[Sammelthread] Was ist Liebe?

Also wenn ich das richtig verstehe, und das ist jetzt mal meine Interpretation, wenn ich neos Beitrag weiterdenke für mich, dann kann das Ganze von ihm auch anders aufgenommen worden sein, sprich ihr beide redet (leicht) aneinandervorbei.

Die Aussage, dass Menschen, die ihre Kinder nicht immer an erste Stelle stellen, minderwertig sind, kann man auch anders auffassen (und das könnte möglicherweise neos Auffassung sein).
An erste Stelle stehen und verwahrlosen ist nämlich durchaus auch ein Unterschied, je nachdem aus welchem Blickwinkel man es denkt.

Manche stellen ihre Kinder soweit an erster Stelle, dass nichts anderes mehr auf der Welt sein Platz findet. Und das ist genauso falsch. Das führt einerseits auch zu einer ungesunden Erziehung (bspw. bekommt es alles, was es will) und andererseits beschneidet sich die Mutter damit auch selbst, speziell im sozialen Leben.

Bei dir geht es hauptsächlich aber um Verwahrlosung bzw. nicht die nötige Aufmerksamkeit für das eigene Kind aufbringen.

Man kann es also so und so interpretieren, ein möglicher Grund für neos Aussage :)
 
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Aus Erfahrung kann ich dir sagen, dass es so ist. Entweder schließt man die Zwerge sofort in sein Herz oder man hadert ständig damit, dass die Mutter sich oft nur auf die gören fokussiert und man selbst hinten ansteht.
 
Manche stellen ihre Kinder soweit an erster Stelle, dass nichts anderes mehr auf der Welt sein Platz findet.
Das sind Helikoptereltern

Nein, für gute Eltern sind ihre Kinder das wichtigste.
Das ist nicht konservativ @nurso sondern normal.
Das heißt nicht, dass man den Kindern jeden Wunsch erfüllen soll...
 
so sehe ich das auch @Daunti.

Gut und verständlich zusammengefasst wie ich finde :)
 
Um's mal unmissverstaendlich auszudruecken: Wer sich Kinder anschafft, ist fuer diese verantwortlich. Daher haben deren Beduerfnisse an erster Stelle zu stehen. Damit meine ich NICHT, dass diese 10 Stunden am Tag Playstation spielen duerfen, Designerklamotten tragen, oder dass Eltern gar nicht mehr ein eigenes Leben fuehren duerfen, sondern einfach, dass Eltern sich bemuehen, ihren Kindern ein warmes, liebevolles Zuhause zu bereiten und fuer diese da sind, soweit es moeglich ist.

Als Lehrer durfte ich viel zu oft miterleben, wie manche Eltern mit ihren Kindern umgehen. Hab' mir auch mehrmals den Schnabel verbrannt, wenn mir der Kragen geplatzt ist, z.B., als eine Mutter mal ihr Kind zusammenstauchte, weil es die Frechheit besessen hatte, sich bei mir im Unterricht zu uebergeben. Der Kurze hatte Magen-Darm, das bleibt einfach nicht drin, aber der Mutter war es Wurst, die fuehlte sich genervt. Gearbeitet hat die uebrigens nicht (schick angezogen, arm war die nicht!). Weil sie so laut war, dass es in der Klasse drunter und drueber ging, habe ich ihr dann recht barsch gesagt, dass sie freundlicherweise sich um ihren Nachwuchs kuemmern sollte, und prompt wurde ich zum Rektor zitiert. Ich haette mich nicht in private Belange einzumischen. War ich nicht der einzige, der vom Rektor Unterstuetzung versagt bekam.

Nochmal: Ich verlange nicht, dass Eltern aufhoeren, zu leben, weil sie Kinder haben. Bloedsinn. Aber Kinder brauchen ihre Eltern und haben Anspruch auf sie. Wer meint, die Kinder bei jeder Gelegenheit abschieben zu koennen, der hat ein Rad ab. Das meine ich, nicht mehr, nicht weniger. Hat mit Helikopter-Eltern nix zu tun, die nerven mich auch.
 
