Seite 5: Impressionen III

Wer den Einbau der Festplatte oder der SDD und des Speichers selbst erledigen möchte, der muss selbst Hand anlegen und die kleine Box auseinandernehmen, was sich nicht unbedingt als ganz einfach erwies. Zwar müssen lediglich fünf Schrauben gelöst werden, um die Box zu öffnen, um aber an die SO-DIMM-Slots und die SATA-III-Ports zu kommen, muss das Mainboard mühsam aus der internen Halterung genommen werden und müssen weitere Schrauben gelöst werden. 

Ist das geschafft, hat man Zutritt zu allen Komponenten des Arctic MC101-A10 und kann den Einbau von bis zu zwei DDR3-SO-DIMM-Riegeln vornehmen oder zwei 2,5-Zoll-Laufwerke verbauen. Damit kann optimalerweise auf eine langsame HDD zurückgegriffen werden, die als Datengrab dienen soll, und zusätzlich auf eine schnelle Solid-State-Disk für das Betriebssystem und häufig benötigte Programme. 

Beim Einbau der eigenen Hardware lässt sich auch ein näherer Blick auf die bereits verbauten Komponenten werfen. Schnell findet man die A10 4600M-APU. Auch der A70M-Chipsatz lässt sich schnell erkennen.

Bei unserem Komplett-Paket hat Arctic den Einbau des Arbeitsspeichers und der Festplatte bereits vorgenommen. Entschieden hat man sich hier für zwei 4096-MB-Riegel aus dem Hause Team Group. Diese arbeiten jeweils mit einer Geschwindigkeit von 1600 MHz und verfügen über Zugriffszeiten von 11-11-11-28. Letztere könnten ruhig noch etwas schärfer sein, von der Rechengeschwindigkeit sind die Module aber durchaus nicht langsam.