[Sammelthread] ZFS Stammtisch

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Hallo Zusammen,

ich hab mal eine Noob frage :d

Ich betreibe aktuell einen Proxmox Server mit einem TrueNAS und einer 18TB HDD ohne Raid ohne alles. Laut Internet ist die HDD wohl als ZFS Formatiert (würde ich noch checken, wenn ich Zuhause bin). Wenn ich die HDD nun ausbaue und in ein UGreen DXP4800 NAS stecke...klappt das einfach PlugNPlay, sodass ich ganz normal an die Daten komme?
 
Hallo Zusammen,
Wenn ich die HDD nun ausbaue und in ein UGreen DXP4800 NAS stecke...klappt das einfach PlugNPlay, sodass ich ganz normal an die Daten komme?
Wenn auf der Platte ein ZFS Pool (basic vdev) ist, so kann man die problemlos in einen anderen Rechner (Free-BSD, Illumos, Linux, OSX oder Windows) stecken und per zpool import importieren. Einzige Vorraussetzung: Das Zielsystem muss die aktiven zpool features unterstützen.
 
Laut Internet ist die HDD wohl als ZFS Formatiert
Hatte Truenas direkt Zugriff auf die Platte, d.h. der Controller war durchgereicht? Dann sollte es ZFS sein. Wichtig ist auf jedenfall die Formatierung nicht deiner Virtualisierten Truenas zu checken, sondern unter PVE direkt.

Zu deiner Frage mit UGreen, welches OS hast du da am Laufen das native UGOS? Das kann (lt. kurzer Google Recherche) nur BTRFS und ext4, d.h. ZFS wird da nicht klappen.
 
Hatte Truenas direkt Zugriff auf die Platte, d.h. der Controller war durchgereicht? Dann sollte es ZFS sein. Wichtig ist auf jedenfall die Formatierung nicht deiner Virtualisierten Truenas zu checken, sondern unter PVE direkt.

Zu deiner Frage mit UGreen, welches OS hast du da am Laufen das native UGOS? Das kann (lt. kurzer Google Recherche) nur BTRFS und ext4, d.h. ZFS wird da nicht klappen.
ich hab noch keins, Anschaffung in Planung.

Aber guter Punkt, Proxmox hat die vor-Formatiert ....das könnte ein Knackpunkt sein =/
 
Das Tolle an Proxmox ist, dass es ZFS und tolle Virtualisierung out of the box mitliefert.
Eignet sich damit perfekt für All in One (Barebone NAS + Hypervisor in einem)
 
UGreen DXP4800 NAS
Ich hatte mal das Plus und da lief auch PVE recht ok. Es war mir dann nur zu schwach von der CPU und die Disks zu warm (50°+ im Sommer). Bin dann auf ein Minisforum N5 und das ist topp in allem. Mit PVE ein super AIO, das beste NAS, was ich je hatte. Keine Bloatware, einfach nur das, was ich will. :bigok:
 
Ich hatte mal das Plus und da lief auch PVE recht ok. Es war mir dann nur zu schwach von der CPU und die Disks zu warm (50°+ im Sommer). Bin dann auf ein Minisforum N5 und das ist topp in allem. Mit PVE ein super AIO, das beste NAS, was ich je hatte. Keine Bloatware, einfach nur das, was ich will. :bigok:
das ist natürlich auch ein Smartes Stück Technik. Der Ryzen hat sicherlich deutlich mehr Power als der N100, der scheint ja sogar meinen 5700g zu toppen
 
Was nimmt man als ZFS Noob denn am besten für ein OS ? Ist für einen Archivserver, werde die Kiste nur alle 2~3 Monate hochfahren und ein par Daten draufschaufeln und 1~2 mal im Jahr dann einen Scrub.
Nice to have wäre noch wenn direkt auf/von externen NTFS Festplatten kopiert werden kann. Sonst nur möglichst einfach, stabil, mit GUI und ich muss intern Daten verschieben können.
 
Sowas wie TrueNAS ist zu verschlossen um NTFS zu können (zumindest ohne zu pfuschen denk ich), per VM würde es aber gehen (wobei VM unter TrueNAS wieder so ein Schmerz ist).
Dateibrowser hat das auch nicht.

