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Chaos zieht Chaos an 

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Wenn das Vertrauen weg ist, dann kann eine Beziehung eben nicht funktionieren. Wenn der Partner meint über Pläne lügen zu müssen, dann kann es nicht funktionieren. Wenn der Partner sich keine Zeit nehmen kann oder möchte, dann kann es nicht funktionieren. Manchmal muss man eine Person eben loslassen können auch wenn man sie gerne hat, wenn die andere Person selber nicht weiß was sie möchte, aber eben auch keine Ambitionen zeigt an der Beziehung zu arbeiten.

Manche erleben gerade darin den Sinn einer Beziehung, nämlich sich führen zu lassen. Leider.Aber man darf und muss seinem Partner/Partnerin schon auch mal den Weg zeigen können, wenn er/sie orientierungslos ist. Sowas sollte beidseitig sein, meistens ist es unausgeglichen.
Eine Beziehung ist eben keine Verschmelzung, sondern eine faire Partnerschaft Gleichberechtigter ... insofern hattest du recht, wenn du bestimmte Grenzen ziehst, ABER jedem "Augenblick der Grenzziehung" geht eine Geschichte voraus, und genau die ist in einer Beziehung ausschlaggebend --> hat man mit dem Partner darüber gesprochen, oder passiert das abrupt? Ist die Grenzziehung gegen eine vorher bekannte Eigenheit des Partners gerichtet? Gibt es andere Möglichkeiten oder stellt der Akt die letzte Chance dar? Wenn ja, warum hat man es eskalieren lassen? Usw.€dit: Damit das nicht so einseitig bleibt. Ich hab letztes Jahr meine Ex das Ultimatum gestellt, bestimmte Verhaltensweisen ab sofort einzustellen. Die hatten mich psychisch extrem belastet, und es wäre gelogen zu leugnen dass mich das dauerhaft verändert hätte. Im Nachhinein gesehen war das extrem unfair meinerseits, immerhin hat es mir die bequeme Möglichkeit geboten die Beziehung zu beenden und dennoch im Recht zu sein.
Das findet insbesonders bei Frauen vor, nur wenige haben den Ergeiz ihr leben aktiv zu gestalten.Manche erleben gerade darin den Sinn einer Beziehung, nämlich sich führen zu lassen. Leider.
Gleichberechtigung ist ein politisches Konstrukt, dass auf Partnerschaft umwälzen zu wollen verursacht mehr Unglück als Nutzen.Eine Beziehung ist eben keine Verschmelzung, sondern eine faire Partnerschaft Gleichberechtigter ...
@CBass:
Auch wenn mich sicher einige hier dafür steinigen möchten: Lies dich im PU-Forum in der Beziehungskiste und beim Thema Ex-Back ein. Dort sind viele "Leidensgenossen" und du kannst vielleicht etwas mitnehmen.
Niemand der auch nur halbwegs nüchtern durch Leben geht, greift auf Sexismus zurück, um Probleme zu lösen.Auch wenn mich sicher einige hier dafür steinigen möchten: Lies dich im PU-Forum in der Beziehungskiste und beim Thema Ex-Back ein.
Aha, bei Frauen ist es "wenig Ehrgeiz" aber bei Männern ist es "Unterentwickelt" .... man unter welchem Stein wohnst du eigentlich? So was war 1950 state-of-the-art ...Das findet insbesonders bei Frauen vor, nur wenige haben den Ergeiz ihr leben aktiv zu gestalten.
Findet man auch bei Männern vor, was aber als Alarmzeichen für "Unterentwickelt“ und ähnliche Probleme steht.
Wenn du es als gesund betrachtest, einem biologisch determinierten Verhaltensmodell, angereichert mit einem macho-haften Männerbild, zu folgen, bitte sehr, mach das. Dein Bier. Aber zieh andere nicht in deine Sekte.Dennoch und in Kürze: Auch dort geht nicht alles um Sexismus und ich meine vor allem die beiden genannten Themen, die weit darüber hinaus gehen. Diese Plattitüden anderer Themenbereiche sind hier nur bedingt zu übertragen. Mangelndes Wissen und dein Idealismus, der von meinem abweicht (wertfrei!), veranlasst mich dazu, die Diskussion an dieser Stelle für mich zu beenden. Als aufgeklärter Mensch kann man sicher abstrahieren.
Warum sollte ein engstirniges, 'schubladisierendes', ich-bezogenes Weltbild besser funktionieren? Nein danke, sag ich nur dazu, da bleib ich lieber bei meinem 'guten-Mensch-sein'Jedenfalls verstehst du die Welt da draussen nicht und tust alles dafür das es auchso bleibt bzw dein Weltbild nicht ändern musst.


