Seite 4: Innerer Aufbau (1)

NZXT Switch 810 Seite innen

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Das NZXT Switch 810 bietet innen einen typischen Anblick. In der Front befinden sich zwei Festplattenkäfige mit Platz für jeweils drei Laufwerke. An diesen ist ein Lüfter befestigt, der sich nach oben kippen lässt, sodass er auf CPU und RAM bläst. Die Festplattenkäfige lassen sich einzeln ausbauen, sie sind mit nur vier Schrauben oben und unten befestigt. Zusätzlich wird die Möglichkeit geboten sie auch von hinten festzuschrauben, was aber eigentlich unnötig ist, da sie auch so sicher an ihrem Platz bleiben.

NZXT Switch 810 Festplattenkäfig

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

In den Käfigen liegen die Festplatten in Kunststoffrahmen mit Gummipuffern. Es zeigte sich jedoch beim Einbau der Hardware, dass die Stifte, die in die Schraubenlöcher der HDDs greifen etwas zu dick sind und die Rahmen selbst sind sehr knapp konstruiert, sodass das Schnellwechselsystem eher Zeit kostet als spart. 

NZXT Switch Laufwerksschacht

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Überzeugend kommen hingegen die Schnellverschlüsse für 5,25-Zoll-Laufwerke daher. Sie sind tatsächlich schnell und sicher. Die Befestigung mit Schrauben ist weiterhin möglich. Darüber hinaus spendierten die Kalifornier dem Gehäuse einen Wechselrahmen für 2,5- und 3,5-Zoll-Laufwerke. Die Festplatte wird auf dabei auf Schlitten geschraubt und gegen die Kontaktleiste auf der Innenseite geschoben. Problematisch ist hier die fehlende Entkopplung. Schwingungen der Festplatte übertragen nämlich sich ungehindert auf das gesamte Gehäuse. Nicht benötigte Schrauben werden kann man in die Gewinde am Laufwerkskäfig schrauben.

NZXT Switch 810 Netzteil

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Das Netzteil ruht unten im Gehäuse auf gummierten Absätzen. Davor sind zwei Plätze für 140-mm-Lüfter, von denen einer jedoch von den Laufwerkskäfigen verdeckt wird. Über dem Netzteil sind neun Erweiterungsslots und damit genug für ein Quad-GPU-System. Gehalten werden die Karten ganz konservativ von Rändelschrauben, wobei auch hier für den Anfang ein Schraubendreher nötig ist.