Proxmox.
Verschieben per VM.
Den USB-Port (für USB-Gehäuse) kannst an die VM weiterleiten, das ZFS Pool bindest du als SMB (oder gibts was geeigneteres?) Share ein, dort hast dann deine GUI und kannst auch rumwerken wie du lustig bist, weil du in der VM keine Datenträger hast, die du unabsichtlich löschen könntest etc... nur eben den Netzwerkshare.
So tät ich es wsl. machen.

Oder halt irgend ein Linux deiner Wahl, ob nun Mint, EndeavourOS, Debian.
 
Hmmm also ich betriebe meine TrueNAS Server im DevModus - ich sehe das eigentlich nicht wirklich als Pfuschen an - das ein offizieller Modus - dann kann man extrem viel nachinstallieren per apt.

Lesend sollte TrueNAS auch ohne DevModus auf NTFS zugreifen können. Schreibend glaub eher nicht :d
 
Gerade bei einem Archivserver will man doch sicher wissen ob die Daten korrupt sind oder noch so wie sie archiviert wurden? Ich würde da auf jeden Fall ZFS nehmen oder BtrFS denn Checksummen manuell zu nutzen das macht doch eh niemand mehr :d

Ich würde TrueNAS nehmen und die Daten halt per Netzwerk draufkopieren / runterkopieren.
 
Damit "die Daten" den Urheber überleben? :angel:
"Man" hat doch eh alles doppelt und dreifach inklusive Cloud. :hail:

Wenn das nämlich das einzige Archiv ist und die Hütte brennt ab (m.E. mit höherer Eintrittswahrscheinlichkeit als bit rot), dann nützen ZFS, PLP, ECC & Co auch nix. :devilish:
 
Zuletzt bearbeitet:
Hmmm also ich betriebe meine TrueNAS Server im DevModus - ich sehe das eigentlich nicht wirklich als Pfuschen an - das ein offizieller Modus - dann kann man extrem viel nachinstallieren per apt.
Ist da apt "freigeschaltet"?
Lesend sollte TrueNAS auch ohne DevModus auf NTFS zugreifen können. Schreibend glaub eher nicht :d
Die Idee hatte ich auch, bevor ich begonnen hab, bin dann aber davon abgekommen weil mir der praktische Umgang andere Wege gezeigt hat.
Wenn man vom Desktop kommt, denkt man halt so.
Ich würde TrueNAS nehmen und die Daten halt per Netzwerk draufkopieren / runterkopieren.
This, aber wer weiss, was die Idee ist. Hatte auch schon die Idee ne Externe reinzuschieben zum kopieren und bla... bzw. auch um z.B. ne Data Recovery drauf laufen zu lassen (dauert ja ewig).
Sowas tät ich dann per VM machen.
Ich hab mir den Luxus gegönnt und hab hier noch mein "Testbed", ist ein MC12 mit 5650G und dekadente 64gb ECC. :devilish:

Wie gesagt, ich tät sowas per VM machen, wenn man dort HDDs an und abstecken will, warum auch immer.

Aufbau mit Proxmox als Basis.
NAS dann entweder direkt bereitstellen (mit ZFS-NAS Dings vom Nachbarthread oder mit napp-it ausm anderen Nachbarthread) oder halt ne Filer-VM (TrueNAS?).

Dann macht man sich eine "Test-VM", an die man nen PCIe-Speichercontroller (entweder den bzw. einen der Onboard SATA, wenn das geht und/oder frei ist... alternativ ein PCIe oder M.2 ASM1166 oder ein PCIe HBA, irgend ein alter LSI irgendwas 8i im IT-Mode um ein paar € tuts) und USB-Port durchreicht.

Dort kann man dann auf den angsteckten HDDs in allen Filesystemen nach Lust und Laune herumackern, Recovery laufen lassen und sonst was murksen, ohne dass man unabsichtlich irgendwie sein Archiv anfassen würde (blabla... sda... nvme1n1p1... blabla vertippen).


Per Netzwerkshare (virtuelle Brücke intern) dann auf die eigene Freigabe vom Archiv zugreifen und so kopieren.
Dateibrowser kann man dann auch von der Test-VM verwenden (oder natürlich vom Desktop aus über den Share, was aber nicht die temporär in der VM gemountete Bastel-HDD betrifft).
Wenns nur ab und an ist, ist das Spice vom Proxmox ganz gut, musst halt in die Proxmox GUI als root und das anklicken, dürfte in dem Fall aber voll okay sein. Mit KDE und x11 läuft das schön, skaliert auch sauber etc.).


"Man" hat doch eh alles doppelt und dreifach inklusive Cloud. :hail:
Ich tu mir immer schwer damit, wird immer so großes blabla gemacht, die Realität ist halt anders.
Große Backups sind realistisch nicht drin und die Daten dafür nicht wertvoll genug.
Son >50tb Pool bedarf einfach Sorgfalt und Glück, anders ist das realistisch schwer drin. Da muss man halt selektieren, was wirklich wichtig ist. So viel ist das am Ende eh nicht. So wirklich wichtig sind wsl. wenige GB, bei Fotos kommts halt drauf an, wenn man viele Urlaubsfotos in größerer Auflösung macht geht das schon mal in die TB.

Die richtigen Massen sind das Hoarding von Filmmaterial (ich sag das jetzt mal so allgemein) und neuerdings wohl von AI Models (wennst mal in die Welt von Custom, Aliberated, Heretic & special interrest eingestiegen bist, glüht die Leitung und die TB purzeln so dahin).
Sowas ist nicht wirklich backupbar - alles polemische Gelaber hin oder her - so ehrlich bzw. realitätsnah muss man doch bleiben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sind die VMs schon besser? Ne oder? Immer noch nix einstellbar und instabil?

PS: Ich bin kein TureNAS Hater oder so, ich habs selbst am Filer laufen und wers wsl als Filer-VM nehmen, hab aber viel damit rumgespielt und es hat nunmal seine Grenzen...
Lieber aus Proxmox ein NAS machen als aus TrueNAS nen V-Host.
 
Hehe mein kleinster pool hat brutto aktuell 150 tb 2x - der grösste 220 tb

Vor der Speicherkrise war das doch noch problemlos bezahlbar

Erst heute ist das ja gross weil heute teuer geworden - davor nicht so
 
OmniOS mit Nappit.

Bei TrueNAS, Proxmox für ne reine Archiv-Datenschleuder rollen sich mir die Fußnägel hoch.
 
Was nimmt man als ZFS Noob denn am besten für ein OS ? Ist für einen Archivserver, werde die Kiste nur alle 2~3 Monate hochfahren und ein par Daten draufschaufeln und 1~2 mal im Jahr dann einen Scrub.
Nice to have wäre noch wenn direkt auf/von externen NTFS Festplatten kopiert werden kann. Sonst nur möglichst einfach, stabil, mit GUI und ich muss intern Daten verschieben können.

Wenn ntfs gefordert ist, dann am Besten Windows 11 oder Wíndows Server Essentials
Wenn man Copy on Write und Prüfsummen (bitrot protection) will so wie bei ZFS , kann man unter Windows ReFS einsetzen, das kann beides auch.

Der OpenZFS Treiber für Windows ist release candidate und auch am werden. Für ZFS Noob eher problematisch, da sollte man schon etwas ZFS Erfahrung haben, um mögliche Probleme einschätzen und umschiffen zu können, auch wird da laufend noch neues eingebaut, wie gerde VSS (ZFS Snaps als Windows vorherige Version)

Web-Gui brauchts bei Windows nicht unbedingt, mein napp-it cs für Storage Spaces und ZFS auf Windows kann das Storage Handling vereinfachen.
 
Bei TrueNAS, Proxmox für ne reine Archiv-Datenschleuder rollen sich mir die Fußnägel hoch.
Warum, TrueNAS ist doch okay? Imho recht zuverlässig, würde nicht wissen, was dran schlecht wär.
Als Noob vielleicht doch einfacher zu bedienen, da es deutlich verbreiteter ist und man eher Antworten findet auf seine Fragen/Probleme.

Ist halt die Frage, der Wunsch mit dem NTFS Lesen von HDDs klingt für mich bissl nach so "Gebastel" (nicht schlecht gemeint), welches in einer VM besser aufgehoben wäre.
Web-Gui brauchts bei Windows nicht unbedingt, mein napp-it cs für Storage Spaces und ZFS auf Windows kann das Storage Handling vereinfachen.
Das ist natürlich ganz nice mit napp-it.