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Das ist nicht konservativ @nurso sondern normal.
Was ist heutzutage schon normal? Ja, man kann seine Kinder als höchste Priorität setzen, aber das wäre nichts für mich --> Kinder sind mir sehr wichtig, aber je nach Situation wechselt die Priorität: Berufliche Anforderungen (sofern man seine Beruf als Berufung sieht) und Ansprüche des Partners können schon mal an vorderster Stelle stehen, ich habe damit kein Problem, ja sehe sogar so ein Verhalten als "normal" an … übrigens, nur weil die Wünsche und Bedürfnisse der Kinder nicht immer berücksichtigt werden, heißt das ja nicht, dass man sie verwahrlosen lässt ;)

Ergebnis: Ein glücklicher Mensch in einer glücklichen Partnerschaft; eine gute Grundlage für eine glückliche Kindheit.

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Ich haette mich nicht in private Belange einzumischen. War ich nicht der einzige, der vom Rektor Unterstuetzung versagt bekam.
Vorgesetzte sollen ihre Untergebenen schützen. Hat man da keine rechtliche Handhabe, gegen den Rektor mein ich.
 
Das Geschriebene in Bezug auf Wichtigkeit der Kinder von @Reaper so in Frage zu stellen wird wohl daran liegen das
Solche welche das tun selber keine Kinder haben oder irre ich mich?

Vielleicht kommen da Leute eher mit klar die Kinder haben.
Wie kann man denn überhaupt in Frage stellen das für Eltern nicht Kinder das Wichtigste auf der Welt sind?
Wäre es das nicht würden Sie nicht ihrer naturgegebenen Empfindung folgen ;)
Wenn das so ist, sie der naturgegebenen Empfindung folgen ist das tatsächlich normal und auch gesund wie ich finde (natürliche Normalität)
Die Natur lässt spätestens bei der Geburt der/des Kleinen eine derartige Verbundenheit und somit Wichtigkeit für das kleine Lebenswunder entstehen.

Wer mal erlebt was die Nähe der Kinder, spätestens der eigenen Kinder mit ihm machen wird das sofort nachvollziehen können und es nicht in Frage stellen mehr können.

Hat @neo Kinder?

Nein


Haben die Anderen hier die es auseinander nehmen Kinder?

?

Wenn wir über das Wichtigste reden was @Reaper damit meint kann er nur mit seinem Gefühl letztlich die Leute komplett erreichen die auch Kinder haben!
Da und das kann ich euch versichern, sollten sich hier noch Leute zu Wort melden die ebenfalls Kinder haben werden sein geschriebenes was Kinder betrifft eher stehen lassen.

Auch das liegt wieder in der Natur der Sache ;)



Dennoch und da versuche ich mir jetzt Mühe zu geben werde ich mehr versuchen aus Sicht von Denen welche das Geschriebene analysieren für sich ungeachtet der
verbundenen u. zugewiesenen Emotionen seitens @Reaper da er Papa ist, nicht so wie er nachvollziehen können, aus deren Sicht versuchen zu verstehen :)
 
Ich bin selbst auch Vater, einen Mittelweg zu finden, auch den Rest des Leben's, der nur indirekt, oder gar nicht mit den Kindern im Zusammenhang steht, Prioritäten zukommen zu lassen, ist für mich natürlich.

Eine Aussage, mein Kind ist für mich das wichtigste der Welt, klingt einfach nur nach 0815 Spruch. Warum sollte ich ein Kind zeugen, wenn es mir nicht wichig wäre?

Das wichtigste für mich ist mein Leben, dann kommt alles andere, klingt egoistisch, ist aber so. (dh. nicht, dass ich vorher mein Leben retten würde, als das meines Kindes)
 
Ähm, da sprechen wir von einer Ausnahmesituation, ich spreche hier vom Alltag und um nix anderes ging es doch, zumindest nach meinen Verständnis, aber ich bin auch nur Österreicher :bigok:
 
Wie kann man denn überhaupt in Frage stellen das für Eltern nicht Kinder das Wichtigste auf der Welt sind?
Aus der Erfahrung. Ich keine beide Seiten der Medaille, und habe meine Präferenz gewählt ;)
Außerdem: Aus einem Sein folgt kein Sollen ;)

@ elchupacabre
Ich kann dir nur vollkommen zustimmen. Und auch ich finde den Spruch "Ich setzte meine Kinder an erster Stelle (komme was wolle)" ziemlich abgedroschen und 'lebensfremd' ;)

Diese Worte sagen nach meiner Logik nix anderes aus als das Deine Kinder für Dich das Wichtigste der Welt sind :)
Nein, das sagt er gerade nicht. Seine Kinder sind ihm sehr sehr wichtig, aber er würde sich der Basis seiner Liebe berauben, wenn er sich nicht selbst an erster Stelle setzten würde.

