Seite 2: Software, Nutzung im Alltag, Vergleich zur Konkurrenz

Der Vorteil mit der Software

Natürlich hat so eine Stand-Alone Uhr nicht nur Nachteile. Ihr größter Vorteil ist die direkte Kommunikation mit dem Internet sowie die Anbindung an Googles Play Store und die App-Vielfalt, die sich dadurch ergibt. Selbstverständlich ist nicht jede App kompatibel, ein Großteil hingegen lässt sich problemlos bedienen - und bei feineren Menüpunkten hilft in den meisten Fällen der mitgelieferte "Stift", ein Stück gebogenes Plastik, das bei Nichtgebrauch am Silikon-Armband der Uhr Platz findet.

Viel vorinstallierte Software sorgt für langen Spaß mit der Uhr.

Schon vorinstalliert findet man die folgenden Apps: Browser, Suche, Dialer, Kontakte, Kamera, Galerie, SMS, Einstellungen, Uhr, Wecker, Musik, Sound Recorder, Rechner, Kalender, Email, File Manager, Google Suche, Flash Player, YouTube, ToDo-List, Backup, Download, SIM-Toolkit, News & Weather, Play Store, Maps, Navigation, Video Player, Voice Search und die Google Settings.

Nettes Gimmick: Die Uhr kann auch als Personal Hotspot herhalten - wie lange der Akku in diesem Modus jedoch hält, kann sich jedermann bei 600 mAh selber ausrechnen.

Nutzung, Gesten, Anleitung

Der 1,2 GHz Dual-Core Cortex A7 ist für den Alltagsgebrauch auch durchaus schnell genug, Ruckler gibt es nur selten. Bedient wird die Uhr, die auf der Vorderseite keine Buttons aufweist, größtenteils über Gesten. Während das Einschalten über einen Knopf an der rechten Seite gleich über der Kameralinse geschieht (der darunter befindliche Button ist der Home-Button), finden sich Menü- und Zurück-Button nur als Geste (von rechts nach links respektive andersherum über das Display wischen) wieder. Das funktioniert aber auch ohne Übung von der ersten Geste an zuverlässig und intuitiv. Während technik-versierte Nutzer diese Punkte wohl über Ausprobieren herausfinden, wäre eine etwas ausführlichere als die mitgelieferte 6-Bilder-Anleitung sicherlich für den einen oder anderen hilfreich.

Die Mini-Tastatur lässt sich sogar mit dem Finger recht gut bedienen - mit dem beigelegten Stift geht es aber deutlich besser.

Ein langer Druck auf den Home-Button führt zur Multitasking-Ansicht, der lange Druck auf den Power-Button zum Shutdown Menü. Mit Android 4.2 eingeführt finden sich in der Notificationbar auch die Quick-Settings und die Verknüpfung zu den Systemeinstellungen wieder.

Im ausgeschalteten Zustand ist die Uhrzeit nicht zu sehen - das ist auch notwendig, denn die eingesetzte Display-Technologie (TFT) würde den Akku sonst regelrecht leersaugen. Die verschiedenen Watchfaces können daher als Lockscreen eingestellt werden und werden angezeigt, sobald der Power-Knopf gedrückt wird. Eine Geste ist hier nicht vorhanden und auch das Einschalten über den Bewegungssensor, wie bei der Samsung Galaxy Gear, ist nicht möglich. Insgesamt gibt es 6 analoge und 2 digitale Watchfaces, wobei eine nutzerseitige Erweiterung scheinbar nicht vorgesehen ist.

Auch in gleißendem Sonnenlicht kann das Display gut abgelesen werden. Je 4 Apps passen auf eine Launcher-Seite.

Vergleich zur Konkurrenz

iconBIT selbst hat einen großen Vergleich zur Konkurrenz auf der eigenen Seite online gestellt. Man vergleicht die Callisto 100 in den meisten Fällen mit Companion Uhren, dennoch möchten wir den Vergleich hier anbringen, da die meisten aktuelle auf dem Markt befindlichen Wearables wie Samsungs Galaxy Gear (zum Test), die Qualcomm Toq, Sonys Smartwatch 2 (zum Test) oder auch die Pebble (zum Test) eingearbeitet wurden.

iconBITs Callisto im Vergleich mit der Konkurrenz.