Seite 3: Sapphire Radeon RX 480 Nitro+ - Impressionen (2)

Weiter geht es mit der Betrachtung der Karte:

Sapphire Radeon RX 480 Nitro+
Sapphire Radeon RX 480 Nitro+

Auf der Slotblende sieht Sapphire folgende Konfiguration vor: einmal Dual-Link-DVI und jeweils zweimal DisplayPort 1.3/1.4 und HDMI 2.0b. Damit dürfte der Nutzer einer solchen Karte für die Zukunft gerüstet sein – sowohl hinsichtlich der Auflösung und Bildwiederholungsrate, wie auch für FreeSync per DisplayPort oder HDMI.

Sapphire Radeon RX 480 Nitro+Sapphire Radeon RX 480 Nitro+

Sapphire Radeon RX 480 Nitro+

Die Abdeckung des Kühlers und der Kühler selbst können unabhängig voneinander demontiert werden. Wird diese Abdeckung abgenommen, wird der Blick auf den Kühlkörper aus Aluminium frei. Drei Heatpipes mit einem Durchmesser von 10 mm unterstützen die Kühlung der Karte.

Sapphire Radeon RX 480 Nitro+
Sapphire Radeon RX 480 Nitro+

Auf drei von vier Seiten der GPU sitzen die GDDR5-Speicherchips. Diese werden mit den besagten 1.750 MHz betrieben. Oftmals vertragen die Speicherchips aber einen deutlich höheren Takt, da die Hersteller oftmals den schnelleren Speicher verbauen, um ihn in höheren Stückzahlen für mehrere Modelle verwenden zu können – hier ist das nicht so. Im Falle der Sapphire Radeon RX 480 Nitro+ stammt er aus dem Hause SK Hynix und hört auf die Bezeichnung "H5GC4H24AJR". Dieser kommen demnach als 4-GBit-Chip, organisiert in 16 Banks, daher. Spezifiziert ist er mit einem Takt von 1.500 MHz, soll auf dieser Karte aber mit 1.750 MHz arbeiten.

Sapphire Radeon RX 480 Nitro+ OC
Sapphire Radeon RX 480 Nitro+

Sapphire hat sich bei der Konstruktion des PCBs für ein klassisches Layout entschieden. Das heißt direkt an der Slotblende befinden sich die wichtigsten Komponenten für die Display-Ausgabe. Allerdings hat Sapphire hier auch einige Komponenten der Strom- und Spannungsversorgung platziert. Einige freie Lötstellen weisen auch auf einen größeren Ausbau dieser Komponenten hin.

Sapphire Radeon RX 480 Nitro+
Sapphire Radeon RX 480 Nitro+

Sechs Spannungsphasen befinden sich im hinteren Bereich der Karte und kümmern sich um die Versorgung von GPU, Speicher und der Interfaces. Laut Sapphire werden Kondensatoren mit einer Betriebsdauer von 16.000 Stunden verwendet. Die "Black Diamond 4"-Spulen sollen 10 % kühler und dabei 25 % effizienter sein. Die auf den Spulen verbauten Kühlrippen sollen natürlich einen Beitrag zu Kühlung leisten.

Sapphire Radeon RX 480 Nitro+Sapphire Radeon RX 480 Nitro+

Sapphire Radeon RX 480 Nitro+

Sapphire kühlt die GPU mittels Kühlblock aus Kupfer, der in den Kühler aus Aluminium eingelassen ist. Die Speicherchips sitzen auf diesem besagten Aluminium-Kühler auf. Gleiches gilt für einige Komponenten der Strom- und Spannungsversorgung.

Sapphire Radeon RX 480 Nitro+Sapphire Radeon RX 480 Nitro+

Sapphire Radeon RX 480 Nitro+

Ein Highlight sollen die austauschbaren Lüfter sein. Diese können schnell und einfach entfernt werden, in dem die Abdeckung abgenommen und die Arretierung gelöst wird. Danach gleitet der Lüfter mit seinen Kontakten aus der Halterung. Zusätzlich ermöglicht Sapphire die Überwachung der Lüfter per TriXX-3.0-Software. Sollte ein Fehler auftreten, kann direkt aus der Software heraus ein Ersatz bestellt werden. Wie teuer dieser sein wird, hat Sapphire aber noch nicht verraten.