Seite 1: Gaming-Gehäuse Cooltek Skall im Test

Cooltek Skall

Zuletzt fiel Cooltek vor allem durch Aluminiumgehäuse auf. Beim frisch vorgestellten Skall wurde diesmal auf Aluminium verzichtet. Dafür soll der Midi-Tower aber als Gaming-Gehäuse mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen. 

Dabei sieht das Skall auf den ersten Blick gar nicht wie ein typisches Gaming-Gehäuse aus. Ein so zurückhaltendes Design ist für dieses Segment schließlich eher unüblich. Auch farblich verzichtet Cooltek auf Experimente und hält das ATX-Gehäuse ganz in Schwarz. Erst wenn die Lüfter anlaufen, kommt zumindest etwas Gaming-Feeling auf. Die beiden 120-mm-Frontlüfter strahlen je nach Variante entweder rot, grün oder blau durch das Frontmesh. 

Doch es sind die inneren Werte, mit denen Cooltek auch Spieler überzeugen möchte. Dass genug Platz für lange Grafikkarten und Towerkühler geboten wird, ist eigentlich schon selbstverständlich. Auch das Kühlsystem bietet eine gewisse Flexibilität. Zusätzlich zu den drei vormontierten 120-mm-Lüftern können unter anderem noch drei 120- oder zwei 140-mm-Deckellüfter verbaut werden. Gleich zwei Lüftersteuerungen stellen sicher, dass der Nutzer selbst entscheiden kann, wieviel Kühlleistung er braucht bzw. welche Lautstärke er verkraftet. Zumindest auf dem Papier ist das Skall auch fit für den Einbau einer Wasserkühlung. Modulare HDD-Käfige ermöglichen es, einen 240-mm-Radiator hinter der Front zu montieren. Unter dem Deckel ist sogar Platz für einen 280- oder 360-mm-Radiator.

Trotz der Gamingausrichtung verzichtet Cooltek darauf, einen hohen Verkaufspreis aufzurufen. Bei einer UVP von 84,99 Euro ist das Skall zwar kein Einsteigergehäuse mehr, der Preis bleibt aber noch deutlich unter der 100-Euro-Marke. Der moderate Verkaufspreis kann übrigens mit Glück und einem gewissen Einsatz auf Null gedrückt werden. Dafür veranstaltet Cooltek ein Gewinnspiel, an dem Skall-Käufer bis zu 31. Mai 2016 teilnehmen können. Wer seinen Kaufbeleg einsendet, Cooltek auf Facebook liked und seinen Aktionscode als Kommentar auf der dafür eingerichteten Facebook-Seite mitteilt, nimmt an einer Verlosung teil. Pro Monat können sich zwei Gewinner darüber freuen, dass sie den Kaufpreis erstattet bekommen.  

Cooltek Skall

Für ein Gehäuse seiner Preisklasse kann das Skall einen geradezu erstaunlichen Lieferumfang vorweisen. Es liegen nicht nur Montagematerial, Anleitung und Kabelbinder (zwei davon als Klettverschlussbinder) bei. Auch an einen Systemspeaker, Gummiringe für die HDD-Entkopplung, eine Grafikkartenstütze und eine Verlängerung für den EPS-Strang des Netzteils hat Cooltek gedacht. 

Bevor wir mit dem eigentlichen Test beginnen, hier die Eckdaten des Gehäuses in tabellarischer Form:

Eckdaten: Cooltek Skall
Bezeichnung: Cooltek CT SK R Skall Red (optional auch Blue und Green)
Material: Stahl, Kunststoff
Maße: 207 x 530 x 503 mm (B x H x T)
Formfaktor: ATX, Micro-ATX
Laufwerke: 3x 5,25 Zoll (extern), 8x 2,5 oder 3,5 Zoll (intern)
Lüfter: 2x 120 mm (Front, vorinstalliert), 1x 120 mm (Rückwand, vorinstalliert), 3x 120 oder 2x 140 mm (Deckel, optional), 4x 120 mm (Seite, optional), 1x 120 mm (Boden, optional), 2x 120 mm (HDD-Käfig, optional), 80 oder 92 mm (HDD-Schubladen, optional)
Gewicht: 10,5 kg
Preis: 84,99 Euro (UVP), Verkaufsstart um den 1. Dezember 2015

Einen ersten Eindruck vom Cooltek Skall bietet unser Ausgepackt & angefasst-Video: