[Sammelthread] Was ist Liebe?

Die Aussage war sarkastisch gemeint. Ich mache da keinen Unterschied ob meins oder nicht.
 
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Ich mache da keinen Unterschied ob meins oder nicht

das sollte man auch immer wieder anstreben
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@ elchupacabre
Wie gesagt, so dachte ich auch mal. Der Text könnte von mir stammen, fast 1:1 sogar ... und ihr habt noch nicht mal unsere Halbzeit überschritten.

Das 'Problem' auf das ich hinaus will, lässt sich nicht umgehen --> egal was sie dir sagt, egal wie viel du reflektierst, DU bist derjenige der wahrnimmt ... und zwar durch deine ganz persönlichen Filter. Du bist keine Ausnahme ;)
 
Welches Problem meinst Du da genau?

Das Problem ist nicht die Theorie, sondern die Praxis --> wie 'weiß' man, dass sich der Andere von einem fort bewegt? Reden hilft wenig, weil man es ja nicht erfährt, bzw. erfahren kann. Was ich sagen will: langsames auseinander-entwickeln lässt sich nicht erkennen, genauso wenig wie du dir dem Wachsen deiner Nägel bewusst bist … bis sie eines Tages zu lang sind. Erkennen passiert sprunghaft, nicht kontinuierlich.

[...]

Das 'Problem' auf das ich hinaus will, lässt sich nicht umgehen --> egal was sie dir sagt, egal wie viel du reflektierst, DU bist derjenige der wahrnimmt ... und zwar durch deine ganz persönlichen Filter.

Je länger und intensiver man seinen Partner kennt, desto stärker gehen 'kleine' Entwicklungen im Bild des Partners, welches man ständig vor sich her trägt, unter.
Oft verhält es sich ja so, dass der Andere immer stärker Teil des eigenen 'Ich' wird, quasi ein verlängerter Arm ... und dann läuft man Gefahr, seine eigenes Verhalten und Reaktionen auch dem Partner zuzuschreiben, bzw. ihre oder seine Aussagen durch die eigenen Filter zu verzerren. Nur das funktioniert auf Dauer nicht, der Andere ist ja auch ein vollkommen eigenständiger Mensch.
Irgendwann man kommt es zu einem 'sprunghaften', sehr plötzlichen Erkennen, und das kann dazu führen, das die Beziehung in die Brüche geht, wie es eben bei mir der Fall war.
 
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@ TurboCharged

Willst du mir erzählen, dass du die Kinder deiner Flamme als deine betrachtest? Na gut, du hast selber keine, daher fehlt dir der Vergleich. Kann ich mir aber nicht vorstellen. Deine Flamme wird das auch etwas anders sehen. Frauen sind da generell vorsichtig, was ihre Kinder und neue Männer angeht. Was sich, so rein von der Evolutionsgeschichte, ja auch verstehen lässt.

Ansonsten hilft die Probe aufs Exempel: Nehmen wir an, in drei Monaten sei Schluss. Würdest du dann weiterhin alles tun, um ihre Kinder sehen zu können? Sei' mal ehrlich zu dir selber. Natürlich nicht. Eben weil es NICHT deine Kinder sind. Jetzt kannst du natürlich zurückgeben, dass sie dir wichtig sind und tralala, aber spätestens wenn du eigene Kinder hast, weißt du, wovon ich rede. Ich habe nämlich mal genauso wie du gedacht. Dann kamen meine Kinder. Das ging einher damit, dass ich aufhörte, dummes Zeug zu faseln, á la, "Ich weiß gar nicht, warum die ihre Kinder so erziehen, ich täte das so und so." Seit ich selber Kinder habe, halte ich bezüglich Erziehung mein großes Maul...

Ansonsten: SACHEN und KINDER kann man eh nicht vergleichen. Ob ich mir ein Buch ausleihe oder auf ein Kind aufpasse, das sind ja wohl zwei Paar Schuhe. Wenn ich ein verschmutztes/eingerissenes Buch zurückbringe, kann ich immer noch ein Neues kaufen, aber wenn ich einen Kurzen zurückbringe und sagen muss, "Ooops, sorry, der ist kaputt, ich mach' euch ein Neues..." Nun ja.
 