Edit: Um es einmal anders darzustellen
Ich -->
- Beruf(ung)
- Partner
- Kinder
- Freizeit
- etc.

'Ich' bin der Ausgangspunkt, der verschiedne Bereiche umfasst, ohne diesen aber eine spezielle Grund-Priorität zuteil werden zu lassen. 'Ich' bin nicht nur meine Kinder, 'Ich' bin auch meine Freizeit, meine Berufung, mein Partner, etc.
Prioritäten ergeben sich je nach Situation, wenn es denn sein muss.
 
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Ähm, da sprechen wir von einer Ausnahmesituation, ich spreche hier vom Alltag und um nix anderes ging es doch, zumindest nach meinen Verständnis, aber ich bin auch nur Österreicher :bigok:

Ich ticke da ganz simpel. Wenn ich lese wie weit Du im Extreme gehen würdest bedeutet das für mich das Die Wichtigkeit auch immer weniger extreme Entscheidungen im Leben prägt.
Eine Wichtigkeit verschiebt sich ja nicht wenn Sie getroffen wurde denn das würde wiederum bedeuten das Du in Deinem Extremfall Dein Leben vor dem der Kinder retten würdest.
Wirst Du aber wohl nicht tun da Du Papa bist und gesund tickst. Demnach wird Dir letztlich das Wohl Deines Kindes wichtiger sein als das von Dir.
So sieht es auch die Natur normalerweise vor bei eigenen Kindern und so ist es auch richtig wie ich finde :)



'Ich' bin der Ausgangspunkt, der verschiedne Bereiche umfasst

zustimm :)
Du sollst Dich ja nicht grundsätzlich aufopfern für das Kind, nur in Extremsituationen wenn es denn das Herz & die Ehre verlangt.
Leere Akkus geben bekanntermaßen keinen Strom, das ist richtig.
 
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Eine Wichtigkeit verschiebt sich ja nicht wenn Sie getroffen wurde denn das würde wiederum bedeuten das Du in Deinem Extremfall Dein Leben vor dem der Kinder retten würdest.
Wirst Du aber wohl nicht tun da Du Papa bist und gesund tickst. Demnach wird Dir letztlich das Wohl Deines Kindes wichtiger sein als das von Dir.
So sieht es auch die Natur normalerweise vor bei eigenen Kindern und so ist es auch richtig wie ich finde :)
Wenn du schon Extrembeispiel anführst --> Du kennst sicherlich die herzzerreissende Geschichte, jener Mutter die mit ihren beiden kleinen Kindern von einer verheerenden Überschwemmung überrascht wurde. Sie musste sich entscheiden: Rette ich mich und ein Kind und überlasse eines dem Schicksal, oder opfere ich mich, und bringe beide Kinder für den Augenblick in Sicherheit? War sie eine schlechte Mutter, nur weil sie sich und das jüngere, schwächere Kind festgehalten, und damit beider Überleben sichergestellt hat, während sie das ältere, stärkere Kind los ließ, in der Hoffnung dieser habe eine höhere Überlebenschance?

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Du sollst Dich ja nicht grundsätzlich aufopfern für das Kind, nur in Extremsituationen wenn es denn das Herz & die Ehre verlangt.
Leere Akkus geben bekanntermaßen keinen Strom, das ist richtig.
Aber genau das heißt doch, dass ich zuerst mal darauf schaue, dass das was meine Akkus auflädt nicht zu kurz kommt -- sprich, ich schaue auf mich und was mir gut tut.
 
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nach meiner Auffassung hat die Mutter gut entschieden - stark :)



Aber genau das heißt doch, dass ich zuerst mal darauf schaue, dass das was meine Akkus auflädt nicht zu kurz kommt -- sprich, ich schaue auf mich und was mir gut tut

voll zustimm :)
Du lädst die Akkus auf um dann das Kind in der Rangliste wieder an erste Stelle kommen zu lassen?
 
