[Sammelthread] Was ist Liebe?

Laufen gehe ich normalerweise 3 bis 5 mal die Woche ;)

Dank einiger Deutsche Bank Filialen, brauche ich in der Freizeit keinen Sport, da die Filialen so ziemlich alles bieten, so z.B. Treppen laufen, generell laufen (mit und ohne Wassereimer, der mal eben Locker 30kg auf die Waage bringt) usw. :fresse:

Und was Frauen angeht, so können die ganz ehrlich gesagt mein Gesäß mit ihrer Zunge streicheln.
Bis auf meine damalige Verlobte, nur Flittchen getroffen und die picke ich mit der Zielsicherheit einer Cruise-Missile raus :vrizz:
 
Zuletzt bearbeitet:
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@Nemesys, dein letzter Post zeigt mir, dass du wirklich schwer betroffen bist. Liest sich für mich sehr authentisch :)
Super beschrieben. Ich hätte hier nicht gedacht, dass doch einige schwere Fälle hier sich im Thread outen.
Alle Achtung :hail: Ich merke, ich bin damit hier alles andre als alleine :fresse:
Wie gehst du mit um und hast du ein gesundes Maß an Selbstliebe und Gelassenheit den Widrigkeiten zu begegnen die dir zu schaffen machen?


gelassenheit sehr viel und selbstliebe so gut wie garnichts. zumal ich den begriff "liebe" nicht kennen gelernt hab, da man sowas nur durch andere menschen lernt. wobei gelassenheit relativ ist. ich hab manchmal so eine innere unruhe, dass ich garnicht weiß, was ich zuerst machen soll.

ich weiß auch überhaupt nicht, wie ich mit meiner depression umgehen soll. manchmal ist das gefühl überhaupt nicht vorhanden und manchmal erdrückt es mich. meine laune kann sich schlagartig von total gut drauf auf selbstmordgefährdet umstellen. dazu reicht meistens sogar ein gedanke oder ein falsches wort zur falschen zeit.

ich kann meine depression nur umgehen, wenn ich arbeite. 1 woche urlaub ist für mich eher mit einer tortur vergleichbar, als mit entspannung und auch die wochenenden sind für mich nicht wirklich genießbar. auf arbeit hab ich keine depression, auch wenn ich manchmal wie jeder andere gerade lieber woanders wäre, als dort. aber irgendwo unterdrückt es am meisten. deshalb hab ich mich auch in den letzten 3 jahren irgendwie unbewusst zum arbeitstier entwickelt. heißt nicht, dass ich überstunden mache, ich mach auch nur meine 8 stunden am tag und dann nix wie weg. je auslaugender der tag, umso entspannter fühlt es sich an. aber ich mach in dieser zeit meine arbeit auch so gut, wie es irgendwie möglich ist.

ich kann auch mit niemanden drüber sprechen. die einzigen menschen wären in dem fall meine eltern, wo ich es auch oft schon versucht habe. wenn ich mit denen über selbstmord, lebensmüdigkeit oder ähnliche themen reden will, weils mich einfach bedrückt, wird das thema abgeblockt, angeblich weil sie viel zu emotional mir gegenüber sind.

da aber depressionen eine schleichende seelische krankheit sind, die über mehrere jahre hinweg sich erst manifestiert, erkennt man es auch oft erst, wenn es zu spät ist. zumindest ist es aber schonmal ein anfang, wenn man weiß, was einem im leben fehlt. das ist in meinem fall eine emotionale bindung zu einer frau. :fresse: ok, so doof oder bescheiden wie das folgende jetzt auch klingt: es geht dabei nicht um sex! es geht um die zwischenmenschliche beziehung. als mann kenne ich mich, aber ich unterhalte mich nicht mit anderen männern über uns selbst. das liegt daran, dass ich die meisten gedankengänge kenne. gegenüber einer frau ist das nicht der fall, die denken anders, sind einfühlsamer und können meistens sogar die besseren tipps geben.

für manche ist sowas wie eine umarmung selbstverständlich. für mich ist sowas unbekannt. die meisten wissen garnicht, was sie eigentlich haben und wissen es auch imho garnicht zu würdigen. eine geste wie ein gespräch, wo man nicht gleich als jammerlappen abgetan wird, ist sowas von selten. als mann muss man immer stark sein und möglichst keine schwächen vorweisen. eigentlich hasse ich schwäche, ich fühl mich nur durch hass und wut wirklich stark. beide haben mich immer voran getrieben und auch weiter voran getrieben, als mitgefühl und freundschaft. also im grunde hasse ich mich selbst.

beantwortet das deine frage?

mir gehen zuviel sachen durch den kopf, um die klar und strukturiert hier aufzuschreiben...
 