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...Irgendwann man kommt es zu einem 'sprunghaften', sehr plötzlichen Erkennen, und das kann dazu führen, das die Beziehung in die Brüche geht, wie es eben bei mir der Fall war

Das habe ich auch schon feststellen können. Zack und auf einmal Erkennen.
Dein Nagelwuchsbeisspiel hat mir da sofort die Augen geöffnet - sehr verständlich für mich :)
Mir tut das wirklich Leid für Dich das durch dieses sprunghafte Erkennen Damals die Beziehung zersprang bei Dir :(
Wenn ich über mein bisheriges Leben sinne fällt mir ebenfalls auf in der Rückschau das bei großen Sprüngen im Erkennen ich oft wie in ein Loch erst mal fiel.
Ich versuche drauf zu achten Aufmerksamkeit zu trainieren um kein riesiges und zu sprunghaftes Erkennen mehr zu haben.
Dennoch in der Praxis bleibt das nicht ganz aus das man immer mal wieder überrascht wird :eek:

Mir hilft da das Meditieren ziemlich :)
Kleine Erkennungsintervalle wirken sich sehr positiv auf meine Lebensplanung aus.
Ich glaube ich würde mich da selber schwerer tun wenn ich z.B. ständig mit meiner Freundin zusammen wäre.
Dadurch das ich immer wieder alleine auch bin habe ich zwei Welten sozusagen die mir aufgrund der Differenz ein Erkennen, einen anderen Blick in die jeweilige Welt ermöglichen.
Gar nicht schlecht wenn man diese Vorzüge zu nutzen lernt in diese Richtung merke ich für mich :)
 
Ich versuche drauf zu achten Aufmerksamkeit zu trainieren um kein riesiges und zu sprunghaftes Erkennen mehr zu haben.
Dennoch in der Praxis bleibt das nicht ganz aus das man immer mal wieder überrascht wird
Eben. Besonders schwer wird es, wenn man gerade mit einem anderen Problem beschäftigt ist, und man nicht erwartet, von dieser Seite überrascht zu werden --> was aber auch zum großen Teil daran liegt, dass ICH nicht erwarte überrascht zu werden, sprich ich projiziere meine Sicht der Dinge auf Andere und anderes ... ob mein Gegenüber wirklich denkt, alles ist in Ordnung, entgeht mir.
 
@ elchupacabre
Wie gesagt, so dachte ich auch mal. Der Text könnte von mir stammen, fast 1:1 sogar ... und ihr habt noch nicht mal unsere Halbzeit überschritten.

Das 'Problem' auf das ich hinaus will, lässt sich nicht umgehen --> egal was sie dir sagt, egal wie viel du reflektierst, DU bist derjenige der wahrnimmt ... und zwar durch deine ganz persönlichen Filter. Du bist keine Ausnahme ;)

Nicht jeder Mensch ist gleich, auch wenn du das vielleicht so empfindest. Jede Beziehung ist anders. Vor allem, gehen wir wohl einen gänzlich anderen Weg, als viele Andere in Beziehungen.

Aber wie ich schon schrieb, das hier im Forum zu erklären, würde den Rahmen sprengen. Ich hatte selbst schon einige Beziehungen und ich habe auch in meinem Umfeld viele Paare, ohne Überheblich sein zu wollen, aber die Qualität unserer Beziehung erreicht keiner von Ihnen. Für sich Selbst, mögen sie der Meinung sein, eine "gute" oder "tolle" Beziehung zu führen, jedoch fällt uns immer wieder auf, dass die meisten unter den gleichen "Problemen" leiden.

Diese gibt es bei uns einfach nicht. Das kannst du einfach mal so akzeptieren, oder eben nicht, hab ich kein Thema damit :)
 
Gestern hatte ich ein langes Gespräch mit der mutti, welches sich dann bis tief in die Nacht per whatsapp fortsetzte. Ich habe ihr meine Gefühle geschildert, dass ich daran kaputt gehe und sie mir so unglaublich fehlt. Sie musste oft mit den tränen kämpfen und ich konnte daran sehen, dass ihr doch nicht alles so egal ist, wie sie immer tut.
Heute Nacht kam dann ein sehr sehr langer text, in dem unterm strich stand, dass sie ihre Ansichten um 180° gedreht haben. Das Happy family ding hat sie abgeschrieben und es sieht so aus, als wenn sie wirklich glücklich ist mit all dem was sie hat (und sie hat ja nun mal alles) und auch keinen Mann benötigt. Das alles hat sie so glaubhaft geschrieben, dass ich es ihr glaube und nun, mit dieser Gewissheit, vielleicht endlich loslassen kann. Vielleicht kann ich mich endlich von ihr lösen, ohne diesen kleinen hoffnungsschimmer ständig im Hinterkopf haben zu müssen. Es sind viele tränen gestern und in der Nacht geflossen und ja verdammt, ich liebe sie so sehr, aber dazu gehört wohl auch, sie ihr Glück finden zu lassen, und wenn es ihr alleine nun einmal besser geht, dann akzeptiere ich dies, was bleibt mir anderes übrig.