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Du lädst die Akkus auf um dann das Kind in der Rangliste wieder an erste Stelle kommen zu lassen?
Nein, denn das würde bedeuten, dass meine Kinder nicht zu meinem 'Ich' gehören würden, sonder außerhalb stehen.

Mein 'Ich' umfasst meine Kinder, genauso wie es meinen Partner umfasst --> manchmal laden meine Kinder meinen Akku auf, und mein Partner entlädt ihn, oder umgekehrt.

Edit: andere Schreibweise --> Ich := [Kinder, Berufung, Partner, Freizeit,…] ~ der Gesamtwert soll im positiven Bereich liegen, d.h. wenn mich etwas Energie kostet (Stress im Beruf) muss ich mich woanders wieder aufladen (Partner).
 
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Das verstehe ich jetzt :)
Danke.



Ich verstehe jetzt wie ich darauf komme so zu schreiben denn ich habe keine eigenen Kinder aber meine Freundin hat welche.
Daher ist es logisch nach meiner Auffassung jetzt und ergibt sowohl bei Dir als auch bei mir einen Sinn so zu schreiben wie ich finde.
Angenehm etwas mehr Privates von Dir zu erfahren.
 
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//kennt hoffentlich jeder von uns...
 
Aber vermutlich nur einmal ;)

In meinen ersten Beziehnung dachte ich auch immer, ich sei unendlich verliebt, aber meist war es nur körperliche Anziehung, oder Sympathie...hat sich dann meist recht schnell gelegt...

Meine jetzige Beziehung entstand aus Wohlfühlen. Wir "kannten" uns online schon ein paar Jahre, haben uns dann durch zufall in RL getroffen und haben uns von Anfang an wohl miteinander gefühlt, es war keine Verliebtheit, oder körperliche Anziehung, wir waren einfach vom Gefühl auf einer Welle, die uns gut tat. Wir haben dann viel geredet, uns öfter getroffen und dann hab ich ihr alle meine Probleme dar gelegt und gefragt, ob wir nicht versuchen wollen, eine Beziehung zu führen.

Wir sind dann zusammen gezogen, das war zuerst im November auf ~10m² bis unsere Wohnung fertig war. Dort wohnen wir seit März 2012.

Wir haben uns stetig weiterentwickelt, reden über unsere positiven wie auch negativen Erfahrungen und Gefühle, wir vertragen Beide Kritik vom Anderen und reflektieren darüber auch.

Wir sind glücklich :)
 
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kenne welche die paar Mal sich fürs Zersägen entschieden haben :vrizz:
Sind dann meistens Leute die so extrem emotional werden können das Sie aufgrund ihrer Natur ständig die gleichen Fehler machen.
Das ist einerseits toll (Begeisterungsfähigkeit usw.) anderseits lässt eine solche Konstellation oft kaum drüber Sinnen offen.
Solchen Leuten kann man auch nicht sagen: Stopp, komm mal zur Ruhe, denk mal nach. Sie heizen einfach weiter.
Da kannst Du kopfschüttelnd daneben stehen aber es nützt natürlich nichts. Immer wieder das Gleiche und Gleich und Gleiche...

Daher halte ich es für besonders erstrebenswert sich selber frühzeitig lernen zu reflektieren, Selbstkenntnis aufzubauen.
Je mehr davon, desto höher die Wahrscheinlichkeit glücklich im Leben zu planen.
 
@ nurso

Gegen einen Schulrektor hast du NIE eine Handhabe. Kannste knicken. Schon gar nicht an der Schule. Radfahrer-Mentalitaet. Ist mir aber auch mittlerweile Wurst, ich bin jetzt an 'ner anderen Schule, so dass der mich mal am Hobel blasen kann...

@ elchupacabre

dann bin ich eben 08/15, auch gut, aber dein Spruch ist ein wenig schraeg: "Warum ueberhaupt ein Kind zeugen?" Was meinst du wohl, wie viele Kinder eben NICHT aus Liebe gezeugt werden, sondern Betriebsunfaelle sind bzw aus anderen Gruenden gezeugt werden? (der Klassiker: Die Beziehung soll gerettet werden.)

