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Acer Iconia W4 im Test

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Seite 5: Performance und Akku

Performance

Intels Bay Trail-T-Plattform soll einen stimmigen Kompromiss aus Performance und Energieverbrauch bieten. Im Iconia W4 wird konkret der Quad-Core-Prozessor Atom Z3740 verbaut. Die 1,33 bis 1,86 GHz schnellen Silvermont-CPU-Kerne sollen gegenüber den Vorgängergeneration die dreifache Performance bei fünfmal niedriger Leistungsaufnahme bieten. Intel hat darauf verzichtet, die GPU weiterhin von PowerVR Technologies zu beziehen. Stattdessen kommt eine Intel HD Graphics mit vier Execution Units zum Einsatz, die regulär mit 311 MHz taktet. Der Burst-Takt fällt mit 667 MHz deutlich höher aus.

Das Iconia W4 liegt etwa gleichauf mit dem Dell Venue 8 Pro und dem Toshiba Encore - kein Wunder, schließlich steckt auch in diesen Tablets ein Atom Z3740(D). Die Browserbenchmarks deuten an, wo sich diese Tablets etwa einordnen: Sie bieten eine grundsolide Performance, die für anspruchslosere Aufgaben völlig ausreichend ist. Zum Surfen, zur Medienwiedergabe oder zum Officeeinsatz ist die Leistung des Atom Z3740 völlig ausreichend. Tablets mit Intel Core i-Prozessoren wie das Sony VAIO Tap 11 oder das Microsoft Surface Pro 2 bieten ein deutliches Leistungsplus und werden zusätzlich noch durch SSDs beschleunigt (der Atom-Prozessor kann nur mit eMMC-Speicher kombiniert werden), spielen aber in einer völlig anderen Preisklasse. 

Abschließend zum Performanceabschnitt weisen wir auf unseren Test vom ASUS Transformer Book T100 hin, in dem wir ein Atom Z3740-Tablet mit Acers Aspire P3 und Acers Aspire V5-112 verglichen haben. 

Akku

Intels Atom Z3740 erlaubt mit seinem geringen Stromverbrauch ein ordentliche Akkulaufzeit. Das Iconia W4 macht keine Ausnahme und hält die Wiedergabe eines 1080p-Videos bei 200 cd/m² über rund 7 Stunden und 15 Minuten lang durch. Es bietet damit praktisch die gleiche Akkulaufzeit wie das Toshiba Encore. Dells Venue Pro hat hingegen noch 55 Minuten mehr Ausdauer.