Wie lautet ein Sprichwort dazu: wenn man loslässt, hat man beide Hände für etwas neues frei.

Und genauso mache ich es jetzt auch. Es wird ein sehr steiniger weg werden, dessen bin ich mir bewusst, und diesen weg werde ich wohl bis in das nächste Jahr gehen müssen. Ich merke ja, wie unglaublich schlecht es mir in den letzten vier Monaten erging. Damit muss jetzt Schluss sein.
 
Denkt das nicht jeder von sich? Wir alle glauben nun mal wir seien "speziell", aber das stimmt nicht. Keiner ist 'ne 'special snowflake' ;)

Ich habe nicht geschrieben, dass wir "speziell" sind, nur einfach anders mit den Dingen umgehen, auch dein Horizont darf sich noch etwas erweitern, auch wenn du das wohl nicht gern von Anderen hörst. Nicht jeder passt in deine Schematas!

Abgesehen davon finde ich, dass jeder ein special snowflake sein kann, wenn er etwas dafür tut und versteht, was das heisst.

Es gibt nunmal auch Menschen und Dinge in dieser Welt, die sich mit den eigenen Möglichkeiten und Erfahrungen nicht erklären lassen, auch wenn jemand viel "Weisheit" mitbringt, wird er nicht alles nachvollziehen können. Nur weil ich selbst eine Erfahrung gemacht habe, heisst es nicht, dass Andere nicht etwas gänzlich alternatives schaffen!
 
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Die Krankheit überrennt uns förmlich. Alle zehn Tage geht eine körperfunktion verloren, so schnell kann man sich gar nicht auf die neuen Umstände einstellen

Geht es hierbei um Deinen Vater?
In welchem Bezug steht dann Dein zuletzt geschriebener Text hier?



jedoch fällt uns immer wieder auf, dass die meisten unter den gleichen "Problemen" leiden

Welche Probleme meinst Du denn?
 
Ah, ok Danke für die Info :)
Jetzt verstehe ich.

@Lumpy, Du bist da nach meiner Meinung auf einen richtig gesunden Weg gekommen - toll
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Gesunde Wege sind nicht immer gleichbedeutend mit gut anfühlen.
Durch das Harte zu den Sternen ;)

vom Handy getippselt
 
Ich glaube ich würde mich da selber schwerer tun wenn ich z.B. ständig mit meiner Freundin zusammen wäre.
Dadurch das ich immer wieder alleine auch bin habe ich zwei Welten sozusagen die mir aufgrund der Differenz ein Erkennen, einen anderen Blick in die jeweilige Welt ermöglichen.
Gar nicht schlecht wenn man diese Vorzüge zu nutzen lernt in diese Richtung merke ich für mich :)

Da ich es in meiner Beziehung erlebt hatte (gleicher Studiengang, gemeinsame Wohnung etc), es ist wahnsinnig schwierig 24/7 mit seiner Freundin zusammenzusein. Man verbringt sehr viel Zeit miteinander, die aber nicht unbedingt qualitativ ist. Man brauch aber auch Zeit für sich und seine Hobbies wodurch es bei uns öfters gekracht hat, weil ich mir Zeit für mich/meine Hobbies genommen habe und "nicht genug Zeit mit ihr verbracht habe". Deswegen auch mein Kommentar zu ihr, dass sie sich auch etwas außerhalb der Beziehung aufbauen soll.
Wie hier auch schon gesagt wurde, nimmt man durch dieses ständige Aufeinandersitzen, die andere Person gar nicht mehr wirklich als eigenständige Person wahr bzw man erwartet ein bestimmtes Verhalten von dieser (ob positiv oder negativ sei mal dahingestellt).

