glänzenden Deckel. Beleuchtet wird der zentrale EVGA-Schriftzug. 

Im Kunststoffrahmen fällt der Mini-USB-Anschluss auf. Wer die AiO-Kühlung kontrollieren und steuern möchte, kann hier das beiliegende USB-Kabel anschließen und mit einem USB 2.0-Header des Mainboards verbinden. Über das Kabel stellt die EVGA-Software dann den Kontakt zu den beiden AiO-Kühlungen her.

Als AiO-Kühlungen sollen sich CLC 120 und CLC 280 möglichst einfach in Betrieb nehmen lassen. Die Wärmeleitpaste befindet sich deshalb ab Werk am Kupferboden des Kühlers. Geschützt wird sie von einer transparenten Kunststoffabdeckung, die einfach abgezogen werden kann. 

An der Kühler-Pumpen-Einheit gibt es neben dem Mini-USB-Port auch zwei fest angebundene Kabel. Ein 3-Pin-Stecker dient der Stromversorgung der gesamten AiO-Kühlung. 4-Pin-PWM-Buchsen ermöglichen es hingegen, die Lüfter an der Kühler-Pumpen-Einheit anzuschließen. Sie können so direkt mitversorgt und über die EVGA-Software kontrolliert und gesteuert werden.