Ausserdem ist nicht jeder dafuer gemacht. Gibt Leute, die koennen einfach nicht mit Kindern. Solange man das fuer sich akzeptiert und die Konsequenzen zieht, ist das auch wunderbar, nix gegen zu sagen.

Um das Ganze mal abzuschliessen: Da ich keine Veranlassung sehe, mich hier seitenlang zu rechtfertigen: Wer hier selber Kinder hat und/oder beruflich mit Kindern arbeitet, koennte fuer meine Sichtweise wahrscheinlich eher Verstaendnis aufbringen als jemand, der keine hat. Ich moechte auch niemanden verurteilen, der mit Kindern sein Leben fuehren moechte (tue ich ja nun auch). Was mir schwer auf den Sack geht sind Leute, die sich um ihre Kinder zu wenig kuemmern, von anderen verlangen, diese Defizite auszugleichen, und dann im schlimmsten Falle ihre Kinder auch noch misshandeln. Ich erinnere an den Fall dieser 3Jaehrigen, die von ihrer Mutter totgequaelt wurde. Habe ich nicht das leiseste Verstaendnis fuer. Gibt genuegend Menschen, die keine Kinder kriegen KOENNEN und gerne eines adoptieren wuerden.

Letztendlich waren meine Worte lediglich als Warnung fuer TurboCharged gedacht, denn wenn z.B. das Kind mitten in der Nacht zu reihern anfaengt und Fieber bekommt, dann macht das keine Freude, und noch viel weniger, wenn's nicht das eigene Kind ist. (Bevor mir hier jetzt wieder was untergeschoben wird: Wenn es meinen Kindern schlecht geht, kommen sie zu MIR, ICH bringe sie ins Bett, und wenn sie nachts wach werden, kuemmere ICH mich um sie, auch wenn das manchmal heissen mag, dass ich 'ne Stunde Schlaf verliere. Der Grund dafuer, dass das meine Aufgabe ist, ist ganz einfach der, dass ich 1. sehr viel weniger Schlaf brauche, 2. muehlos wieder einschlafe und 3. nie schlechte Laune habe, wenn man mich aufweckt...)
 
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Ich spreche beim Glücklich sein, immer vom Moment, wir sind uns soweit einig, dass wir wissen, dass sich Gefühle jederzeit ändern können, da wir uns immer weiter ändern.

Wir versuchen aber unsere Entwicklung(persönliche) in die Beziehung einfliessen zu lassen, sie aber nicht davon abhängig machen.

Sprich, wenn ich mich zb. in einer Phase "gar nicht" weiterentwickle, meine Freundin jedoch schon, haben wir uns nicht "auseinander gelebt" wie das viele so schön empfinden.

Wir sind auf einem guten Weg, noch lange Freude miteinander zu haben, sind aber so realistisch, dass wir es akzeptieren, wenn es mal nicht mehr passt.

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Dachte ich auch mal ... :(

Das ist für deine Verhältnisse aber ein sehr kurzer, nicht sehr aussagekräfter Satz.
 
Um das Ganze mal abzuschliessen: Da ich keine Veranlassung sehe, mich hier seitenlang zu rechtfertigen: Wer hier selber Kinder hat und/oder beruflich mit Kindern arbeitet, koennte fuer meine Sichtweise wahrscheinlich eher Verstaendnis aufbringen als jemand, der keine hat. Ich moechte auch niemanden verurteilen, der mit Kindern sein Leben fuehren moechte (tue ich ja nun auch). Was mir schwer auf den Sack geht sind Leute, die sich um ihre Kinder zu wenig kuemmern, von anderen verlangen, diese Defizite auszugleichen, und dann im schlimmsten Falle ihre Kinder auch noch misshandeln. Ich erinnere an den Fall dieser 3Jaehrigen, die von ihrer Mutter totgequaelt wurde. Habe ich nicht das leiseste Verstaendnis fuer. Gibt genuegend Menschen, die keine Kinder kriegen KOENNEN und gerne eines adoptieren wuerden.

Ich sehe es genau so, obwohl ich keine eigenen Kinder habe, bei solchen Geschichten geht mir auch das Messer in der Tasche auf.

