Seite 6: Impressionen IV

Auch der TV-Tuner und das integrierte Wireless-LAN-Modul lassen sich auf einen schnellen Blick erhaschen. Letzteres stammt aus dem Hause Ralink und hört auf die genaue Bezeichnung RT2870. Der TV-Tuner entstammt Realtek und schimpft sich RTL2832U.

Bei unserem Modell entschied sich Arctic für eine 2,5-Zoll-Festplatte aus dem Hause Western Digital. Diese schließt sich der Blue-Scorpio-Reihe an und arbeitet mit 5400 Umdrehungen in der Minute. Der Zwischenspeicher fasst insgesamt 8 MB an Daten. Die Festplatte selbst immerhin satte 1 TB. Die genaue Bezeichnung lautet: WD19JPVT-00A1YT0. 

Gekühlt wird die "Trinity"-APU natürlich aktiv, liegt die maximale Leistungsaufnahme der A10 4600M doch bei 35 Watt. Bei der Kühlung setzt Arctic auf ein aufwendiges Heatpipe-Geflecht mit einer bis zu 8 mm dicken Heatpipe. Hauptmaterial ist dabei gut leitendes Kupfer. Der Lüfter hat einen Durchmesser von 6 cm. Die restlichen Komponenten, wie der Arbeitsspeicher oder die Festplatte müssen sich mit dem Durchzug, den der Lüfter erzeugt, zufriedengeben. Sie werden nicht weiter gekühlt oder von passiven Kühlkörpern bedeckt. Zusätzlich dient die obere Aluminiumschale als Kühlkörper. 

Die Arctic MC101-A10 hat eine ausführliche Feature-Liste. Beim Lieferumfang zeigt sich der Hersteller allerdings nicht ganz so großzügig. Auf eine Fernbedienung für das Windows-Media-Center muss man leider verzichten. Da die Box aber immerhin einen Sensor dafür bereithält und mit allen Versionen der Multimedia-Zentrale von Windows 7 zusammenarbeitet, ist das kein allzu großes Problem. Im Lieferumfang enthalten ist das Netzteil, ein USB-Stick für das System-Recovery, ein HDMI-Kabel, die TV-Antenne und ein Quick-Start-Guide für die schnelle Inbetriebnahme des Systems.