Seite 17: Overclocking

Kommen wir nun zum Overclocking. Dabei versuchen wir den drei Karten noch mehr Takt und damit Leistung zu entlocken, als dies die Hersteller ohnehin schon tun. Dabei haben wir das Power-Limit immer auf das Maximum gestellt und auch die erlaubte maximale Spannung auf 1,175 Volt gesetzt.

EVGA GeForce GTX 680 SC Signature 2:

Ausgehend von einem GPU-Takt von 1098 MHz haben wir ein Overclocking auf 1144 MHz erreicht. Dies entspricht einer Übertaktung von etwas mehr als vier Prozent. Den Speicher-Takt konnten wir von 1552 auf 1706 MHz anheben. Aufgrund des Referenzdesigns sowie der von EVGA gewählten Kühlung sicherlich kein schlechtes Ergebnis.

Gigabyte GeForce GTX 680 Super Overclock:

Aufgrund der aufwendigen Kühlung und auch der von Gigabyte veränderten Strom- und Spannungsversorgung setzten wir große Stücke auf die Gigabyte GeForce GTX 680 Super Overclock. Letztendlich konnten wir den GPU-Takt von 1137 auf 1262 MHz anheben. Dies entspricht einem Overclocking von elf Prozent. Beim Speicher ging es von 1552 MHz bis auf 1728 MHz rauf. Damit erreichen wir nicht die Ergebnisse einer reinrassigen OC-Karte wie der EVGA GeForce GTX 680 Classified (Hardwareluxx-Artikel), können aber insgesamt damit zufrieden sein.

Point of View TGT GeForce GTX 680 Beast:

POV/TGT schickt die Beast bereits mit den höchsten Taktraten ins Rennen, die derzeit ab Werk gewährt werden. Dennoch scheint hier etwas Luft nach oben zu sein. Von 1163 MHz ging es bis auf 1212 MHZ für den GPU-Takt. Dies entspricht einer Übertaktung von etwas mehr als vier Prozent. Den Speicher-Takt konnten wir von 1502 auf 1754 MHz anheben.

In den Benchmarks wirkt sich dies wie folgt aus:

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Für die Messungen der Leistungsaufnahme, Temperatur und Lautstärke ergeben sich folgende Werte:

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