Letztendlich waren meine Worte lediglich als Warnung fuer TurboCharged gedacht, denn wenn z.B. das Kind mitten in der Nacht zu reihern anfaengt und Fieber bekommt, dann macht das keine Freude, und noch viel weniger, wenn's nicht das eigene Kind ist. (Bevor mir hier jetzt wieder was untergeschoben wird: Wenn es meinen Kindern schlecht geht, kommen sie zu MIR, ICH bringe sie ins Bett, und wenn sie nachts wach werden, kuemmere ICH mich um sie, auch wenn das manchmal heissen mag, dass ich 'ne Stunde Schlaf verliere. Der Grund dafuer, dass das meine Aufgabe ist, ist ganz einfach der, dass ich 1. sehr viel weniger Schlaf brauche, 2. muehlos wieder einschlafe und 3. nie schlechte Laune habe, wenn man mich aufweckt...)

Warum differenziert man hier überhaupt, ob eigenes oder nicht eigenes??? Ist doch irgendwie schwachsinnig. Ich habe gearde so ein Bild vor Augen, das Kind steht am Bett und kann nicht einschlafen, der Typ sagt zu der Frau, hey, sind deine also hast dich drum selber zu kümmern und ich will endlich pennen. WTF????? Sowas gibt es bestimmt, jede Wette.
 
Was meinst du wohl, wie viele Kinder eben NICHT aus Liebe gezeugt werden, sondern Betriebsunfaelle sind bzw aus anderen Gruenden gezeugt werden? (der Klassiker: Die Beziehung soll gerettet werden.)
Aber dann verhält es sich (meinem Verständnis nach!) so, dass 'diese' Kinder (man bemerke die Distanzierung), gar nicht zum 'Ich' gehören, weil das Bedürfnis, Kinder zu haben auch nicht aus 'mir' heraus gewachsen ist.

Das ist für deine Verhältnisse aber ein sehr kurzer, nicht sehr aussagekräfter Satz.
Das Problem ist nicht die Theorie, sondern die Praxis --> wie 'weiß' man, dass sich der Andere von einem fort bewegt? Reden hilft wenig, weil man es ja nicht erfährt, bzw. erfahren kann. Was ich sagen will: langsames auseinander-entwicklen lässt sich nicht erkennen, genauso wenig wie du dir dem Wachsen deiner Nägel bewusst bist … bis sie eines Tages zu lang sind. Erkennen passiert sprunghaft, nicht kontinuierlich.
 
Das sehe ich persönlich nicht so, wenn ich charakterlich und gedanklich so weit bin, meine Entwicklung jeden Tag zu reflektieren und zu verfolgen, mir Ziele zu setzen, mich damit auseinander zu setzen, kann es mir eben nicht passieren, plötzlich aufzuwachen und ein "anderer" Mensch zu sein.

Meine Freundin hat sich seit wir uns kennengelernt haben, extrem weiterentwickelt, ich habe davon quasi jede "Sekunde" mitbekommen, das war gut so, hat mich aber auch manchmal etwas erschrocken, bzw. überfordert. Nach einer Zeit habe ich aber gefallen daran gefunden, weil es auch mir hilft, mich weiter zu entwickeln.

Ausserdem, was heisst schon voneinander fortbewegen, meine Partnerin ist kein statisches Gebäude, sondern ein aktiver, individueller Mensch, selbst wenn sie zu großen Teilen eine Änderung vollzogen hätte, was sie teilweise auch getan hat, ist sie der Mensch, den ich kennenlerne, jeden Tag aufs Neue.

Ich verstehe, was du meinst, das hat aber eben viel mit der Persönlichkeit zu tun und wir passen da eben sehr gut zusammen. Ist aber im Forum schwer zu erklären, weil soviel mitspielt.
 
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Warum differenziert man hier überhaupt, ob eigenes oder nicht eigenes???

in der Praxis wird das passieren ob man will oder nicht, leider :(
Falls Du das Dir nicht vorstellen kannst schau Dich um wo derartige Verhältnisse sind und beobachte.
Erst wenn Du da selber mit noch mehr konfrontiert wirst wirst Du eventuell mehr verstehen ;)
 
Aha, na wenn Du meinst...

Ich gehe mit dem fremden Auto anders um als mit dem eigenen, ist klar, ist ja nicht meins.
 
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