Seite 3: Installation der Wasserkühlung

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Der beiliegende Kühler besteht aus einem Kupferboden und einem POM-Deckel. Im Inneren weist er eine Struktur aus Kupferstiften auf.

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Zur Befestigung auf Intel-Mainboards kommen Push-Pins zum Einsatz. Dadurch fällt die Montage zwar leicht, der Anpressdruck kann aber nicht angepasst werden. Für die Montage auf AMD-Mainboards liegt ebenfalls ein Montagesatz bei, der auf dem typischen AMD-Montagemechanismus zurückgreift. Die Kunstoffanschlüsse entsprechen leider nicht dem üblichen G1/4-Standard - eine flexible Erweiterung der Kühlung wird somit erschwert.

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Nach der Montage der Hardware muss die Kühlung verschlaucht werden. Der mitgelieferte Schlauch wird auf passende Längen gekürzt, über die Anschlüsse geschoben und dann mit Schlauchschellen fixiert (wir haben aus Zeitgründen auf den letzten Schritt verzichtet - für den Dauerbetrieb empfiehlt sich diese Sicherheitsmaßnahme aber). Der Schlauch neigt dazu, relativ schnell abzuknicken, ansonsten ist die Verschlauchung aber unproblematisch. Anschließend kann die Wasserkühlung befüllt werden. Dieser Schritt wird von der beiliegenden Spritzflasche sehr erleichtert. Wenn der Ausgleichsbehälter (AGB) befüllt ist, kann der Rechner eingeschaltet werden. Die Pumpe saugt die Kühlflüssigkeit aus dem AGB und leitet sie weiter, parallel sollte Flüssigkeit in den AGB nachgefüllt werden. Anschließend dauert es noch etwas, bis letzte Luftblasen ihren Weg aus dem System gefunden haben.

Insgesamt ist die Montage der Wasserkühlung also durchaus mit einem gewissen Aufwand verbunden. Da sie teilweise vormontiert ist, gelingt es sicherlich auch dem Wasserkühlungs-Laien, sie in Betrieb zu nehmen. Geschlossene Komplettwasserkühlungen sind allerdings noch deutlich komfortabler. Anders als bei Thermaltakes Lösung wird bei diesen Systemen zudem keine Wartung fällig.