Ich hatte jetzt am Mittwoch meine erste Sitzung bei der Therapeutin. Wir sind jetzt gerade erst mal dabei die ganze Beziehung aufzurollen, zu schauen wo es Konflikte gab, wie ich in einer Beziehung ticke und warum ich handel wie ich handel. Sie scheint meine Art Entscheidungen zu treffen, aber nachvollziehen zu können und stellt es in einem positiven Licht dar. Aber ich werde da wohl noch einige Stunden mehr Folgen lassen müssen. Ganz davon abgesehen, dass mein Selbstbewusstsein und Sebstwertgefühl sehr in Mitleidenschaft gezogen wurde, so weiß ich noch nicht mal, ob ich ein komplettes Arsch in der Beziehung war oder ob sie einfach krass überzogene Vorstellungen hatte. Ich hab bestimmt nicht alles richtig gemacht, das steht außer Frage, aber je mehr ich nachdenke oder reflektiere, desto mehr sehe ich auch einfach starke parallelen zwischen ihr und ihrer Mutter. Die Lügereien um etwas aus dem Weg zu gehen. Die Wut, wenn etwas nicht nach den eigenen Vorstellungen gemacht wird. Übertriebene Erwartungen an den Partner. Was ich gemacht habe, war zwar schön, aber es reichte nicht. Der Adventskranz ersetze keinen komplett selbstgemachten Adventskalender. Kleine Geschenke aus dem Urlaub oder ein romantischer Abend sind auch schnell vergessen, wenn man nicht direkt voller Freude währender der Arbeit antwortet, weil sie einem ein Süßigkeitenpaket schicken möchte. Dann ist es nur noch, ich mache und gebe und von dir kommt nichts. Da sitzt man dann da und denkt nur noch "wtf". Ich habe mich immer so gefühlt als ob ich mich verteidigen müsste. "Hey, das stimmt doch gar nicht!" Was für mich abstrus war. Das hat meinem Bild einer Beziehung widersprochen, aber ich habe immer daran gedacht, dass es lösbare Dinge wären. Besonders wenn einem die Ex immer erzählt wie wichtig Kommunikation für eine Beziehung ist. Komischerweise hat sie das nur nie richtig gewollt, weil das könnte ja unangenehm sein.

Tja, und dann gibt es da noch den (teilweise) gemeinsamen Freundeskreis. Sind leider Gottes alle größenteils Konfliktscheu und sagen mir zwar, dass sie ihr Verhalten nicht verstehen und auch nicht gutheißen können, aber würden ihr das niemals sagen und einfach normal weiter mit ihr abhängen, wenn sich die Gelegenheit bietet. Weil ist zwar scheiße, aber sie ist ja kein schlechter Mensch... Ich glaube ich muss mir eine Packung neuer Freunde suchen.
 
Wie hier auch schon gesagt wurde, nimmt man durch dieses ständige Aufeinandersitzen, die andere Person gar nicht mehr wirklich als eigenständige Person wahr bzw man erwartet ein bestimmtes Verhalten von dieser (ob positiv oder negativ sei mal dahingestellt).
Eben. Ein Knackpunkt ist, das man erst mal erkennen muss, dass diese Erwartung von MIR selbst ausgeht, d.h. im Grunde wird mein Gegenüber zur Projektionsfläche degradiert. Und natürlich erwartet man es am wenigsten, dass man von einem selbst überrascht wird.

@Therapie
Da soll es um DICH gehen nicht um sie --> jede Sitzung, die du damit verbringst IHR Verhalten zu analysieren ist verlorenen Zeit, krass ausgedrückt.
 
Ich bin mal gespannt, wie es denn jetzt bei meiner Beziehung weiter geht. Eventuell erinnert sich jemand, dass ich vor einiger Zeit geschrieben habe, dass meine Freundin schwer erkrankt sei.

Glücklicherweise war letztes Wochenende die letzte schwere Behandlung. Nun kann man zumindest sagen, dass dort das Ende bereits eingetreten ist - bis sich alles wieder in den Alltag wieder einfindet, dauert es wohl noch mindestens bis Sommer. Bis dahin steht zwar noch eine Reha und viel Regeneration an, aber vielleicht können wir dann endlich den gemeinsamen Urlaub machen, den wir leider absagen mussten. Ich bin froh, damals mit ihr gemeinsam den Weg eingeschlagen zu haben. :)
 
@Therapie
Da soll es um DICH gehen nicht um sie --> jede Sitzung, die du damit verbringst IHR Verhalten zu analysieren ist verlorenen Zeit, krass ausgedrückt.