Puh, das klingt ganz schön kaputt aber danke für deine ehrlichen Worte.
Pass auf dich auf :)
 
wohl nicht. wenn ich jetzt lebensbedrohlich verletzt wär, würde ich jede ersthilfe abwehren.
 
Man, man, man du bist ja in katastrophalem Zustand.
Gehst du zu einer Psychotherapie?
 
noch net, is aber für demnächst angesetzt.
 
Bei allem vorhandenen Respekt Nemesys,
in einer lebensbedrohlichen Situation Erste Hilfe abzuwehren ist einfach nur krank! Wieso wehrst du die ab? So lebensmüde?
Zumal du damit die Person, die dich versorgen will, quasi in die unterlassene Hilfeleistung zwingst.
 
Depression ist eine Krankheit.
Deine Fragen dazu zeugen nur von Unverständnis und/oder Intoleranz.

Dein Körper kann erkranken, Deine Psyche auch
 
Krankheit hin oder her:
Warum ist er dann nicht schon viel früher in Therapie gegangen?
Warum macht er keinen Ausgleichssport? Hat ja bekanntlich eine leicht antidepressive Wirkung?
oder oder oder...
Wenn einen sowas zu einer Haltung wie "Wenn ich im Sterben liege, lass' ich mir nicht helfen" bringt, ist es aber echt 5 vor 12.
Zu wissen und mir darüber bewusst zu sein, dass ich Depressionen habe und es mir damit schlecht geht, ist das eine. Etwas dagegen tun aber das andere. Was bringt es mir in meiner Situation (meinem "Gefängnis") zu verharren? "War ja schon immer so, bin's gewohnt" lasse ich nicht gelten.
 
@neo: Achwat, liegt eher daran das ich nicht an die neumodischen pseudokrankheiten glaube. Depression, Burnout, Boreout und sonstige konsorten....sorry ;)

Jeder Mensch hat Probleme, der eine versinkt in selbstmitleid und der andere rafft sich auf. Ist heute so und war früher so, mit dem einzigen Unterschied das man früher gezwungen war sich aufzuraffen, wenn man morgens n Brötchen essen wollte....heute bringt Harz4 die Brötchen auch wenn man garkeinen Bock drauf hat mal etwas an seiner Situation zu verändern bzw. tatsächlich sinnvoll zu leben.

sorry, Mann, Du nutzt doch solche depressiven Leute um Dich als gesünder zu sehen, als besser, und das nur aufgrund Deines minderwertigen Selbstgefühls, welches Du Dir nicht in der Lage bist selbst zu reflektieren, weil Du es nicht kannst.
so Leute wie Du sehen die Welt doch als hart. Leben is hart, muss man halt durch. wer damit nicht klarkommt, den stellste in Deiner Welt als schwach hin, weil Du hast ja die Ellenbogen um dich durchzukämpfen.
die Welt ist aber nicht hart.
es gibt Mitdenker, Menschlichkeit.
hart wird die Welt nur duch die Menschen, die meinen hart sein zu müssen.
Du gehörst zu den nicht-Mitdenkern, die abstempeln müssen, weil sie meinen es zu können (in Wahrheit aber müssen, weil sie nicht in der Lage sind sich ihre Fehler einzugestehen oder gar wahr zu nehmen).

mein Mitgefühl, Du wirst nie zu 100% menschliche, positive Gefühle haben können und weißt es nicht mal.
 
Krankheit hin oder her:
Warum ist er dann nicht schon viel früher in Therapie gegangen?
Warum macht er keinen Ausgleichssport? Hat ja bekanntlich eine leicht antidepressive Wirkung?
oder oder oder...
Wenn einen sowas zu einer Haltung wie "Wenn ich im Sterben liege, lass' ich mir nicht helfen" bringt, ist es aber echt 5 vor 12.
Zu wissen und mir darüber bewusst zu sein, dass ich Depressionen habe und es mir damit schlecht geht, ist das eine. Etwas dagegen tun aber das andere. Was bringt es mir in meiner Situation (meinem "Gefängnis") zu verharren? "War ja schon immer so, bin's gewohnt" lasse ich nicht gelten.

