Seite 2: Äußeres Erscheinungsbild (1)

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Auf den ersten Blick ähnelt das Deep Silence 2 dem Deep Silence 1 sehr. Das minimalistische Design wurde beibehalten. Gerade die Front wirkt extrem clean, aber auch sonst gibt es keine Designspielereien. Im Detail unterscheiden sich die beiden Deep Silence-Modelle aber schon äußerlich deutlich. Vor allem bei den Maßen gibt es Unterschiede. Das XL-ATX-kompatible DS1 hat mit 220 (B) x 517 (H) x 532 mm (T) die Maße eines schon etwas größer geratenen Midi-Towers. Das DS2 ist hingegen 207 (B) x 468 (H) x 588 (T) mm groß. Damit ist es etwas schmaler als das DS1, vor allem aber niedriger und dafür tiefer. Geschuldet ist das vor allem der E-ATX-Unterstützung. Das DS2 ist geringfügig leichter als das DS1, wiegt aber immerhin 11 kg. Die Materialstärke fällt mit 0,7 mm leicht überdurchschnittlich aus - gemeinsam mit den Dämmmatten trägt das zum ebenfalls überdurchschnittlichen Gewicht bei.

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Die Front des Gehäuses besteht komplett aus Kunststoff. Anders als beim DS1 gibt es beim DS2 keine untere Fronttür mit direktem Zugang zu den Frontlüftern. Die obere Tür wurde aber beibehalten. Sie ist auch beim DS2 gedämmt und schließt magnetisch. Ihre Öffnungsrichtung kann nicht geändert werden, sie öffnet also immer nach rechts.

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Hinter der Tür befinden sich drei 5,25-Zoll-Laufwerksplätze und die Schieberegler für zwei stufenlose Lüftersteuerungen. Je Regler können drei Lüfter gesteuert werden. Neben den vorinstallierten drei 120-mm-Lüftern können also noch drei weitere Lüfter geregelt werden. Schließlich versteckt sich auch der Reset-Taster hinter der Fronttür.

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Zwei Sparmaßnahmen wurden beim DS2 im Bereich des Deckels umgesetzt. Das I/O-Panel ist anders als beim DS1 nicht mehr versenkbar. Mit Audiobuchsen, zwei USB 3.0-Ports und einem USB 2.0-Port ist es jedoch zumindest gut bestückt. Außerdem wurde der "Air Chimney" gestrichen. Die Lüfterplätze im Deckel werden stattdessen mit gedämmten Kunststoffplatten verschlossen.