Und verschwendetes Geld :P Was ich vorhin aufgelistet habe, waren Dinge die mir so aufgefallen sind. Meine Therapeutin steuert schon dagegen, wenn ich zu sehr abdrifte :3
 
Auch in einem gemeinsamen Heim, lassen sich Freiräume schaffen, Freiräume sind nicht nur im "Wohnrraum" möglich, sondern im Denken und Handeln der beiden Partner.

Wir sind zb. sehr viel zusammen, verbringen sehr viel Zeit im gemeinsamen Wohnraum, wir haben aber auch ein extra Zimmer, welche zu einem großen Teil meine Geliebte für ihre Musik/Malerei/Gedanken nutzt.

Sie hat auch kein schlechtes Gewissen, dort Stunden zu verbringen, da ich ihr keinen Grund dazu gebe, ich besuche sie dann auch zwischendurch kurz, um mir ihren Fortschritt anzusehen, ihr Tee zu bringen und ihr meine Liebe zu gestehen :)

Wir machen auch genauso Erfahrungen ohne dem Anderen, unternehmen Wochenends etwas alleine/mit Anderen, das ist nur Gesund, solange es im Gleichewicht bleibt.

Ich dachte Anfangs auch, wir würden uns erdrücken, aber dem ist gar nicht so.

Wenn der Partner von den Gedanken/Gefühlen wirklich zu einem passt, dazu darf sich jeder aber auch in dem Maße selbst mit sich beschäftigen, um zumindest die eigenen Grundbedürfnisse und Charakterzüge zu kennen, benötigt eine Beziehung auch nur wenig Kompromisse und Rechtfertigungen.
 
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@elchupacabre

Geht uns da ähnlich, erkenne zumindest einige Parallelen :)
Als ich bei ihr war, war (unter anderem) meine größte Sorge, dass wir uns bei ihr im "Apartment" erdrücken.
Aber es war letztlich absolut nicht der Fall, was uns am Ende beide überrascht hatte. Wir haben am Ende die Zeit reflektiert und da kamen von ihr ähnliche Sorgen, die zuvor herrschten.
Wir haben da zwar nicht die Möglichkeit mit getrennte Räumlichkeiten gehabt, aber wir konnten prima nebeneinander arbeiten. Jeder hat seins gemacht.

Uns ist beiden sehr wichtig, dass wir getrennte Zeit haben. Getrennt heißt in dem Fall nicht ausschließlich physisch getrennt, sondern getrennt in der Handlung. Da waren wir uns von Anfang an einig.
Deswegen ist auch unser Ziel bei einer gemeinsamen Wohnung ebenfalls Freiräume zu schaffen bzw. getrennte Räumlichkeiten.

Bei all dem muss man natürlich beachten, dass das noch kein Alltag großartig war. Aber ich bin dahingehend guter Hoffnung. Wer kann schon vorher so viel ausprobieren? Die meisten ziehen nach einem Jahr von 0 auf 100 zusammen,
auch mangels anderer Möglichkeiten. Auch Vorteile einer Fernbeziehung irgendwo :)
 
@Therapie
Da soll es um DICH gehen nicht um sie --> jede Sitzung, die du damit verbringst IHR Verhalten zu analysieren ist verlorenen Zeit, krass ausgedrückt.

Ja natürlich sollte es um IHN gehen, aber es ist halt auch wichtig das Wechselspiel Aktion->Reaktion->Reaktion darauf-> usw. zu erfassen.
Um mal in die Systemtheorie zu gehen: Man gibt einen Impuls auf das System: Wenn es instabil ist, schwingt es sich auf bis etwas kaputt geht. Wenn es stabil ist, schwingt es sich ein oder ab.
Jetzt sag mir wo du dich fallen lassen willst ;)
 
@Leachim

Wir haben uns im RL im April 2011 kennengelernt, sind im November 2011 auf 10m² zu ihren Eltern gezogen und im März 2012 in unsere Wohnung. Alles ohne Probleme :)

Wichtig ist, an der Beziehung zu arbeiten, aber auch mal eine Verschnaufpause einzulegen, Ruhezeiten.
 
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