google doch mal Depression.
Deine Fragen hier verletzen mit ihrer Ignoranz.
Depression, wie hier schon stand, heißt auch sich nicht aufraffen zu können.
das merkt man schon, ist aber nicht in der Lage sich dennoch zu motivieren. auch das merkt man und man leidet darunter.
ein Teufelskreis. aus dem nur threapeutische Gespräche, evtl ne Medikation, helfen können.
die Botenstoffe, die Hormonausschüttung sind bei Depressionen anders.
da fehlt was, es ist ein Ungleichgewicht.
wenn Du Dich zu was motivierst und das machst, belohnt dich Dein Körper dafür mit "Glückshormonen", das funktioniert nur bei Depressiven nicht mehr.
es dauert immens lange, wenn überhaupt, das wieder zu richten.
Jahre, an Gesprächen, an Erfahrungen, an Reflektion.
das sind Leute die entweder mit einer solchen "Fehlhormonisierung" geboren wurden, oder, meistens, Leute, die sehr viel weniger gute Erfahrungen im Leben machen konnten und dadurch geprägt wurden.
wenn man das leben immer nur auf die Fresse bekommt, kennt mans nicht anders.
da reichts auch nicht, wenn mans stumpf mal gesagt bekommt.
 
Depressive haben krankheitsbedingt keinen/wenig Antrieb, schlafen oft auch tagsüber und kommen morgens nur schwer aus dem Bett. Sie gehen ihren Gewohnheiten nach und verenden so oft in einem Teufelskreis. Sehr traurig, weil viele depressive echt nett zu sein scheinen. (Eigene Erfahrung, und weil ich selbst ein Stück weit depressiv bin :fresse: )
 
Kommt drauf an von wem, über was und in welcher Situation.
Der Grat zwischen echten Kompliment und Heuchlerreich ist ziemlich dünn.
 
ja ich hab iwie immer da sproblem das ich grundsätzlich denke es ist eh nicht wahr und bin zb. beim sport bei jedem lob oder so der meinung es würde nicht stimmen etc.
 
Dann musst du etwas an deinem Selbstwertgefühl arbeiten. ;)


Die Ansicht von manchen zu Depressionen ist ja mal geil. Das erinnert mich an Barney Stinson, nach dem Motto:
Wenn ich Depressionen hab, dann hör ich einfach auf Depressionen zu haben und bin stattdessen hammer!
 
Dann musst du etwas an deinem Selbstwertgefühl arbeiten. ;)


Die Ansicht von manchen zu Depressionen ist ja mal geil. Das erinnert mich an Barney Stinson, nach dem Motto:
Wenn ich Depressionen hab, dann hör ich einfach auf Depressionen zu haben und bin stattdessen hammer!


Der Spruch ist echt super :):thumbup:
 
[OT]

Interessant, von Was ist Liebe? hin zu Was sind Depressionen? :vrizz:

Auch wenn beides zusammenhängen kann und durchaus ein interessantes Thema ist

[/OT]
 
das eine kann halt eben zum anderen führen... somit passts ja schon irgendwie in diesen thread
 
zum Thema "interessanter Mensch" oder "depressiv" kann ich mich nur wiederholen

ich war auch in solchen Phasen und kann nur sagen: holt euch aus dem Loch, denn der unattraktivste Mann von allen ist die Heulboje oder der Vorselbstmitleidzerfließer

versetzt euch mal in die Lage eurer Beute ;)

würdet ihr nen Typen wollen ala
ich bin scheiss
ich bin hässlich
ich bin dick
ich hab nix zu bieten
meine schöne ex da war alles super
mein leben is sinnlos

nein oder?
denn Frauen stehen auf Männer, mit Ecken und Kanten, vielleicht auch nicht der bestaussehendste, aber ein Mann solls sein und kein weichgespültes "ich will auch ma pimpern" Jungchen

der Rest kommt von allein
 
Bei allem vorhandenen Respekt Nemesys,
in einer lebensbedrohlichen Situation Erste Hilfe abzuwehren ist einfach nur krank! Wieso wehrst du die ab? So lebensmüde?
Zumal du damit die Person, die dich versorgen will, quasi in die unterlassene Hilfeleistung zwingst.

mache ich nicht. eine person, die versucht zu helfen und eine andere person nicht retten kann, wird niemals wegen unterlassener hilfeleistung belangt.

um deine frage zu beantworten: ich sehe im leben momentan keinen sinn, ich lebe für nichts. eigentlich ist alles energieverschwendung, was ich gerade mache. das einzige, was ich jetzt tu, ist mein selbsterhaltungstrieb zu befriedigen.

