Seite 6: Fazit

Leise, ausreichend schnell und doch kompakt. So lässt sich der Gigabyte Brix BXi5H-5200 wohl am besten beschreiben. Dank des "Broadwell"-Prozessors in Form des Intel Core i5-5200U ist das System für alle alltäglichen Arbeiten bestens gewappnet und deutlich schneller als so manch anderer Mini-PC mit Celeron- oder Atom-Prozessor. Auch wenn die Grafikleistung dank der Intel HD Graphics 5500 ein gutes Stück zulegen konnte, ist das System noch immer nicht schnell genug, um unsere älteren Benchmark-Titel ruckelfrei in 72op auf den Bildschirm zu zaubern. Für gelegentliches Spielevergnügen älterer Titel aber reicht es allemal, zumal noch ein wenig an der Qualität optimiert und ein paar Details zurückgeschraubt werden könnten.

Da wir die Barebone-Version getestet haben, hängt die Gesamtperformance von den verbauten Komponenten ab. Mit unserer schnellen SSD und den satten 16 GB DDR3L-Speicher mit 1.866 MHz aber war das System eine kleine Alltagsrakete. Wer langsameren Speicher und eine Magnetspeicherfestplatte einsetzt, ist dann nicht ganz so flott unterwegs. Auch bei der Lautstärke kann der Gigabyte Brix S überzeugen. Obwohl die Intel-CPU aktiv auf Temperatur gehalten wird, bleibt das System vor allem im normalen Windows-Betrieb mit knapp über 32 dB(A) erfreulich leise. Unter Volllast steigt die Geräuschkulisse auf etwas über 40 dB(A) schon deutlicher an. 

Die Leistungsaufnahme bewegt sich je nach Anwendungsgebiet zwischen 7,4 bis 36,3 Watt und liegt damit vor allem unter Last über den bisher von uns getesteten Mini-PCs. In Hinblick auf die gute Performance ist das aber zu verschmerzen. Preislich muss man für den Barebone derzeit etwa 390 Euro einplanen – hinzu kommen die Kosten für Arbeits- und Massenspeicher sowie für das Betriebssystem. Hier aber hat der Käufer die freie Auswahl.

 

Positive Aspekte des Gigabyte Brix S:

  • Ausreichend hohe Systemleistung
  • Gute Geräuschkulisse im Leerlauf
  • Gute Temperatur-Werte

Negative Aspekte des Gigabye Brix S:

  • Etwas hohe Leistungsaufnahme unter Last