Die Einstellung "funktioniert" aber stabil wird dadurch keine Beziehung. Ja manchmal muss man eine Person loslassen können, egal wie gerne man sie hat. Aber man darf und muss seinem Partner/Partnerin schon auch mal den Weg zeigen können, wenn er/sie orientierungslos ist. Sowas sollte beidseitig sein, meistens ist es unausgeglichen. Aber das ist nicht schlimm, solange der "starke" Part Rücksicht auf die Bedürfnisse des schwächeren Parts nimmt. Stell dir mal vor du gehst wandern, ihr seid zu zweit, auf einmal bist du unsicher ob ihr Richtig seid. Willst du, dass dein Wandergefährte ohne dich weitergeht und dich zurücklässt, oder GPS und Karte auspackt und dir die Sorgen nimmt?
Genauso wie man Hilfe leisten sollte, sollte man sie auch einfordern/einholen.
Und war das Vertrauen zuerst weg und kamen die Lügen dann oder kamen erst die Lügen und dann das Vertrauen weg? Vertrauen kann man auch indem man Entscheidungen alleine trifft, die man eigentlich zu zweit treffen müsste. Nicht alle Pläne erfordern eine Absprache, und meistens wird darüber gelogen aus Angst dass es dem Partner nicht passt. Sprich: Angst vor Ablehnung. Da wären wir wieder beim Kopfkino. Dadurch dass es "verboten" erscheint, kann eine Spirale angestoßen werden so das es immer attraktiver wird. Bis irgendwann der Partner links liegen gelassen wird und der Plan in die Tat umgesetzt wird. Daraus resultieren dann wieder Schuldgefühle, die wiederum mit Verlustangst zusammenhängen...und Angst ist bekanntlich ein schlechter Ratgeber.
Natürlich gibt es Grenzen in jeder Beziehung; Wenn die überschritten werden zieht das unweigerlich die Trennung nach sich.
Um an der Beziehung zu arbeiten, müssen diese Ängste überwunden werden. Bevor das nach außen geht, muss ein innerer Prozess angetriggert werden und ablaufen. Was erwartest du denn? Wenn man zum Schluss kommt, an der Beziehung arbeiten zu müssen dann ist meist mehr im Argen, das geht nicht von jetzt auf gleich los.
€dit: Damit das nicht so einseitig bleibt. Ich hab letztes Jahr meine Ex das Ultimatum gestellt, bestimmte Verhaltensweisen ab sofort einzustellen. Die hatten mich psychisch extrem belastet, und es wäre gelogen zu leugnen dass mich das dauerhaft verändert hätte. Im Nachhinein gesehen war das extrem unfair meinerseits, immerhin hat es mir die bequeme Möglichkeit geboten die Beziehung zu beenden und dennoch im Recht zu sein.
Es hätte nicht so laufen müssen, es hätte auch anders laufen können. Aber dafür hätte man früher ernsthaft ansetzen müssen, und nicht nur so tun als ob. Dem monatelangen Verdrängen nach dem Motto "sie war halt bösartig" ist die Analyse und die Erkenntnis gefolgt, dass ich da meinen Teil dazu beigetragen hab, so dass wir uns da gegenseitig aufgeschaukelt haben. Nur war das besagte Ultimatum eigentlich schon Wochen hinter dem "Point of no return".


Manche erleben gerade darin den Sinn einer Beziehung, nämlich sich führen zu lassen. Leider.
Eine Beziehung ist eben keine Verschmelzung, sondern eine faire Partnerschaft Gleichberechtigter ... insofern hattest du recht, wenn du bestimmte Grenzen ziehst, ABER jedem "Augenblick der Grenzziehung" geht eine Geschichte voraus, und genau die ist in einer Beziehung ausschlaggebend --> hat man mit dem Partner darüber gesprochen, oder passiert das abrupt? Ist die Grenzziehung gegen eine vorher bekannte Eigenheit des Partners gerichtet? Gibt es andere Möglichkeiten oder stellt der Akt die letzte Chance dar? Wenn ja, warum hat man es eskalieren lassen? Usw.

denke, seine Posts in diesem Thread sprechen für sich.
Ja eh, solange es eben fair zugeht und man immer auch den anderen als Gleichberechtigten wahrnimmt --> nichts anderes hab ich gemeintJa, die allgemeine Auffassung ist dass es eine faire Partnerschaft gleichberechtigter sein SOLL, aber das zusammenleben schweißt eben doch zusammen, und da lässt sich das verschmelzen eben nicht ganz vermeiden.

Nur genervt von deiner fast schon egozentrischen Haltung, dass nur deine Meinung richtig ist und Meinungswächter spielst.Oje, fühlt sich da einer ertappt?![]()
Na wenn du das sagst ....Nur genervt von deiner fast schon egozentrischen Haltung, dass nur deine Meinung richtig ist und Meinungswächter spielst.
Uh, jetzt wird spannend -- bist da vielleicht einer Verschwörung auf der Spur?So wie etwa 5 andere im Forum...
Ich denke mal, diejenigen die hier im Thread posten verstehen es aber nicht, nicht weil sie es nicht wollen, sondern weil sie es nicht können. Manchmal hat man eben Bretter vorm Kopf, und um diese wegzubekommen ist es besser 120% zu schreiben, als zu wenig.Man muss immer versuchen zu verstehen und dann mit sich selbst ausmachen was stimmt.
Zum Inhalt im Forum, ich hab folgende Haltung: es wird 120% geschrieben um 100 zu vermitteln.
Wer nur einen Hammer hat, wird überall nur Nägel sehenKenne Leute die verhalten sich mehr oder weniger wie im Forum beschrieben, wissen aber davon rein gar nichts.
Sind sehr erfolgreich in ihrem Leben und mit Frauen/Beziehungen.


genau so wie du es handhabst meinte ich die Empfehlung des PU Forums. Daher reiche ich dir hier sehr gerne die Hand.