Seite 1: Test: Arctic Accelero Xtreme III

arctic-logoGrafikkarten mit alternativer Kühlung gehören sicher immer zu den Spitzenreitern, wenn es darum geht, möglichst niedrige Temperaturen mit geringer Lautstärke zu vereinen. Arctic hat sich in diesem Bereich einen Namen gemacht und verkauft seine Kühler auch als Umbaukit. Den Arctic Accelero 7970 für die Radeon HD 7970 haben wir uns bereits angeschaut und auch den Arctic Accelero Twin Turbo 6990 für die letzte Dual-GPU-Grafikkarten aus dem Hause AMD haben wir bereits unter die Lupe genommen. Heute nun folgt die nächste Ausbaustufe: Der Accelero Xtreme III. Er eignet sich für fast alle aktuellen Karten von NVIDIA und AMD und will eine neue Referenz in der Kühlung dieser Karten darstellen. Wir haben uns den Kühler einmal etwas genauer angeschaut.

Der neue Accelero Xtreme III ist in unserem Preisvergleich ab etwa 61 Euro gelistet. Kommen wir nun zu den ersten technischen Daten des Kühlers.

Der Accelero Xtreme III ist zu zahlreichen Karten, sowohl von AMD wie auch NVIDIA, kompatibel. Dazu gehören auf Seite von AMD die Radeon-HD-Serien 3000, 4000, 5000, 6000 und 7000. Die genauen Modelle befinden sich in der Kompatibilitätsliste. Auf Seiten von NVIDIA sind kompatibel: GeForce-Serie 7000, 8000, 9000 sowie zahlreiche Modelle der GT-, GTS- und GTX-Serie verschiedener Generationen. Auch hier sollte man vorher einen Blick auf die Kompatibilitätsliste werfen.

Maximal kann der Accelero Xtreme III 300 Watt an Verlustleistung abführen. Dies geschieht mithilfe von fünf Heatpipes mit einem Durchmesser von 6 mm. Die Abwärme wird schlussendlich über 84 Aluminium-Finnen in den Heatsinks abgegeben. Diese sind 0,3 mm dick. Das Gesamtgewicht des Kühlers liegt bei 653 g. Die Maße sind mit 288 x 104 x 54 mm nicht gerade kompakt und übertreffen auch das PCB einer GeForce GTX 670 deutlich, Arctic hält sich aber an die ATX-Norm. Somit sollte es zu keinerlei Inkompatibilitäten mit Standard-Gehäusen kommen.

Drei Lüfter mit einem Durchmesser von 92 mm sollen die Abwärme an die Umgebung abgeben. Sie arbeiten mit 900 bis 2000 Umdrehungen pro Minute und verbrauchen dabei etwas mehr als vier Watt.

alles

Wir haben uns bei dem Test für die Gigabyte GeForce GTX 670 OC als Unterlage entschieden. Zum einen decken wir damit die aktuelle GPU-Generation ab, erfüllen aber auch eine Voraussetzung an das PCB: Grafikkarten bzw. PCBs mit übereinander stehenden Stromanschlüssen sind aufgrund der Höhe nicht kompatibel. Gigabyte verwendet zwar grundsätzlich das Referenzlayout für die GeForce GTX 670 und 680, verzichtet allerdings auf diesen "Anschlussturm".