Seite 4: Innerer Aufbau (1)

Die drei Glasscheiben werden von je vier Rändelschrauben am Gehäuse gehalten. Thermaltake hat auf eine Riffelung verzichtet und die Schrauben glatt und glänzend gestaltet. Sie sind aber so groß, dass sie trotzdem mühelos gelöst und festgedreht werden können. Wie üblich schützen Gummihülsen die Scheiben vor direktem Kontakt mit den Schrauben. Hinter den Scheiben teilt sich die Mainboardkammer praktisch in zwei Bereiche. Das Mainboard und die Erweiterungskarten nehmen den oberen Platz ein. Am Boden bleibt hingegen Raum für einen zentralen Laufwerkskäfig mit dem 5,25-Zoll-Laufwerksplatz, zwei 3,5/2,5-Zoll-Laufwerksplätzen und je einem 2,5-Zoll-Laufwerksplatz auf jeder Seite. Neben diesem zentralen Laufwerksplatz bleibt seitlich jeweils Platz für Pumpe und Ausgleichsbehälter. Auf beiden Seiten gibt es dafür eine entsprechende Montageplattform.

Im Zentrum können zwei 3,5-Zoll-Laufwerke einfach werkzeuglos in Laufwerksschubladen aus Kunststoff installiert werden. 2,5-Zoll-Laufwerke müssten hingegen mit den Laufwerksschubladen verschraubt werden. Während die 3,5-Zoll-Laufwerke zumindest durch dünne Gummiringe entkoppelt werden, gibt es für 2,5-Zoll-Festplatten auch keine Entkopplung. 

Dass das Mainboard um 90 Grad gedreht unter dem Deckel montiert wird, erklärt Thermaltake damit, dass "GPU-Sag" verhindert werden soll. Gemeint ist damit, dass sich gerade schwere High-End-Grafikkarten bei horizontaler Montage etwas biegen und damit die Optik stören. Sicherlich könnte man auch mit Grafikkartenstützen arbeiten, aber das vertikale "Aufhängen" der Grafikkarten hilft auf jeden Fall zuverlässig gegen "GPU Sag". Befestigt werden Pixelbeschleuniger und andere Erweiterungskarten mit Rändelschrauben. Die Kabel müssen unter dem Kunststoffdeckel nach hinten geführt werden - wer häufiger Kabel am Mainboard oder an den Erweiterungskarten wechselt, wird diesen Aufbau deshalb eher unpraktisch finden.