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Der günstige HDT-Kühler Thermalright Macho Direct im Test - Testsystem und Testmethodik

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Seite 4: Testsystem und Testmethodik

Mit einem neuen Testsystem soll die typische Wärmeentwicklung eines Gamingsystems noch besser abgebildet werden. Der Octa-Core-Xeon weicht Intels Core i7-4790K, einem beliebten Prozessor für leistungsstarke Spielerechner. Bei Bedarf kann die Radeon HD 7970 von Gigabyte die Abwärme einer performanten Grafikkarte abgeben. Untergebracht wird das Testsystem in NZXTs H630. Der Full-Tower bietet mehr als genug Platz für die höchsten Prozessorkühler und ermöglicht uns auch, größere AiO-Wasserkühlungen zu testen. Das schallgedämmte H630 wurde nicht kompromisslos auf Kühlleistung hin optimiert, sondern soll eher einen ausgewogenen Kompromiss aus Kühlleistung und Lautstärke bieten. Mit dieser Auslegung ähnelt es beispielsweise den beliebten Define-Modellen von Fractal Design.

Hier das neue Testsystem in der Übersicht:

Testsystem
Prozessor Intel Core i7-4790K (4,2 GHz)
Mainboard ASUS Z97-DELUXE(NFC & WLC)
Arbeitsspeicher Corsair Vengeance 16 GB DDR3-Kit, 2.400 MHz
Grafikkarte Gigabyte GV-R797OC-3GD
Systemlaufwerk OCZ ARC 100 240GB
Netzteil Antec HCP-1300 Platinum
Gehäuse NZXT H630
Wärmeleitpaste Arctic Cooling MX-2
Gehäusebelüftung 1x 200 mm (Front)
1x 140 mm (Rückwand)
Betriebssystem Windows 10 Home

Der 200-mm-Frontlüfter wird für eine vertretbare Lautstärke mit einem Adapter auf 7 Volt heruntergeregelt. Der Rückwandlüfter läuft hingegen auf 12 Volt und damit konstant mit 1.100 U/min. Im Endeffekt wird so für die Gehäuselüfter ein sinnvoller Kompromiss aus ausreichender Kühlleistung und moderater Lautstärke erreicht, die Testbedingungen werden also schlicht möglichst realistisch gestaltet. Ein zu intensiver Einfluss der Gehäuselüfter wird genauso ausgeschlossen wie ein Hitzestau im Gehäuse.   

Die Lautstärkemessung wird mit Hilfe eines VOLTCRAFT SL-400 Schallpegel-Messgerätes in 20 cm Abstand zur linken Gehäuseitenwand vorgenommen. Das schallgedämmte Gehäuse ist dabei geschlossen, die Gehäuselüfter werden abgeklemmt. Neben dem CPU-Lüfter/den CPU-Lüftern ist praktisch nur noch der Netzteillüfter leicht zu hören.

Des Weiteren wurde die Raumtemperatur auf 20 Grad Celsius normiert und die aktuelle Abweichung dazu wird mit einem VOLTCRAFT IR 800-200 Infrarot-Thermometer gemessen. Mit Beginn des Stresstests starten wir auch die Zeitmessung, insgesamt 30 Minuten Prime95 muss jeder Kühler pro Testlauf über sich ergehen lassen. Konkret wird der intensive Small FTT-Test gestartet. Protokolliert werden die Temperaturen über den gesamten Zeitraum mit der Log-Funktion des Tools CoreTemp, wobei das arithmetische Mittel der maximal erreichten Temperatur in unsere Diagramme übernommen wird (abzüglich einer eventuellen Differenz zur normierten Raumtemperatur. Als Wärmeleitpaste kommt Arctics Evergreen MX-2 zum Einsatz. Wir verteilen sie gleichmäßig mit einem WLP-Spachtel auf dem Heatspreader. 

Folgende Tools kamen bei den Messungen zum Einsatz:

Die verwendete Software:

  • CoreTemp 1.0 RC6
  • Prime95 x64, Version 26.6 (build 3)

Die Testszenarien im Überblick:

  • Semi-passiv
  • Serienbelüftung bei 1.000 rpm
  • Serienbelüftung bei maximaler Drehzahl
  • Referenzbelüftung bei 600 rpm
  • Referenzlüftung bei 1.000 rpm

In Folge der Messungen werden alle errechneten Temperaturwerte grafisch in Celsius aufgetragen und analysiert.

 

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Kommentare (17)

#8
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Registriert seit: 22.11.2009
NRW
Kapitänleutnant
Beiträge: 1973
Zitat ro8otron;24167067
@Morrich
Es wird eine CPU genutzt, bei der schon die WLP zwischen Die und Heatspreader limitiert.
Es gibt keine OC Tests, bei denen sich erst die Spreu vom Weizen trennt.


Das ist es nämlich.
Für den Normalo, der "nur" einen Kühler sucht, der seine Stock-CPU ausreichend und leise runterkühlt, reicht natürlich auch so ein 35€-Macho(oder gar noch weniger). Sobald es aber daran geht, Enthusiasten zufrieden zu stellen, die ihre CPU übertakten, diese möglicherweise noch geköpft haben, oder schlicht eine CPU mit verlötetem HS benutzen, wird sich keiner mit so einer halbgaren Sparmaßnahme zufrieden geben.
Da das aber ganz offensichtlich auch nicht die Zielgruppe des hier getesteten Modells ist, ist das auch ziemlich egal.
#9
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Registriert seit: 03.01.2014
Niederösterreich
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1488
Ich verstehe nicht ganz wie sich die Zweifel an der "DirectTouch" Technik so durchsetzen haben können.
Es wurde ja offenbar schon jetzt einige Male gezeigt, dass es im schlimmsten Fall keinen Unterschied zur Vollmetallbodenplatte macht.

Xigmatek hat schon vor zig Jahren beste Ergebnisse mit dieser Methode erzielt, und hat ihre Produkte extrem billigst anbieten können. Der Gaia war zB für seine 25€ ein Top Kühler.
#10
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Registriert seit: 11.10.2013

Flottillenadmiral
Beiträge: 5910
da wird dem grand macho aber etwas die existenzberechtigung genommen, wenn der günstige so gut kühlt...
#11
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Registriert seit: 29.08.2008

Kapitänleutnant
Beiträge: 1571
Zitat Narbennarr;24168796
da wird dem grand macho aber etwas die existenzberechtigung genommen, wenn der günstige so gut kühlt...


Die Vorteile des Grand Macho werden sich dann sicherlich bei übertakteten Prozessoren zeigen. Da wird der kleine Direct nicht mehr mithalten können. Aber massives OC ist auch nicht das Anwendungsgebiet dieses auf günstig getrimmten Kühlers.
#12
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Registriert seit: 13.10.2009

Oberbootsmann
Beiträge: 779
Ohne Vergleich zum "normalen" Macho ist der Test imo uninteressant... Ausreden hin oder her.:p
#13
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Registriert seit: 03.11.2006
Lübeck
Korvettenkapitän
Beiträge: 2104
Wenn ich schon einen teuren Kühler kaufe, will ich auch Flüssigmetall nutzen. Und das geht eben hier nicht.
#14
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Registriert seit: 22.11.2009
NRW
Kapitänleutnant
Beiträge: 1973
Ca. 35€ sind aber nicht "teuer". Das ist normale Mittelklasse.
#15
Registriert seit: 29.12.2007
Rhein-Sieg-Kreis
Oberbootsmann
Beiträge: 960
Zitat Gruba;24167876
Das ist es nämlich.
Für den Normalo, der "nur" einen Kühler sucht, der seine Stock-CPU ausreichend und leise runterkühlt, reicht natürlich auch so ein 35€-Macho(oder gar noch weniger). Sobald es aber daran geht, Enthusiasten zufrieden zu stellen, die ihre CPU übertakten, diese möglicherweise noch geköpft haben, oder schlicht eine CPU mit verlötetem HS benutzen, wird sich keiner mit so einer halbgaren Sparmaßnahme zufrieden geben.


Naja, mein ehemaliger i5 @4,4 ghz war auch geköpft. Ich hatte einen Macho HR02 drauf und konnte die CPU ausreichend und vor allem leise kühlen. So lange Lautstärke und Leistung in einem guten Verhältnis stehen und die Optik oder das Gefühl etwas "Minderwertiges/günstiges" verbaut zu haben, einen selbst gedanklich nicht blockieren, ist das doch absolut in Ordnung.

Und wir reden hier wie auch beim Macho HR02 von verhältnismässig günstigen Kühlern. Da ist Preis/Leistung meiner Meinung nach absolut in ordnung.
Das Haltesystem mit dem langen Schraubenzieher sowie die generell sehr gute Verarbeitung haben mich vom hr02 absolut überzeugt.

Hätte ich nicht eine günstige Möglichkeit gehabt meine CPU mit in meinen Wasserkreislauf zu integrieren, würde ich immernoch gemeinsame Wege mit dem Macho gehen.

Ein Enthusiast zeichnet sich nicht nur darüber aus das er gerne viel Geld/Arbeit in sein Hobby steckt, sondern manchmal auch um aus dem Minimalsten das Maximale raus zu holen. Und wenn ich meine CPU Köpfe hat das ja nicht immer den Hintergrund den absolut maximalen Takt raus zu kitzeln. Es eröffnet einfach die Möglichkeit die CPU auf meine Bedürfnisse anzupassen. Etwas mehr takt, dafür weniger vcore, Hitze und Lautstärke. Entsprechende Chipgüte vorrausgesetzt.

Denn ehrlich, wenn der Sweetspot überschritten ist und man unmengen an Vcore für 200Mhz mehr drauf packen muss, die kaum bis gar nicht merkbar sind, schalten die Meisten sowieso zurück und suchen sich Ihre persönliche Verhältnismässigkeit.

Derzeit habe ich einen i7 @4,5 welcher aber auch bei 5ghz läuft. Nur mit unmengen mehr Vcore was die Sache für mich wieder uninteressant macht.

Gruß Marc
#16
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Registriert seit: 22.11.2009
NRW
Kapitänleutnant
Beiträge: 1973
Der HR02 hat aber auch eine Bodenplatte. Darum geht es ja. Dass HDT bei noch kleinerer Kontaktfläche und OC hinderlich ist. Es geht nicht per se um günstige Kühler, sondern um die Sparmaßnahme die Bodenplatte wegzulassen. ;)
#17
Registriert seit: 10.04.2015

Matrose
Beiträge: 2
You are monitoring CPU and air temp based on "Recorded are the temperatures over the entire period with the log function of the tools CoreTemp, wherein the arithmetic mean of the maximum temperature reached taken in our diagrams (less any difference to the normalized room temperature." To me this gives us a comparison of how your entire sytem performss with different coolers, not a comparison of how the coolers perform on their own merit. In order to compare the coolers we need to know the temperature of air entering the cooler, not the temperature of air entering the case. My experience is the air entering the case is usually cooler than the air entering the cooler. Sometimes as little as 2-3c warmer, often 8-15c warmer, and sometimes 15-20c warmer. While cooler intake air temp to CPU is not a constant 1:1 ratio, it is close to 1:1. This means if room stays at 21c and air going into cooler changes 5c, the CPU will be approximaely 5c hotter based on system intake air temperature than cooler intake air temp. Again, this is system performance comparison with different coolers, not a comparison of cooler performance.
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