Seite 2: Äußeres Erscheinungsbild (1)

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Zumindest frontal wirkt das H1 recht schlicht und unaufdringlich. Eingefasst in einen Kunststoffrahmen zeigen sich Mesh- und Aluminiumelemente. Im oberen Teil der Front sind die Blenden für drei 5,25-Zoll-Laufwerke zu sehen. Mit 237 x 551 x 569 mm (B x H x T) kommt das Zalman-Gehäuse auf ein typisches Big-Tower-Format, ist mit 9,8 kg aber noch vergleichsweise leicht.

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Der Frontlüfter kann zwar etwas Luft durch die seitlichen Meshstreifen ansaugen, das lässt sich aber noch optimieren. Wird die mit "Push" markierte Stelle der Front gedrückt, öffnet sich ein Lufteinlass.

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Erst nach der Demontage der Front (sie wird von Kunststoffnasen gehalten) zeigt sich, was für ein mächtiger Frontlüfter von Zalman verbaut wird. Im Betrieb beleuchten blaue LEDs den 200-mm-Ventilator. Ein Kunststoffgitter in der Front dient als Staubschutz, es fällt aber etwas grobmaschig aus.

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So unauffällig die Front des H1 wirkt, so spektakulär ist, was Zalman an Bedienelementen auffährt. Der vordere Teil des Gehäusedeckels beherbergt nicht nur das gut bestückte I/O-Panel mit je zwei USB 3.0- und USB 2.0-Ports sowie den Audiobuchsen und Power- und Resettaster, sondern auch die Lüftersteuerung. Drei Drehregler steuern Front- und Rückwandlüfter sowie die beiden Deckellüfter. Zwei Schalter legen fest, ob sich die Luftklappen im Deckel automatisch oder manuell (mit dem Drehregler für die Deckellüfter) öffnen und ab welcher Temperatur die "Automatic Heat Ventilation" aktiv wird. Ein blau leuchtendes Display zeigt die Temperatur des mitgelieferten Temperatursensors an. Dieser Sensor kann frei im Gehäuse platziert werden.

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So sieht es aus, wenn die Deckelklappen geöffnet sind. Die fünf Alu-Klappen werden von einem Motor zügig auf- und zugeklappt. Dass zumindest die automatische Steuerung der Lüfterklappen ihre Tücken hat, demonstriert ein Video von unserem Testbetrieb:

Die Klappensteuerung fragt die Temperatur offenbar in sehr engen Intervallen ab. Wenn die Temperatur nach dem automatischen Schließen der Klappen über den Grenzwert steigt, öffnen sich die Klappen sofort wieder - die Temperatur sinkt, die Klappen schließen sich erneut und so weiter. Um dieses Szenario zu vermeiden, sind wir zur manuellen Steuerung der Lüfterklappen übergegangen.