ich war eigentlich auch nicht immer so extrem depressiv wie jetzt. das bin ich erst ca. mit 23 geworden, wo ich meine gartennachbarinnen kennen gelernt hab und als sie wieder wegwaren hab ich erstmal gemerkt, was mir eigentlich fehlt. war wohl eher zufall. die eigene biologie und der instinkt holen einen irgendwann mal ein.

ich hab früher immer gedacht ich kann ohne liebe leben und ganz für mich allein, tja dabei hab ich mich wohl geirrt. wird schon irgendwo hinführen...
 
das eine kann halt eben zum anderen führen... somit passts ja schon irgendwie in diesen thread

Wie ich ja weiter oben erwähnte, kann das eine zum anderen Führen und ich finde das Thema durchaus interessant, denn ich kann mich auch nicht davon Freisprechen, gehe allerdings damit auch nicht Hausieren, da ich Festgestellt habe das es die wenigsten Begreifen können wieso man so ist bzw. geworden ist.

Die meisten tun es als Spinnerei ab oder sagen Ach komm, das wird schon wieder etc. pp.
Und jedes mal denke ich mir das:

urteilen.jpg


(Das Bild hatte mir mal eine gute Freundin geschickt, keine Ahnung woher sie das hat)
 
@Nemesys: Das Thema ist umstritten und rechtliche Diskussionen sind hier nicht gern gesehen, aber so ist das einfach nicht richtig. Du machst dir das leichter als es ist.

Tatsächlich ist die herrschende Meinung inkl. der Rechtsprechung der Ansicht, dass sogar der Versuch einer Selbsttötung, also ganz ohne "Unfall"/Fremdeinwirkung, regelmäßig einen Unglücksfall im Sinne des § 323c StGB darstellt. Spätestens dann, wenn eine offenkundige Hilfsbedürftigkeit des Verletzten vorliegt. Sofern eine Hilfeleistung möglich (= physisch möglich) und zumutbar ist (d.h. ohne sich in eigene erhebliche Gefahr zu begeben), muss sie auch erfolgen.

Ein bisschen Rumgezappel etc. deinerseits reicht da nicht, spätestens der Notarzt schnallt dich fest und haut dir eine Spritze rein. Du müsstest die Helfenden schon mit Gewalt fernhalten oder mit einer Waffe o.ä. bedrohen, damit die Hilfe unzumutbar wird. Bedenke: Das Leben ist ein Rechtsgut, über dass du aus strafrechtlicher Sicht nicht frei verfügen kannst (deswegen ist Tötung auf Verlangen auch strafbar).

Nur eine Mindermeinung, die ich persönlich besser finde, will die freiheitliche Entscheidung der Ablehnung von Hilfe respektieren und verneint eine Strafbarkeit wegen unterlassener Hilfeleistung (das gilt aber dann nicht mehr, wenn auch Dritte gefährdet sind). Aber der Rechtsgedanke der da hinter steckt, stößt, wie auch in sehr ähnlicher Gestalt bei der Sterbehilfe, (noch?) auf ziemlich großen Widerstand.
 
mache ich nicht. eine person, die versucht zu helfen und eine andere person nicht retten kann, wird niemals wegen unterlassener hilfeleistung belangt.
Wäre das aber eine psychische Ausnahmesituation, bei der du den Arzt verweigerst, müsste ich dir trotzdem helfen, da du wohl nachweislich labil bist. Aber das steht hier auch nicht zur Debatte.
Hm, ausgefuchste Situation bei dir. Und wenn du versuchst wenigstens zwischenmenschliche Zuneigung als "Sinn" zu sehen?
 
das lässt sich nicht einfach wegwischen.
außerdem: zu wem???

Ein bisschen Rumgezappel etc. deinerseits reicht da nicht, spätestens der Notarzt schnallt dich fest und haut dir eine Spritze rein. Du müsstest die Helfenden schon mit Gewalt fernhalten oder mit einer Waffe o.ä. bedrohen, damit die Hilfe unzumutbar wird. Bedenke: Das Leben ist ein Rechtsgut, über dass du aus strafrechtlicher Sicht nicht frei verfügen kannst (deswegen ist Tötung auf Verlangen auch strafbar).

ich kann den arzt dafür belangen, mich ohne meine einwilligung, unter drogen gesetzt zu haben. wenn der arzt der meinung ist, wegen sowas seinen beruflichen status zu riskieren, dann nur zu. ich habe dabei nichts zu verlieren.

mein leben ist meine sache und wenn ich es nicht will, hat sich auch keiner darin einzumischen. ich weiß auch nicht, was sich da ein gesetzbuch in meine natur einzumischen hat. das ist einfach nur der dumme einfluss der verdammten kirche.
 
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