Seite 2: ASUS GeForce GTX 660 Ti DirectCU II TOP

Zunächst einmal wollen wir einen Blick auf den GPU-Z-Screenshot der ASUS GeForce GTX 660 Ti DirectCU II TOP werden:

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ASUS GeForce GTX 660 Ti DirectCU II TOP
ASUS GeForce GTX 660 Ti DirectCU II TOP - Frontansicht

ASUS setzt bei seiner GeForce GTX 660 Ti DirectCU II TOP einmal mehr auf die bereits bekannte DirectCU-II-Kühlung mit dem Doppellüfter und einer Heatpipe-Konstruktion darunter. Die beiden Lüfter haben einen Durchmesser von 60 mm und blasen die kühle Luft direkt auf den Heatsink.

ASUS GeForce GTX 660 Ti DirectCU II TOP
ASUS GeForce GTX 660 Ti DirectCU II TOP - Rückansicht

Auf der Rückseite des PCBs gibt es recht wenig zu sehen. Hier hat nahezu jeder Hersteller sein eigenes Design auf die Beine gestellt. Auffällig sind an dieser Stelle einzig die beiden Speicherchips sowie die freien Lötpads, um zwei weitere Speicherchips unterzubringen.

ASUS GeForce GTX 660 Ti DirectCU II TOP
ASUS GeForce GTX 660 Ti DirectCU II TOP - SLI-Anschlüsse

Wie bisher jede GeForce-GT(X)-600-Grafikkarte (außer der 640er Version) ist auch die ASUS GeForce GTX 660 Ti DirectCU II TOP in der Lage in einem SLI oder gar 3-Way-SLI betrieben zu werden. Dazu befinden sich an üblicher Stelle die beiden SLI-Anschlüsse.

ASUS GeForce GTX 660 Ti DirectCU II TOP
ASUS GeForce GTX 660 Ti DirectCU II TOP - PCI-Express-Stromanschlüsse

Am anderen Ende des PCBs sind die beiden 6-Pin-Anschlüsse für die zusätzliche Stromversorgung zu finden. Theoretisch ist die ASUS GeForce GTX 660 Ti DirectCU II TOP also in der Lage bis zu 225 Watt aufzunehmen. NVIDIA gibt allerdings eine maximale Leistungsaufnahme von 150 Watt an. Dies wäre eigentlich auch mit einem 6-Pin-Anschluss möglich gewesen. Allerdings hat sich ASUS zu einer Übertaktung der GPU entschieden, was den zusätzlichen Anschluss nötig macht.

ASUS GeForce GTX 660 Ti DirectCU II TOP
ASUS GeForce GTX 660 Ti DirectCU II TOP - Slotblende

Auf der Slotblende hat ASUS die vier Display-Anschlüsse in Form von zweimal Dual-Link-DVI (DVI-I und DVI-D) und jeweils einmal HDMI und DisplayPort untergebracht. Die beiden letztgenannten sind jeweils im aktuellen Standard HDMI 1.4a und DisplayPort 1.2 ausgeführt.

ASUS GeForce GTX 660 Ti DirectCU II TOP
ASUS GeForce GTX 660 Ti DirectCU II TOP - Rückseite des PCBs

Bereits angesprochen haben wir bei der ersten Betrachtung der Rückseite des PCBs die beiden Speicherchips und ebenfalls noch freien Lötpads für weitere Chips. Offenbar haben NVIDIA und ASUS die GeForce GTX 660 Ti bzw. deren PCB-Design so ausgelegt, dass ein weiterer Speicherausbau möglich ist.

ASUS GeForce GTX 660 Ti DirectCU II TOP
ASUS GeForce GTX 660 Ti DirectCU II TOP - ohne Kühler

Wird der DirectCU-II-Kühler entfernt, wird der Blick auf die Vorderseite des PCBs frei. Hier sind dann links die Strom- und Spannungsversorgung der GPU zu sehen. Rechts von den Speicherchips und der GPU ist die Strom- und Spannungsversorgung mit einer Phase des Speichers erkennbar. Aktiv gekühlt wird nur die GPU selbst. Die Speicherchips müssen ohne Kühler auskommen - in der Vergangenheit haben sie bereits gezeigt, dass dies problemlos möglich ist. Einzig einige Komponenten der Strom- und Spannungsversorgung hat ASUS mit einem weiteren Kühler versehen.

ASUS GeForce GTX 660 Ti DirectCU II TOP
ASUS GeForce GTX 660 Ti DirectCU II TOP - GPU und Speicherchips

Ein Blick auf die GPU verrät das genaue Modell: GK104-300-KD-A2. Die Speicherchips stammen einmal mehr aus dem Hause Hynix und hören auf die Typenbezeichnung H5GQ2H24AFR. Diese kommen auch schon auf der GeForce GTX 670 und 680 zum Einsatz. Insgesamt acht Chips mit einer Speicherkapazität von jeweils 256 MB sind verbaut worden. Mit den vier freien Flächen wären theoretisch auch 3072 MB möglich, was aufgrund des Aufbaus des Speicherinterfaces allerdings wenig Sinn machen würde.