Bei mir rollen sich halt bei Windows die Fußnägel hoch.
Ich brauch kein OS, welches selbstständig irgendwelche dubiosen (mitunter tiefgreifende) Updategeschichten macht, mach in Konto und Cloud drängen will (allein sowas wie die heimliche Bitlocker Sache).
Dann theoretisch noch ne Lizenz dafür bezahlen. 🤡
 
Ja, Windows aufm Server ist schon arg dämlich. Da wird das ganze System automatisch untrusted.
 
@Pandora wird sich mal dazu äußern müssen, wie die Bedienung im Detail aussehen soll, wegen der Frage nach ner GUI. Ob übers Netzwerk (wovon ich irgendwie ausgehe), oder direkt an der Kiste per Monitor/Maus/Tasta, wer soll das schon wissen, die Frage kann man vielfältig interpretieren.

Nur dann kann man was genaues dazu sagen.
 
-Zugriff ist schon übers Netzwerk angedacht, aber ich will eine GUI und was zum klicken und die Administration nicht nur per Konsole.
-NTFS ist kein muss, aber natürlich praktisch wenn ich eine Platte zum import direkt anstöpseln könnte statt den Umweg über einen zweiten Rechner gehen zu müssen.
-Windows mit ReFS habe ich tatsächlich schon überlegt, aber da habe ich in der Vergangenheit schon einiges negative gelesen, über inkonsistentes Verhalten oder das Windows ein Array einfach direkt löscht statt zu degraden. Weiß nicht wie da der aktuelle Stand ist.
-Debian+ZNAS, ZNAS ist halt noch extrem Jung
-TrueNAS evtl zu aufgebläht und soll sich wohl in die falsche Richtung entwickeln.
 
-Zugriff ist schon übers Netzwerk angedacht, aber ich will eine GUI und was zum klicken und die Administration nicht nur per Konsole.
Schon, aber willst du eine GUI übers Netzwerk, also Remote Zugriff im Browser und so, oder willst davor sitzen und eine GUI haben? Üblich wäre über Netzwerk.
TrueNAS, Proxmox, alle haben das.
-NTFS ist kein muss, aber natürlich praktisch wenn ich eine Platte zum import direkt anstöpseln könnte statt den Umweg über einen zweiten Rechner gehen zu müssen.
Geht schon, würde ich aber über eine VM machen, wie schon ausgeführt.
-Debian+ZNAS, ZNAS ist halt noch extrem Jung
Dann eben Debian + napp-it. @gea regelt.
-TrueNAS evtl zu aufgebläht und soll sich wohl in die falsche Richtung entwickeln.
Jein. Man kann halt nicht soo viel falsch machen (außer bei den ACLs lol).
Ist schon gut und sehr resilient.
Hab schon die gleiche Installation vom Datenträger bare metal und aus ner VM gebootet, bootet trotzdem, Hardware drunter offenbar egal.
Mir ist schon ein SVDEV Device rausgeflogen (schlechter M.2 Adapter), ZFS Pool war weg. Abgedreht, Adapter getauscht, M.2 ordentlich reingesteckt, gebootet, Pool wieder online ohne Drama, ohne selber irgnedwas machen zu müssen.

So schlecht ist TrueNAS nicht. Inwiefern es nun "aufgebläht" ist, naja, Ansichtssache. Schlecht isses nicht. Lang nicht so schlecht, man aus manchen Antworten entnehmen könnte. Das Zeug ist schon professionell tauglich.


Wennst etwas Zeit hast mach dir ein Proxmox mit napp-it und mach dir einfach eine VM für dein NTFS Kopier Zeug.
Die GUI ist ganz nett, du findest viel Infos.

Ich würde damit starten. Dann wirst ja sehen, ob das was für dich ist.
 
Wieso nen Hypervisor für ein ARCHIV-System / reines Datengrab?

Wer nur nen Hammer kennt, für den ist alles ein Nagel?

NTFS lesen kann quasi jedes Linux, mit etwas Mühe wohl auch OmniOS und sogar Solaris 11.
 
Warum nicht?
Ist ausreichend leicht, gut gepflegt, eine geläufige Basis, kann zfs, alles recht easy zu machen.
Auf HDDs rumgrabbeln ist per VM halt gescheiter, finde ich. In der VM installierst dir ein Mint oder so und kannst ganz bequem rumtun per GUI. Meinentwegen sogar ein Windows.

Warum eigentlich nicht FreeBSD? :fresse:
 
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